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Wissenswertes zur aktuellen Pflege- und Gesundheitsforschung am IPP

Die neuste Publikationsliste mit Beiträgen aus dem Zeitraum Juli bis September 2018 steht nun zum Download bereit. Sie bietet weiterführende Links zu den einzelnen Beiträgen, Interessierte haben die Möglichkeit direkt zu den jeweiligen Autorinnen und Autoren über die Mitgliederliste des IPP Kontakt aufzunehmen.

Zur Mitgliederliste

Publikationsliste Juli-September 2018

Kontakt:
Heike Mertesacker MPH
Wissenschaftliche Geschäftsführung & Koordination IPP-Geschäftsstelle
Institut für Public Health und Pflegeforschung IPP),
Wissenschaftsschwerpunkt Healthsciences der Universität Bremen
Fachbereich 11 Human- und Gesundheitswissenschaften, Universität Bremen
Grazer Str. 4
D - 28359 Bremen
Phone: +49 421 218-68980 /-68880
E-Mail: hmertesa@uni-bremen.de
http://www.ipp.uni-bremen.de

www.healthsciences.uni-bremen.de

Prof. Dr. Ansgar Gerhardus©Harald Rehling
Jahresmitgliederversammlung der DGPH in Fulda am 21.9.2018

Prof. Dr. Ansgar Gerhardus, Mitglied des Direktoriums des Instituts für Public Health und Pflegeforschung (IPP) der Universität Bremen und Sprecher der Abteilung Versorgungsforschung am IPP, wurde auf der Jahresmitgliederversammlung der DGPH in Fulda am 21.9.2018 als 1. Vorsitzender der Deutschen Gesellschaft für Public Health (DGPH) wiedergewählt. Ebenfalls wiedergewählt wurden PD Dr. Burkhard Gusy als 2. Vorsitzender, Prof. Dr. Gudrun Faller als Geschäftsführendes Vorstandsmitglied und Prof. Dr. Susanne Kümpers als Vorstandsmitglied. Als neue Vorstandsmitglieder wurden Prof. Dr. Thomas Altenhöner (Bielefeld), Sebastian Hinck und Katharina Klein (beide Berlin) gewählt.
Die bisherigen Vorstandsmitglieder Prof. Dr. Gabriele Bolte, Geschäftsführende Direktorin des Instituts für Public Health und Pflegeforschung (IPP) der Universität Bremen, Prof. Dr. Nico Dragano und Dr. Christoph Dockweiler hatten sich nicht mehr zur Wahl gestellt. Die DGPH bedankte sich sehr herzlich bei den ausgeschiedenen Vorständen für Ihre Arbeit in den vergangenen Jahren.
Auf der Mitgliederversammlung wurden die zahlreichen Aktivitäten im vergangenen Jahr vorgestellt. Die Zahl der Mitglieder hat sich sehr erfreulich entwickelt. In der nächsten Zeit steht u.a. die Vorbereitung der kommenden Jahrestagung an, die im März erstmals gemeinsam mit dem Kongress Armut und Gesundheit durchgeführt wird.   

Die 1997 gegründete Deutsche Gesellschaft für Public Health e.V. (DGPH) ist ein interdisziplinärer und multiprofessionaler Zusammenschluss von Institutionen, Organisationen und Fachgesellschaften mit Zuständigkeit und Verantwortung für Lehre, Forschung und Praxis im Bereich von Public Health / Gesundheitswissenschaften.
http://www.deutsche-gesellschaft-public-health.de/

Kontakt:
Prof. Dr. med. Ansgar Gerhardus, M.A., MPH, Mitglied des Direktoriums des IPP, Leiter der Abt. 1 Versorgungsforschung – Department for Health Services Research, Institut für Public Health und Pflegeforschung, Fachbereich 11
Universität Bremen, E-Mail: ansgar.gerhardus@uni-bremen.de
https://www.ipp.uni-bremen.de/forschung/abteilung-1--versorgungsforschung/

Prof. Dr. Benjamin Schüz© Benjamin Schüz
Interview im Weserkurier mit Prof. Benjamin Schüz vom Institut für Public Health und Pflegeforschung

