Veranstaltungen

Veranstaltungsort:

Raum: H 0100
Grazer Straße 2a
28359 Bremen
Uhrzeit:
16:00 Uhr
Ansprechpartner/in:

Prof. Dr. Clemens Tesch-Römer ist seit 1998 Leiter des Deutschen Zentrums für Altersfragen DZA in Berlin und seit 2003 außerplanmäßiger Professor am Fachbereich für Erziehungswissenschaft und Psychologie der Freien Universität Berlin. Seine Forschungsschwerpunkte sind Lebensqualität und Wohlbefinden im Alter, soziale Beziehungen und soziale Integration älterer Menschen, freiwilliges Engagement und gesellschaftliche Partizipation im Alter, sowie kultur- und gesellschaftsvergleichende Alternsforschung.

In seinem öffentlichen Vortrag wird sich Prof. Tesch-Römer mit einem der zentralen Themen der sozial- und verhaltenswissenschaftlichen Alternsforschung auseinandersetzen: Erfolgreiches Altern. Vor zwei Jahrzehnten wurde von John Rowe (einem Mediziner) und Robert Kahn (einem Soziologen) eine Definition dieses Konzepts vorgelegt, das drei Bestandteile hat: Abwesenheit von Erkrankungen, hohe funktionale Gesundheit und aktive Teilhabe an der Gesellschaft bis ins hohe Alter. Es gibt viele Befunde für die Wirksamkeit individueller Strategien, in diesem Sinne erfolgreich alt zu werden. Kürzlich wurde von Rowe und Kahn die Forderung erhoben, alternde Gesellschaften durch politische Maßnahmen zu erfolgreich alternden Gesellschaften zu formen (Successful Aging 2.0). Im Vortrag werden normative und empirische Aspekte dieser Forderung diskutiert, um die Frage zu beantworten, ob es sich dabei um realistische Hoffnungen oder leere Versprechen handelt. 

Interessierte sind herzlich eingeladen!

Den Flyer zur Veranstaltung finden Sie hier

Kontakt:

Heike Mertesacker MPH, Universität Bremen, Fachbereich 11, Institut für Public Health und Pflegeforschung (IPP), IPP-Geschäftsstelle, Wissenschaftliche Koordinatorin, Mail: hmertesa@uni-bremen.de

 

Veranstaltungsort:


Rathaus, Ritterhude
Ansprechpartner/in:

Die Freundin besuchen, den Einkauf erledigen, zum Arzt gehen. Wie können diese Alltagswege auch noch im Alter zurückgelegt werden? Mit Auto, Bus, Rad oder sogar zu Fuß? Aktive Mobilitätsformen sind nämlich nicht nur umweltschonend, sondern auch gut für die Gesundheit. Was aber hindert uns daran, Wege aktiv zurückzulegen? Wie müssen unsere Städte und Gemeinden in Zukunft gestaltet sein und wie soll Mobilität von morgen aussehen? Die drei Referentinnen geben Anregungen und informieren über neue Ideen und Impulse. Die Veranstaltung lädt zum gegenseitigen Austausch ein und gibt Einblick in das Forschungsprojekt „AFOOT: Aktiv mobil – länger gesund" (gefördert vom Bundesministerium für Bildung und Forschung), ein Gemeinschaftsprojekt der Gemeinde Ritterhude, der Universität Bremen und der TU Dortmund.

Referentinnen:
Lena Oeltjen, Gemeinde Ritterhude, Sachgebiet Bau, Planung und Umwelt;
Tanja Brüchert, Universität Bremen, Institut für Public Health und Pflegeforschung, Abteilung Sozialepidemiologie;
Paula Quentin, TU Dortmund, Fakultät Raumplanung

Anmeldung für diese Veranstaltung bei der VHS Lilienthal:
https://vhs-lilienthal.de/index.php?id=willkommen

Weitere Informationen zu dem Projekt AFOOT finden Sie hier
https://www.ipp.uni-bremen.de/forschung/abteilung-5-sozialepidemiologie/projekte/?proj=738

