Veranstaltungen

Veranstaltungsort:


Berlin
Ansprechpartner/in:

Auf dem Public Health-Kongress „Armut und Gesundheit“, der am 14. und 15.03.2019 in Berlin stattfindet, veranstaltet das Verbundprojekt AdvanceGender ein Fachforum zu geschlechtersensibler Gesundheitsberichterstattung.

Die Gesundheitsberichterstattung (GBE) beschreibt die gesundheitliche Lage der Bevölkerung und liefert Informationen für die geschlechtersensible Entwicklung von Gesundheitszielen und Handlungsstrategien. Viele verfügbare Daten bilden Geschlecht lediglich binär ab und erlauben keine weitere Differenzierung. Entlang des Entstehungsprozesses epidemiologischer Studiendaten diskutiert das Fachforum mögliche Analysestrategien für das Zusammenwirken von Geschlecht mit anderen Differenzkategorien. Ebenso wirft es Fragen nach der Repräsentation gesellschaftlicher Gruppen in Datenerhebungen und nach der Berücksichtigung geschlechterbezogener Bedarfe und Themen in der GBE auf.

Das vom Bundesministerium für Bildung und Forschung geförderte Verbundprojekt AdvanceGender untersucht, wie Datenerhebung und -analyse und Berichtspraxis verändert werden können, um die geschlechtersensible GBE weiterzuentwickeln. Das Projekt orientiert sich an Ansätzen der Intersektionalität und nutzt diesen Blickwinkel, um Studienteilnahme in populationsbasierten Studien zu untersuchen, geschlechtertheoretische Konzepte in die statistische Datenanalyse zu integrieren und Strategien für eine geschlechtersensible und intersektionale GBE zu entwickeln. Ergebnisse/Diskussionsbeitrag: Ziel ist die Entwicklung eines Toolkits, das die Praxis einer geschlechtersensiblen GBE unterstützen kann. Konsequenzen des Einbezugs von Intersektionalität in eine geschlechtersensible GBE werden diskutiert.

Innerhalb des Verbundprojektes arbeitet die Abteilung Sozialepidemiologie in dem Teilprojekt AdvanceDataAnalysis an der Methodenentwicklung für eine geschlechtersensible multivariable Datenanalyse.

Nähere Informationen zu dem Projekt finden Sie hier:
https://www.ipp.uni-bremen.de/forschung/abteilung-5-sozialepidemiologie/projekte/laufende-projekte/?proj=725&page=1

Kontakt:
Emily Mena
Abteilung Sozialepidemiologie
Institut für Public Health und Pflegeforschung
e.mena@uni-bremen.de

Veranstaltungsort:


Universität Bremen IPP
Uhrzeit:
18-20 Uhr
Ansprechpartner/in:

Dozent*innen: Prof. Dr. Ingrid Darmann-Finck und Team

Der demographische Wandel verändert die Gesellschaft.  Auf der einen Seite besteht die Chance eines längeren Lebens, auf der anderen Seite benötigen immer mehr Menschen Unterstützung und Begleitung im Alltag. Pflegebedürftigkeit ist ein natürliches Lebensrisiko, von dem fast jeder von uns im Lauf des Lebens betroffen sein wird. Grund genug, dass dieser Lernsalon sich der Berufswelt Pflege widmet. Die Reform der Pflegeberufe spielt hierbei eine zentrale Rolle: "Was sind nötige Eckpunkte der Pflegeberufereform? Wie funktionieren hier die politischen Prozesse? Welche Protagonisten spielen eine Rolle? Wie werden die zukünftigen Anforderungen in der Pflegeausbildung aufgegriffen?“ Im Lernsalon wird ein "Classroom Management System" genutzt, das für die Pflegeerstausbildung entwickelt worden ist.

Weitere Information und Anmeldung:
https://www.vhs-bremen.de/in-ueber-6000-angeboten-stoebern/besondere-events/lernsalons/kurs/Salon+26+-+Pflegeausbildung+2020+-+Generalistik+und+digitale+Medien/nr/09-073-M/bereich/details/

Veranstaltungsort:
Haus der Wissenschaft
Sandstraße 4/5
Bremen

Der Fachtag befasst sich mit der Lebenssituation von drogenabhängigen Frauen, die nicht selten obdachlos, oft von Gewalt betroffen sind und/oder weitere psychische Problemlagen aufweisen. Es werden wissenschaftliche Erkenntnisse zur Situation von Frauen in Drogenszenen sowie neue Ergebnisse aus den Arbeiten von Masterabsolventinnen der Universität Bremen aus den Gesundheits- und Pflegewissenschaften vorgestellt. Anhand dieser Themen werden anschließend Umsetzungsmöglichkeiten für Bremen erarbeitet.