Wie können Wohnquartiere gestaltet werden, um ihre Bewohner*innen darin zu unterstützen, auch im Alter aktiv zu bleiben? Welche erfolgreichen Initiativen gibt es bereits in bundesdeutschen Städten? Wie können benachteiligte Gruppen wie Ältere mit geringem Einkommen oder ältere Migrant*innen von gesundheitsfördernden Angeboten in den Stadtteilen erreicht werden? In dem Interview mit Detlev Scheil äußert sich Benjamin Schüz zu diesen und weiteren Fragen und nennt konkrete Projektbeispiele. Das Interview wurde anlässlich der am 25.10.18 statt findenden Regionalkonferenz Bremen „Gesund und aktiv Älter werden“ geführt.
Informationen zur Regionalkonferenz unter:
https://www.ipp.uni-bremen.de/veranstaltungen/?event=275#event275

Scheil, D., “Veränderungsbereitschaft ist wichtig”. Benjamin Schüz von der Universität Bremen über gesundes und aktives Altern im Wohnquartier. Weserkurier, 11.10.2018, S. 11
Lesen Sie das Interview unter:
https://www.weser-kurier.de/startseite_artikel,-veraenderungsbereitschaft-ist-wichtig-_arid,1774834_puid,4.html

Zur Person:
Prof. Dr. Benjamin Schüz ist seit 1.10.2017 Sprecher der Abteilung 2 „Gesundheitsförderung und Prävention“ am Institut für Public Health und Pflegeforschung (IPP) der Universität Bremen. Die Abteilung beschäftigt sich mit angewandter Forschung zur Förderung von Gesundheit und gesundheitlich relevantem Verhalten über die Lebensspanne. Benjamin Schüz ist seit Oktober 2017 Universitätsprofessor für Public Health mit dem Schwerpunkt Gesundheitsförderung und Prävention am Fachbereich 11 für Human- und Gesundheitswissenschaften der Universität Bremen. Nach seinem Diplomstudium der Psychologie an der FU Berlin wurde Benjamin Schüz 2007 auch an der FU Berlin im Bereich Gesundheitspsychologie promoviert. Seine Forschungsschwerpunkte auf der Erklärung und Veränderung gesundheitlich relevanter Verhaltensweisen konnte er im Rahmen von Post-Doc-Positionen an der Jacobs University Bremen und am Deutschen Zentrum für Altersfragen weiter ausbauen. Anschließend arbeitete er bis 2017 als Associate Professor an der University of Tasmania in Australien. Seine Forschung widmet sich der Frage, wie sich sozial-strukturelle Unterschiede in gesundheitlich relevanten Verhaltensweisen erklären und modifizieren lassen.

Kontakt:
Prof. Dr. Benjamin Schüz
Sprecher der Abt. 2 Prävention und Gesundheitsförderung
Institut für Public Health und Pflegeforschung
Fachbereich 11 Human- und Gesundheitswissenschaften
Universität Bremen
E-Mail: benjamin.schuez@uni-bremen.de

Pflegewissenschaftliche Studien im Überblick – September 2018

Hochaltrige Bewohner*innen leiden aufgrund eines geschwächten Immunsystems und altersphysiologischen Veränderungen besonders häufig unter Atemwegserkrankungen. Prof. Görres verdeutlicht daher die Möglichkeiten zur Risikoreduzierung anhand drei ausgewählter Studien:
In einer japanischen Studie wurde die Wirksamkeit einer speziellen Zungenreinigung zur Vermeidung der  Entstehung von Atemwegsinfektionen untersucht. Neben einer gründlicheren Mundpflege bei allen teilnehmenden Personen konnte bei den Bewohnern und Bewohnerinnen mit der speziellen zusätzlichen Zahnreinigung eine verbesserte Hustenfunktion und eine Stärkung des Abwehrmechanismus von Fremdkörpern festgestellt werden.
In einer zweiten japanischen Studie wurde der Effekt einer zur routinemäßigen Mundpflege durchgeführten Maßnahme, bestehend aus dem Entfernen von Mundbakterien durch Feuchttücher und der oralen Gabe von Nahrungsergänzungsmitteln, erforscht. Anhand einer Zunahme des Körpergewichts und einer erhöhten Lymphozyten-Anzahl im Blut wird angenommen, dass die Immunfunktion gestärkt wird und somit zur Prävention von Lungenentzündungen beiträgt. Zusätzlich sind bei den männlichen Teilnehmern, die die Maßnahme erhalten haben, eine geringere Anzahl an Lungenentzündungen aufgetreten.
Eine weitere Studie, durchgeführt in Spanien, kam zu dem Ergebnis, dass die Gabe von probiotischen Bakterien bei älteren Personen die Wirkung eines zuvor verabreichten Grippeimpfstoffes erhöht und die mit Atemwegsinfektionen assoziierten Symptome reduziert. Aufgrund einer Abnahme der Einnahme von schmerzstillenden Medikamenten konnte ebenfalls ein nebenwirkungs- und kostensenkender Effekt aufgezeigt werden.

