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Veranstaltungsort:


Swissôtel Bremen
Ansprechpartner/in:

Die Zahl der Katastrophen nimmt weltweit zu, 75% der Weltbevölkerung haben bereits ein Katastrophenereignis durchleben müssen. Seit Beginn des 20. Jahrhunderts kann die Anzahl der Todesopfer alleine durch Naturkatastrophen auf acht Millionen und der wirtschaftliche Schaden auf sieben Billionen US-Dollar geschätzt werden. Jüngere Beispiele sind schwere Erdbeben wie in Haiti 2010 sowie in Yunnan/China 2014, in Nepal 2015, in Mexiko 2017 und schließlich die zahlreichen Dürregebiete in Afrika und damit verbunden schwerste Hungersnöte. Vermehrt sind auch Europa bzw. Deutschland von Katastrophen betroffen: beispielhaft sind hier Überflutungen (Oder-Flut 2010), Hitzeperioden, schwere Stürme und Erdbeben (Italien 2016, Türkei 2017) zu nennen. Neben Naturkatastrophen nehmen auch die sogenannten „von Menschen gemachten“ Katastrophen zu: selten gab es so viele kriegerische Auseinandersetzungen weltweit zur gleichen Zeit und noch seltener gab es in diesem Zusammenhang so große Flüchtlingsströme wie derzeit z.B. in Syrien.

Zentraler Befund ist, dass Katastrophen einen direkten oder indirekten Einfluss auf die Gesundheit haben: regelmäßig kommt es zu erhöhter Sterblichkeit insbesondere bei vulnerablen Gruppen (Kinder, Ältere) sowie zu einer erhöhten Frequenz von Unfällen und Erkrankungen und schließlich zum Entzug der Lebensgrundlagen.

Ist die Praxis in diesem Bereich schon relativ weit entwickelt und zahlreiche NGOs vor Ort tätig, so ist ein deutliches Defizit in Wissenschaft und Forschung festzustellen. Seit Jahren befasst sich die Abteilung 3 „Interdisziplinäre Alterns- und Pflegeforschung (iap)“ (Leitung von Prof. Dr. Görres) des Instituts für Public Health und Pflegeforschung (IPP) der Universität Bremen mit diesem Gegenstand. Der Schwerpunkt liegt vor allem auf der pflegerischen Versorgung in Katastrophenfällen, denn weltweit sind Tausende von Pflegefachkräften vor Ort tätig, zum Teil riskieren sie ihr Leben. Seit 2010 ist das Institut Mitglied der World Society for Disaster Nursing (WSDN) und im Board of Directors vertreten. Die internationalen Konferenzen der WSDN finden alle zwei Jahre statt – in der Vergangenheit in Japan, Wales und Peking. Die letzte, 4. Konferenz, wurde in Jakarta/Indonesien abgehalten.

Vom 18. bis zum 19. Oktober 2018 findet in Bremen der 5. internationale Kongress der World Society of Disaster Nursing (WSDN) unter dem Titel „Future Challenges for Global Disaster Risk Management - Evidence based Research and Powerful Competencies Needed for Nurses” statt.

Ziel der Welttagung ist es, internationale Experten aus Wissenschaft und Praxis einzuladen, um den internationalen Diskurs anzuregen und die Forschung voranzutreiben. Dazu werden unter anderem Vertreterinnen aus Japan, China, Indonesien, Korea, Thailand, UK und den USA erwartet.

Die Konferenz wird sich den folgenden sechs Haupthemen widmen:

  • Relevant research topics and methods

  • Innovative technologies to support disaster relief

  • Logistical requirements for disaster relief

  • Safety of nurses in crisis areas

  • Relevance of cultural features in disaster response

  • Humanitarian consequences of crises, for example, the refugee catastrophe in Syria and Africa

Die Organisatoren sind die Präsidentin der World Society of Disaster Nursing, Frau Prof. Dr. Aiko Yamamoto (Japan) sowie Herr Prof. Dr. Stefan Görres, Institut für Public Health und Pflegeforschung, Universität Bremen.

Weitere Informationen zum Kongress, wie die Tagungslokalität und das vorläufige Programm können Sie der Kongresswebseite https://wsdn2018.de/ entnehmen.

Wir würden uns freuen, Sie im Oktober in Bremen begrüßen zu dürfen!

Kontakt:
Paulina Meinecke, M.A.
Wissenschaftliche Mitarbeiterin

Universität Bremen
Institut für Public Health und Pflegeforschung (IPP)
Abteilung 3: Interdisziplinäre Alterns- und Pflegeforschung
Abteilungsleiter: Prof. Dr. Stefan Görres

phone: 0040 (+)421- 218 68 908
e-mail: p.meinecke@uni-bremen.de

Veranstaltungsort:


Bürgerzentrum Neue Vahr, Bremen
Ansprechpartner/in:

Aktive Mobilitätsformen, wie Zufußgehen und Fahrradfahren, fördern Gesundheit, Selbstständigkeit und soziale Teilhabe im Alter. Einflussfaktoren für aktive Mobilität liegen aber größtenteils außerhalb der Zuständigkeit des Gesundheitssektors und erfordern daher eine Sichtweise und ein Handeln über Fachgrenzen hinweg. Das Projekt AFOOT der Abteilung Sozialepidemiologie des IPP untersucht in diesem Zusammenhang die Zusammenarbeit von Öffentlichem Gesundheitsdienst und Planungsämtern. Eine bereits entwickelte und veröffentlichte Arbeitshilfe soll Gemeindeverwaltungen unterstützen, die Themen Bewegungsförderung und alternsgerechte Kommunalentwicklung in bestehende Planungsprozesse und Verwaltungsroutinen zu integrieren. Sie benennt Handlungsstrategien und Maßnahmenvorschläge, die an bestehende Prozesse und Strukturen anknüpfen. Ergänzend werden etablierte Instrumente der räumlichen Planung und des Gesundheitssektors beschrieben, die die Zusammenarbeit unterstützen.
Im Workshop werden einzelne Elemente der Arbeitshilfe vorgestellt und mit den Teilnehmer*innen diskutiert.

