20.07.2018
Neu erschienen: IPP-Info 15

Neu erschienen: IPP-Info 15

Gesundheitliche Chancengleichheit: Forschung am IPP

Das neu erschienene IPP-Info 15 widmet sich den aktuellen Forschungslinien am Institut für Public Health und Pflegeforschung (IPP) der Universität Bremen. Damit liegt erstmalig ein IPP-Info vor, dessen Beiträge in der Rubrik „Schwerpunktthema“ alle im IPP entstanden sind und aktuelle Arbeitsfelder und Forschungsthemen des Instituts vorstellen. Nach über 10 Jahren Institutsgeschichte ist das IPP eines der größten universitären Forschungs- und Lehrinstitute der Gesundheits- und Pflegewissenschaften in Deutschland. Das IPP widmet sich vielfältigen Forschungsfeldern von Public Health und Pflegewissenschaften und seine Mitglieder verantworten die gesundheits- und pflegewissenschaftliche Lehre am Fachbereich 11 der Uni Bremen. Nicht zuletzt engagiert sich das IPP für den Wissenschaftstransfers in Politik, Praxis und Gesellschaft. Mehr lesen ...

20.07.2018
Gesundheitliche Chancen(-ungleichheit) im Kontext der europäischen Umgebungslärmrichtlinie

Gesundheitliche Chancen(-ungleichheit) im Kontext der europäischen Umgebungslärmrichtlinie

Neues DFG-Projekt von Dr. Natalie Riedel in der Abteilung Sozialepidemiologie begonnen

Seit dem 1. Juni 2018 setzt Dr. Natalie Riedel, Abteilung Sozialepidemiologie des IPP, ihre Forschung im Themenfeld sozial ungleicher Gesundheits- und Beteiligungschancen vor dem Hintergrund der europäischen Umgebungslärmrichtlinie mit einem neuen DFG-Projekt fort. Im Fokus ihrer Arbeit stehen psychosoziale Faktoren, die den Zusammenhang zwischen chronischer Verkehrslärmbelastung an der Wohnadresse und Gesundheit von Anwohner*innen beeinflussen und zu sozial ungleicher Beteiligung an der Lärmminderungspolitik vor Ort führen können. Damit beschäftigt sich Dr. Natalie Riedel sowohl mit Verteilungs- als auch mit Verfahrensfragen der Umweltgerechtigkeitsforschung. Dieser Forschungsschwerpunkt ist hochaktuell. Beispielsweise spricht der Koalitionsvertrag für die derzeitige 19. Legislaturperiode Lärm als ein großes Problem an und weist auf die Notwendigkeit von umfangreichen Lärmschutzmaßnahmen und einer frühzeitigen Beteiligung von Bürger*innen hin. Mehr lesen ...

06.07.2018

Public-Health-Relevanz der Tabakkontrollpolitik: Führen Rauchverbote in öffentlichen Räumen zu einer Verlagerung des Rauchens nach Hause und zu einer häufigeren Belastung von Kindern?

Sarah Nanninga und Prof. Dr. Gabriele Bolte, Abteilung Sozialepidemiologie des IPP, veröffentlichen ein systematisches Review mit Metaanalyse internationaler Studien

Nach Schätzungen der Weltgesundheitsorganisation sterben weltweit ungefähr 600.000 Nichtrauchenden pro Jahr durch Passivrauchen. Eine besonders betroffene Gruppe sind dabei Kinder, da sie sich selbst nicht vor Tabakrauch schützen können. Schätzungsweise 40-50% der Kinder mit rauchenden Eltern atmen regelmäßig Tabakrauch ein. In der Diskussion bei der Einführung von Nichtraucherschutzgesetzen und damit einhergehenden Raucheinschränkungen oder Rauchverboten in der Gastronomie wurde oftmals als ein Gegenargument angeführt, dass Rauchverbote in öffentlichen Räumen zu einer Verlagerung des Rauchens in Privaträume führen würden. In einem systematischen Review wurde diese These nun erstmals von den Forscherinnen Sarah Nanninga und Prof. Dr. Gabriele Bolte von der Abteilung Sozialepidemiologie des Instituts für Public Health und Pflegeforschung der Universität Bremen speziell für die Tabakrauchbelastung von Kindern zuhause vor und nach Einführung von Rauchverboten in öffentlichen Räumen überprüft. Mehr lesen ...