Görres, S. & Böbel, S. (2018). Risiko Atemwegserkrankungen, 43 (04), 30-31. Hannover: Vincentz Network.
Website: http://www.altenpflege-online.net/

Kontakt und Information:
Prof. Dr. Stefan Görres
Dekan FB 11
Universität Bremen
Mitglied des Direktoriums
Institut für Public Health und Pflegeforschung (IPP)
Sprecher Abt. 3: Interdisziplinäre Alterns- und Pflegeforschung Grazer Straße 4, 28359 Bremen
E-Mail: sgoerres@uni-bremen.de

Prof. Dr. Karin Wolf Ostermann©K. Wolf-Ostermann
Pressemitteilung der Universität Bremen

Menschen mit Demenz in ambulant betreuten Wohngemeinschaften sollen seltener ins Krankenhaus eingewiesen werden. Das ist Ziel eines Forschungsprojektes der Universitäten Bremen und Erlangen, das im März 2019 beginnt. Einbezogen werden Demenz-Wohngemeinschaften in Bremen, Bayern, Berlin und Hamburg. In Bremen verantwortet Karin Wolf-Ostermann, Professorin für Pflegewissenschaftliche Versorgungsforschung am Institut für Public Health und Pflegeforschung (IPP), das Projekt.

Der Gemeinsame Bundesausschuss, das oberste Beschlussgremium der gemeinsamen Selbstverwaltung der Ärzte, Zahnärzte, Psychotherapeuten, Krankenhäuser und Krankenkassen in Deutschland, fördert das praxisorientierte Forschungsvorhaben mit 1,3 Millionen Euro. Das Geld kommt aus dem Innovationsfonds für Versorgungsforschung.

Fokus auf Wohngemeinschaften
Ambulant betreute Wohngemeinschaften sind eine Wohnform für Menschen, auch mit Demenz, die in ihrer angestammten Häuslichkeit nicht mehr angemessen versorgt werden können, aber nicht in einem Pflegeheim leben möchten. Bewohnerinnen und Bewohner einer Demenz-Wohngemeinschaft werden durch professionelles Pflegepersonal betreut – gleichzeitig bleiben Angehörige eng eingebunden. Durch gemeinsame Alltagsaktivitäten kann eine familiäre Atmosphäre entstehen, die Möglichkeiten zu sozialer Teilhabe bietet.

Erhöhtes Krankenhaus Risiko
Dennoch haben Menschen mit Demenz ein erhöhtes Risiko für stationäre Krankenhausaufenthalte, die für sie oftmals besonders krisenhafte Belastungen mit starker Einschränkung der Lebensqualität darstellen. Sie gehen häufig mit gesundheitlichen Verschlechterungen einher. Zudem steigt das Risiko, danach noch stärker hilfs- und pflegebedürftig zu werden. Im Projekt sollen geeignete Maßnahmen angewandt werden, um die Lebensqualität zu verbessern, herausfordernde Verhaltensweisen wie beispielsweise Unruhe zu verringern, das Sturzrisiko zu senken und kognitive Fähigkeiten zu stabilisieren.

„Mehr Lebensqualität“
Um dieses Ziel zu erreichen, setzen die Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler aus dem Team von Professorin Wolf-Ostermann (Universität Bremen) und Professor Elmar Gräßel (Universitätsklinikum Erlangen) auf Schulung des Pflegepersonals, frühzeitigen Einbezug der zuständigen Haus- und Fachärzte sowie spezielle Therapien, bei denen motorische und kognitive Fähigkeiten gezielt trainiert werden. Von den Ergebnissen des Forschungsprojektes könnten alle profitieren: zunächst die Menschen mit Demenz durch weniger Krankenhausaufenthalte und mehr Lebensqualität. Das entlaste wiederum die Angehörigen, die Pflegefachkräfte durch verbesserte Abläufe sowie die Demenz-Wohngemeinschaften selbst durch die Erweiterung um ein innovatives Angebot, so die Überzeugung der Projektverantwortlichen.