Der Workshop findet im Rahmen der Regionalkonferenz Bremen „Gesund und aktiv älter werden“ am 25.10.2018 statt. Zur Regionalkonferenz lädt die Landesvereinigung für Gesundheit Bremen e. V. in Kooperation mit der Landesvereinigung für Gesundheit und Akademie für Sozialmedizin Niedersachsen e. V. ein.

Nähere Informationen zu der Regionalkonferenz Bremen finden Sie hier:
http://gesundheit-nds.de/index.php/veranstaltungen/1034-regionalkonferenz-bremen-2018

Nähere Informationen zu dem Projekt AFOOT der Abteilung Sozialepidemiologie des IPP finden Sie hier:
https://www.ipp.uni-bremen.de/forschung/abteilung-5-sozialepidemiologie/projekte/?proj=738

Kontakt:
Tanja Brüchert
t.bruechert@uni-bremen.de

Veranstaltungsort:

Raum: H 0100
Grazer Straße 2a
Universität Bremen
Uhrzeit:
16:30 Uhr
Ansprechpartner/in:

Prof. Dr. Frank van Lenthe (Professor Social Epidemiology, Department of Public Health, Erasmus MC Rotterdam & Professor Spatial Diversity and Inequality in Urban Health, Utrecht University) ist im November 2018 Gast der Abteilung Sozialepidemiologie des IPP und wird an dem internationalen Workshop des Projekts EQUAL: „Equity-specific analyses of intervention effects“ am 08.11.2018 teilnehmen.

Am 07.11.2018 wird er in einem öffentlichen Vortrag aus seiner Forschung zu sozialen Ungleichheiten im Gesundheitsverhalten, Ungleichheitseffekten von Interventionen und sinnvollen Interventionsansätzen berichten.

Interessierte sind herzlich eingeladen!

Nähere Informationen zu dem Projekt EQUAL (Ungleichheitseffekte von Interventionen zur Förderung körperlicher Aktivität) der Abteilung Sozialepidemiologie des IPP finden Sie hier:

http://www.ipp.uni-bremen.de/forschung/abteilung-5-sozialepidemiologie/projekte/?proj=739

Kontakt:

Prof. Dr. Gabriele Bolte

gabriele.bolte@uni-bremen.de

Gesa Lehne, M.A.

gesa.lehne@uni-bremen.de

 

Veranstaltungsort:


Universität Bremen
Ansprechpartner/in:

Gesa Lehne und Prof. Dr. Gabriele Bolte, Abteilung Sozialepidemiologie des IPP, veranstalten im Rahmen des Projekts EQUAL (Ungleichheitseffekte von Interventionen zur Förderung körperlicher Aktivität) am 08.11.2018 den internationalen Workshop: „Equity-specific analyses of intervention effects“.

Der Workshop hat zum Ziel, Konzepte und Methoden für eine (Re-)Analyse von Daten von Interventionsstudien zur Förderung körperlicher Aktivität zu erarbeiten, um Ungleichheitseffekte der Interventionen abzuschätzen. An dem Workshop werden Expertinnen und Experten aus Belgien, Großbritannien, den Niederlanden und Deutschland teilnehmen.

Nähere Informationen zu dem Projekt EQUAL der Abteilung Sozialepidemiologie des IPP finden Sie hier:

http://www.ipp.uni-bremen.de/forschung/abteilung-5-sozialepidemiologie/projekte/?proj=739

Kontakt:

Prof. Dr. Gabriele Bolte

gabriele.bolte@uni-bremen.de

Gesa Lehne, M.A.

gesa.lehne@uni-bremen.de

Veranstaltungsort:

Bredenstraße 2
28195 Atlantic Grand Hotel Bremen
Ansprechpartner/in:

Am 11. und 12. Februar 2019 veranstaltet das Institut für Public Health und Pflegeforschung der Universität Bremen eine Fachtagung zur Präsentation des Nationalen Mustercurriculums „Kommunikative Kompetenz in der Pflege“. Das im Auftrag des Bundesgesundheitsministeriums erstellte Mustercurriculum ist situationsorientiert und entwicklungslogisch aufgebaut. In Form einer Datenbank wird es ab Anfang 2019 interessierten Schulen als Online-Ressource zur Verfügung gestellt. Es bietet Schulen eine Grundlage und Struktur nicht nur für den Kompetenzbereich „Kommunikation“, sondern für die Entwicklung von schuleigenen Curricula im Zuge der neuen Pflegeausbildung überhaupt. Das Programm finden Sie hier.

Kontakt:
Sebastian Partsch
partsch@uni-bremen.de
Ingrid Darmann-Finck
darmann@uni-bremen.de