Anmeldung und weitere Information hier

Kontakt:

Dr. Katja Thane

Universität Bremen
Institut für Public Health und Pflegeforschung
Abteilung 6: Gesundheit und Gesellschaft
E-Mail: thane@uni-bremen.de

Veranstaltungsort:

Raum: H 0100
Grazer Straße 2a
28359 Bremen
Uhrzeit:
16:00 Uhr
Ansprechpartner/in:

Prof. Dr. Clemens Tesch-Römer ist seit 1998 Leiter des Deutschen Zentrums für Altersfragen DZA in Berlin und seit 2003 außerplanmäßiger Professor am Fachbereich für Erziehungswissenschaft und Psychologie der Freien Universität Berlin. Seine Forschungsschwerpunkte sind Lebensqualität und Wohlbefinden im Alter, soziale Beziehungen und soziale Integration älterer Menschen, freiwilliges Engagement und gesellschaftliche Partizipation im Alter, sowie kultur- und gesellschaftsvergleichende Alternsforschung.

In seinem öffentlichen Vortrag wird sich Prof. Tesch-Römer mit einem der zentralen Themen der sozial- und verhaltenswissenschaftlichen Alternsforschung auseinandersetzen: Erfolgreiches Altern. Vor zwei Jahrzehnten wurde von John Rowe (einem Mediziner) und Robert Kahn (einem Soziologen) eine Definition dieses Konzepts vorgelegt, das drei Bestandteile hat: Abwesenheit von Erkrankungen, hohe funktionale Gesundheit und aktive Teilhabe an der Gesellschaft bis ins hohe Alter. Es gibt viele Befunde für die Wirksamkeit individueller Strategien, in diesem Sinne erfolgreich alt zu werden. Kürzlich wurde von Rowe und Kahn die Forderung erhoben, alternde Gesellschaften durch politische Maßnahmen zu erfolgreich alternden Gesellschaften zu formen (Successful Aging 2.0). Im Vortrag werden normative und empirische Aspekte dieser Forderung diskutiert, um die Frage zu beantworten, ob es sich dabei um realistische Hoffnungen oder leere Versprechen handelt. 

Interessierte sind herzlich eingeladen!

Den Flyer zur Veranstaltung finden Sie hier

Kontakt:

Heike Mertesacker MPH, Universität Bremen, Fachbereich 11, Institut für Public Health und Pflegeforschung (IPP), IPP-Geschäftsstelle, Wissenschaftliche Koordinatorin, Mail: hmertesa@uni-bremen.de

 

Veranstaltungsort:


Rathaus, Ritterhude
Ansprechpartner/in:

Die Freundin besuchen, den Einkauf erledigen, zum Arzt gehen. Wie können diese Alltagswege auch noch im Alter zurückgelegt werden? Mit Auto, Bus, Rad oder sogar zu Fuß? Aktive Mobilitätsformen sind nämlich nicht nur umweltschonend, sondern auch gut für die Gesundheit. Was aber hindert uns daran, Wege aktiv zurückzulegen? Wie müssen unsere Städte und Gemeinden in Zukunft gestaltet sein und wie soll Mobilität von morgen aussehen? Die drei Referentinnen geben Anregungen und informieren über neue Ideen und Impulse. Die Veranstaltung lädt zum gegenseitigen Austausch ein und gibt Einblick in das Forschungsprojekt „AFOOT: Aktiv mobil – länger gesund" (gefördert vom Bundesministerium für Bildung und Forschung), ein Gemeinschaftsprojekt der Gemeinde Ritterhude, der Universität Bremen und der TU Dortmund.

Referentinnen:
Lena Oeltjen, Gemeinde Ritterhude, Sachgebiet Bau, Planung und Umwelt;
Tanja Brüchert, Universität Bremen, Institut für Public Health und Pflegeforschung, Abteilung Sozialepidemiologie;
Paula Quentin, TU Dortmund, Fakultät Raumplanung

Anmeldung für diese Veranstaltung bei der VHS Lilienthal:
https://vhs-lilienthal.de/index.php?id=willkommen

Weitere Informationen zu dem Projekt AFOOT finden Sie hier
https://www.ipp.uni-bremen.de/forschung/abteilung-5-sozialepidemiologie/projekte/?proj=738

Kontakt:
Tanja Brüchert
Abteilung Sozialepidemiologie
Institut für Public Health und Pflegeforschung
t.bruechert@uni-bremen.de