Fragen beantworten:
Prof. Dr. Karin Wolf-Ostermann
Institut für Public Health und Pflegeforschung (IPP)
Universität Bremen
Tel.: +49 421 218- 68960
E-Mail: wolf-ostermann@uni-bremen.de

Prof. Dr. Elmar Gräßel
Zentrum für Medizinische Versorgungs-
Universitätsklinikum Erlangen
Tel.: +49 9131 8534810
E-Mail: elmar.graessel@uk-erlangen.de

Über das Institut für Public Health und Pflegeforschung IPP
Das Institut für Public Health und Pflegeforschung (IPP) der Universität Bremen ist eines der größten Forschungsinstitute in diesem Bereich in Deutschland. 2005 wurde es als wissenschaftliche Einrichtung des Fachbereichs  Human- und Gesundheitswissenschaften gegründet. Inzwischen forschen und lehren in neun Abteilungen und Arbeitsgruppen mehr als 100 Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler. Interdisziplinäre Gesundheits- und Pflegeforschung, forschungsorientierte Lehre in den gesundheits- und pflegewissenschaftlichen Studiengängen und Wissenschaftstransfer in Praxis, Politik und Gesellschaft: das sind die Aufgaben des IPP. Zentrales Ziel der Forschung ist die Verbesserung von Gesundheit und Wohlbefinden der Bevölkerung.

http://www.ipp.uni-bremen.de
www.healthsciences.uni-bremen.de

Universität Bremen
Pressestelle
Tel. 0421- 218 - 60150
Fax  0421-218 - 60152
E-Mail   presse@uni-bremen.de
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Twitter: www.twitter.com/unibremen
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Das Institut für Public Health und Pflegeforschung (IPP) der Universität Bremen und das Leibniz-Institut für Präventionsforschung und Epidemiologie – BIPS sind Gastgeber der 13. Jahrestagung der Deutschen Gesellschaft für Epidemiologie vom 26.-28.09.2018

Welche langfristigen gesundheitlichen Folgen hatte die Ölpest im Golf von Mexiko für die Menschen in der Region? Wie können Zwillinge bei der Erforschung von Suchterkrankungen helfen? Und welche Auswirkungen auf Körper und Geist hat ein Leben in der Obdachlosigkeit? Diese und andere gesundheitliche Fragen zum Leben unter extremen Bedingungen stehen im Fokus der 13. Jahrestagung der Deutschen Gesellschaft für Epidemiologie (DGEpi), zu der rund 350 Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler vom 26.-28.09.2018 in Bremen zusammenkommen. Gastgeber der Tagung sind das Institut für Public Health und Pflegeforschung (IPP) der Universität Bremen und das Leibniz-Institut für Präventionsforschung und Epidemiologie – BIPS.

Folgende Keynote-Vorträge finden statt:
Prof. Jaakko Kaprio, University of Helsinki, Finnland
Titel: Genetic epidemiology in a large population isolate Jaakko Kaprio ist Experte auf dem Gebiet der Zwillingsforschung. Ein Fokus seiner Arbeit liegt auf der Erforschung von Suchterkrankungen und der Frage, wie stark dabei zum einen genetische Ursachen und zum anderen Umwelteinflüsse eine Rolle spielen.
 

Dr. Lawrence Engel, University of North Carolina, Chapel Hill, USA
Titel: The Gulf Long-term Follow-up Study (GuLF STUDY): Design and Findings to Date
Lawrence Engel erforscht Risikofaktoren für Krebs und neurologische Erkrankungen – vor allem dabei im Zusammenhang mit Umweltkatastrophen, organischen Schadstoffen, Luftschadstoffen und Pestiziden. Im Rahmen der GuLF Studie widmet er sich den gesundheitlichen Auswirkungen der Ölkatastrophe im Golf von Mexiko 2010 – eine Folge der Explosion der Bohrplattform „Deepwater Horizon“.

Dr. Sandra Feodor Nilsson, Copenhagen University Hospital, Dänemark
Titel: At the extreme end of social marginalisation: Epidemiological research of homelessness in high-income countries from a public health perspective
Sandra Feodor Nilsson befasst sich schwerpunktmäßig mit Obdachlosigkeit und den damit verbundenen Risiken für körperliche und psychische Erkrankungen.

Wissenschaftler*innen des IPP präsentieren in Vorträgen und Postern ihre neuesten Forschungsergebnisse.