Kontakt:
Tanja Brüchert
Abteilung Sozialepidemiologie
Institut für Public Health und Pflegeforschung
t.bruechert@uni-bremen.de

Veranstaltungsort:


Klinikum Bremen Ost der Gesundheit Nord
Ansprechpartner/in:

Das „Bremer Bündnis gegen Depression“ organisiert am 11. Mai 2019 wieder einen Lauf gegen Depression. Zum einen ist sportliche Betätigung ein gutes Therapeutikum gegen depressive Stimmungen, zum anderen will das „Bremer Bündnis gegen Depression“ in der Öffentlichkeit zur Entdiskriminierung von Menschen mit psychischen Erkrankungen beitragen. So wurde als Start das Klinikum Bremen-Ost der Gesundheit Nord und als Ziel das AMEOS Klinikum Dr. Heines gewählt.
Das Bremer Bündnis gegen Depression besteht seit 2008 und ist ein Zusammenschluss zahlreicher Bremer Organisationen, Einrichtungen und Einzelpersonen, die sich im Bereich der Förderung seelischer Gesundheit sowie in der Prävention und der Behandlung psychischer Erkrankungen engagieren.  Das Institut für Public Health und Pflegeforschung (IPP) vertritt die Mitgliedschaft der Universität Bremen im Bremer Bündnis gegen Depression. Neben Aufklärungsarbeit in Form von Vorträgen und öffentlichen Informationsveranstaltungen sowie Fortbildungen und Schulungen organisiert das Bremer Bündnis in diesem Jahr nach 2017 den zweiten „Lauf gegen Depression“, zu dem alle Interessierten herzlich eingeladen sind.  Um Anmeldung der Teilnehmer*innen bei der Psychotherapeutenkammer Bremen wird gebeten.

Den Flyer zur Veranstaltung mit weiteren Informationen und Anmeldemöglichkeit finden sie hier.

Weitere Informationen unter:
https://www.deutsche-depressionshilfe.de/regionale-angebote/bremen/start

Veranstaltungsort:


Bremen
Ansprechpartner/in:

Ungleichheiten in der Bevölkerung spielen eine entscheidende Rolle im Themenfeld „Umwelt & Gesundheit“. Soziale Ungleichheiten – etwa beim Einkommen – können zu Unterschieden in der Belastung durch Umwelteinflüsse, im Zugang zu Ressourcen in der Umwelt und in den damit verbundenen Gesundheitsfolgen führen. Gesellschaftliche Unterschiede in Bezug auf Geschlechterdimensionen können für Art, Ausmaß und Wirkung von Umweltexpositionen von Bedeutung sein. Zudem können regionale Ungleichheiten, z. B. in der Radonexposition, aufgrund geologischer Unterschiede gesundheitlich bedeutsam sein. Eine genaue Kenntnis dieser Ungleichheiten ist wichtig, um umweltbedingte Gesundheitsrisiken zielgerichtet vermindern oder vermeiden zu können und Ansätze für umweltbezogene Gesundheitsförderung zu entwickeln.

In dem Workshop sollen insbesondere folgende Fragestellungen diskutiert werden:

  • Welche Ungleichheiten sind derzeit in Deutschland und international für das Thema „Umwelt und Gesundheit“ relevant?
  • Wie können negative Gesundheitsfolgen dieser Ungleichheiten vermindert oder vermieden werden?
  • Werden Maßnahmen des umweltbezogenen Gesundheitsschutzes auf (unbeabsichtigte) Ungleichheitseffekte geprüft?
  • In welchen Bereichen besteht vor diesem Hintergrund Forschungsbedarf?

 

Für den Einführungsvortrag konnte Matthias Braubach, Technical Officer Urban Health Equity, WHO European Centre for Environment and Health, gewonnen werden.

Bis zum 30.06.2019 können Beiträge angemeldet werden.

Nähere Informationen finden Sie hier.

Kontakt:

Prof. Dr. Gabriele Bolte

Abteilung Sozialepidemiologie

Institut für Public Health und Pflegeforschung

gabriele.bolte@uni-bremen.de