Das gesamte Tagungsprogramm ist zu finden unter:

https://www.dgepi2018.de/

Das Institut für Public Health und Pflegeforschung IPP
Das Institut für Public Health und Pflegeforschung (IPP) ist eines der größten Forschungsinstitute im Bereich Public Health und Pflegeforschung in Deutschland. 2005 wurde das IPP als wissenschaftliche Einrichtung des Fachbereiches 11 der Universität Bremen gegründet. Inzwischen forschen und lehren in 9 Abteilungen und Arbeitsgruppen über 100 Wissenschaftler*innen. Das IPP bildet mit anderen Forschungseinrichtungen den Wissenschaftsschwerpunkt Gesundheitswissenschaften / Health Sciences der Universität Bremen.
Interdisziplinäre Gesundheits- und Pflegeforschung, forschungsorientierte Lehre in den gesundheits- und pflegewissenschaftlichen Studiengängen und anwendungsorientierter Wissenschaftstransfer in Praxis, Politik und Gesellschaft: das ist die Mission des IPP der Universität Bremen. Zentrales Ziel der Forschung im IPP ist die Verbesserung von Gesundheit und Wohlbefinden der Bevölkerung. Hierfür arbeiten interdisziplinäre Teams zusammen und nutzen ein breites Portfolio quantitativer und qualitativer Methoden. Evidenzbasierung, Gendersensibilität, Nutzerorientierung und Praxisrelevanz sind zentrale Leitbilder des IPP.
www.ipp.uni-bremen.de

Kontakt:

Heike Mertesacker MPH

Wissenschaftliche Geschäftsführung & Koordination

Institut für Public Health und Pflegeforschung IPP (Geschäftsstelle)

Fachbereich 11 Human- und Gesundheitswissenschaften, Universität Bremen

Grazer Str. 4

D - 28359 Bremen

Phone: +49 421 218-68980 /-68880

E-Mail: hmertesa@uni-bremen.de

http://www.ipp.uni-bremen.de

www.healthsciences.uni-bremen.de

Verschiedene Berufsgruppen werden als Helfer in Krisengebieten eingesetzt. Die internationale Konferenz kümmert sich um Gesundheitsberufe.© burnstaff2003/fotolia.com
At the organized conference from Prof. Stefan Görres at total of 42 lectures and 80 poster presentations deal with the world's increasing catastrophes and their health consequences from different perspectives.

GlobalHealth_BMG © BMG / Thomas Ecke
Neue Ideen für Globale Gesundheit

Am 05.09.2018 übergaben Vertreter zivilgesellschaftlicher Organisationen ihre Beiträge für die neue "Strategie der Bundesregierung zu Globaler Gesundheit" an das Bundesministerium für Gesundheit (BMG). Prof. Dr. Ansgar Gerhardus übereichte das Positionspapier der Wissenschaft, das von der Deutschen Gesellschaft für Public Health (DGPH) koordiniert wurde.

Die Positionspapiere wurde in Berlin auf einer gemeinsamen Veranstaltung des BMG Gesellschaft für Internationale Zusammenarbeit (GIZ) der Öffentlichkeit vorgestellt.

Ansgar Gerhardus ist Mitglied des Direktoriums des Instituts für Public Health und Pflegeforschung (IPP) der Universität Bremen, Leiter der Abteilung Versorgungsforschung am IPP und Vorstandsvorsitzender der DGPH.

Zum Hintergrund:

Welche Schwerpunkte soll Deutschland künftig in der globalen Gesundheitspolitik setzen? Die Regierung der Bundesrepublik Deutschland bereitet zu diesen Fragen eine Strategie zu Globaler Gesundheit vor. Die Zivilgesellschaft wurde eingeladen, sich an diesem Prozess zu beteiligen. Als ein wichtiger Akteur der Zivilgesellschaft wurde die Wissenschaft gebeten, ein Positionspapier zu verfassen. Die Deutsche Gesellschaft für Public Health (DGPH) wurde vom Bundesministerium für Gesundheit (BMG) beauftragt, diesen Prozess zu koordinieren.

Insgesamt 35 Stellungnahmen wurden der DGPH von Akteuren der Wissenschaft zugesandt. Darauf aufbauend erstellte eine Redaktionsgruppe das Positionspapier. Die einzelnen Stellungnahmen können hier eingesehen werden. 

Alle am 05. September übergebenen Positionspapiere für die Bereiche „Zivilgesellschaft“, „Wirtschaft“, „Wissenschaft“, „Think Tanks“ und „Jugend“ enthalten Empfehlungen zu Themenfeldern und Grundsätze für das deutsche Engagement, um auf neue Herausforderungen wie weltweite Krankheitsausbrüche reagieren zu können. Die Akteure wurden in Anlehnung an die G20-Interessensgruppen benannt.

Die Initiative „Women in Global Health“ Deutschland hat die verschiedenen Stellungnahmen unter Gender-Gesichtspunkten bewertet.

Das Bundesgesundheitsministerium wird die Positionspapiere auswerten und in die Strategie zur Globalen Gesundheit einfließen lassen. Sie soll in der zweiten Jahreshälfte 2019 durch Bundeskabinett verabschiedet werden.

Weitere Informationen:

https://www.bundesgesundheitsministerium.de/ministerium/meldungen/2018/september/globale-gesundheitspolitik.html

Kontakt und Information:

Prof. Dr. Ansgar Gerhardus
Universität Bremen
Institut für Public Health und Pflegeforschung
Abteilung 1: Versorgungsforschung

E-Mail: ansgar.gerhardus@uni-bremen.de

http://www.public-health.uni-bremen.de/pages/abteilung1/index.php

http://www.healthsciences.uni-bremen.de/home.html

Pflegewissenschaftliche Studien im Überblick – August 2018

Mehr als zwei Drittel der BewohnerInnen in der stationären Langzeitpflege weisen Defizite in der Versorgung mit Vitamin D auf. Prof. Görres verdeutlicht daher mittels drei pflegewissenschaftlicher Studien die Relevanz und den positiven Nutzen einer angemessenen Vitamin D-Versorgung.
Eine amerikanische Studie konnte das Vorbeugen von Atemwegserkrankungen durch eine hochdosierte Vitamin D-Nahrungsergänzung nachweisen. Allerdings hat sich auch die Zahl der Stürze und Frakturen erhöht, dass eine mögliche Folge der besseren physischen Mobilität sein kann.
In einer zweiten Studie wurden drei verschiedene Interventionsmaßnahmen zur Reduzierung der Sturzhäufigkeit untersucht. Dabei konnte die Anzahl der Stürze effektiv durch die Kombination einer täglichen Vitamin D-Ergänzung und leichtem körperlichen Training verringert werden.
Eine in Japan durchgeführte Studie zeigt einen positiven Effekt auf die kognitiven Fähigkeiten der BewohnerInnen durch eine Nahrungsergänzung bestehend aus Vitamin D, mittelkettigen Triglyceriden und leucinreichen Aminosäuren auf.

Den aktuellen Beitrag finden Sie hier.

Görres, S. & Böbel, S. (2018). Was hilft bei Vitamin D-Mangel? Altenpflege, 47 (8), 26-27. Hannover: Vincentz Network.
Website: http://www.altenpflege-online.net/

Kontakt und Information:
Prof. Dr. Stefan Görres
Dekan FB 11
Universität Bremen
Mitglied des Direktoriums
Institut für Public Health und Pflegeforschung (IPP)
Sprecher Abt. 3: Interdisziplinäre Alterns- und Pflegeforschung Grazer Straße 4, 28359 Bremen
E-Mail: sgoerres@uni-bremen.de

Guido Schmiemann Co-Antragssteller an Forschungsprojekt zur Behandlung von Harnwegsinfekten

In der aktuellen Ausschreibungsrunde des Innovationsfonds wurde der Antrag
"REDARES - Reduktion von Antibiotikaresistenzen durch leitliniengerechte Behandlung von
Patienten mit Harnwegsinfekt in der ambulanten Versorgung" zur Förderung ausgewählt.
Die Abteilung Versorgungsforschung des Instituts für Public Health und Pflegeforschung (IPP) der Universität Bremen ist mit Guido Schmiemann Co-Antragsteller in diesem Gemeinschaftsprojekt.
Federführend ist die Abteilung für Allgemeinmedizin an der Universität Würzburg Frau Prof. Ildikó Gágyor.

Kontakt:
PD Dr. Guido Schmiemann, MPH
Institut für Public Health und Pflegeforschung
Abteilung 1: Versorgungsforschung/ Department for Health Services Research
Universität Bremen
Mail: schmiemann@uni-bremen.de
http://www.ipp.uni-bremen.de/pages/abteilung1/index.php
http://www.healthsciences.uni-bremen.de/en/home.html