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New research projects and results, events, press releases and activities of the IPP.

IPP-Schriften 18© IPP
Neue IPP-Schrift fasst Empfehlungen für eine Strategieentwicklung zur Etablierung von Health in All Policies in der Stadt Bremen zusammen

Die Lösung dringender und komplexer gesundheitlicher Probleme erfordert gemeinsame Anstrengungen in allen Politikbereichen und auf allen Ebenen – mit einem Health in All Policies-Ansatz.

Die Abteilung Sozialepidemiologie des IPP wurde daher durch die Senatorin für Wissenschaft, Gesundheit und Verbraucherschutz im Jahr 2019 beauftragt, Ansatzpunkte für die Stärkung gesundheitsförderlicher Verwaltungskooperationen im Stadtteil zu erarbeiten und Empfehlungen zur Vorgehensweise bei der Etablierung eines Health in All Policies-Ansatzes in Bremen zu geben.

Die neu erschienene IPP-Schrift fasst die Ergebnisse des Projektes mit den Empfehlungen für eine Strategieentwicklung zur Etablierung von Health in All Policies zusammen.

Die Zukunftskommission hat in ihrem Ergebnisbericht Zukunft Bremen 2035 als eine vorrangige Maßnahme zum Erreichen des Leitziels 8 „Meine Straße, mein Stadtteil, meine Stadt“ die gesundheitsfördernde Stadtteilentwicklung durch Berücksichtigung von Gesundheitsaspekten in allen Politikfeldern im Sinne des Health in All Policies-Ansatzes benannt. Des Weiteren wird eine integrierte und präventive Strategie für die „Gesunde Stadt Bremen - Stadt des Wohlbefindens“ unter Berücksichtigung der sozialen Ungleichheit in Bezug auf Gesundheit angestrebt. Eine wichtige Vorarbeit hierfür ist die Entwicklung einer Strategie, wie Gesundheit als Querschnittthema in die stadtteilbezogene Verwaltungszusammenarbeit in Bremen integriert werden kann.

In dem Projekt in der Abteilung Sozialepidemiologie des IPP wurde hierzu in einem ersten Schritt eine Auswahl aktueller nationaler und internationaler Leitfäden für ressortübergreifende Strategien einer gesundheitsfördernden Stadt(teil)entwicklung analysiert. Die Ergebnisse der Analyse wurden in Hinblick darauf zusammengestellt, welche Definitionen von Gesundheit bzw. Gesundheitsförderung diesen Strategien zugrunde liegen, welche Politikfelder oder Ressorts als besonders relevant erachtet werden und welche Vorgehensweisen zur Etablierung eines Health in All Policies-Ansatzes empfohlen werden. In einem zweiten Schritt wurde eine mögliche Vorgehensweise zur Analyse Bremischer Normen, d.h. Gesetze, Verordnungen, etc., hinsichtlich der Berücksichtigung von Aspekten der Gesundheitsförderung und gesundheitlichen Chancengleichheit entwickelt.

Die Ergebnisse des Projektes mit den Empfehlungen für eine Strategieentwicklung zur Etablierung von Health in All Policies sind in der neu erschienenen IPP-Schrift zusammengefasst.

Link zur IPP-Schrift https://www.ipp.uni-bremen.de/veroeffentlichungen/ipp-schriften/

Kontakt:

Prof. Dr. Gabriele Bolte

Abteilung Sozialepidemiologie

Institut für Public Health und Pflegeforschung

gabriele.bolte@uni-bremen.de

Interview mit Medscape

Der AOK Bundesverband hat in einem Positionspapier weitreichende Vorschläge zur Strukturreform der sozialen Pflegeversicherung vorgelegt: z.B. übersektorale Pflegebudgets, eine bessere Beratung ambulanter Pflegebedürftiger und ihrer Angehörigen, die jährliche Anpassung der Pflegeleistungen anhand der Grundlohnsumme. 

Dazu eine Stellungnahme von Prof. Dr. Stefan Görres im Interview mit Medscape

In: Medscape 24.3. 2021

https://deutsch.medscape.com/artikelansicht/4909826?src=ins_de_aok_&faf=1 

Kontakt und Information:

Prof. Dr. Stefan Görres

Universität Bremen

Institut für Public Health und Pflegeforschung (IPP)

Abteilung: Pflegewissenschaftliche Versorgungsforschung 

Grazer Straße 4, 28359 Bremen

E-Mail: sgoerres@uni-bremen.de

Equal-Life © Equal-Life (Logo), H. Gudi-Mindermann, M. White, J. Roczen, N. Riedel, S. Dreger, G. Bolte
Team der Abt. Sozialepidemiologie integriert das Social Exposome in den Forschungsverbund EQUAL-LIFE

Im Rahmen des Forschungsverbundes EQUAL-LIFE (Early environmental quality and life-course mental health effects) haben Dr. Helene Gudi-Mindermann, Maddie White und Jana Roczen von der Abt. Sozialepidemiologie unter der Leitung von Prof. Dr. Gabriele Bolte das Konzept des Sozialen Exposomes als wichtigen Baustein für die Exposomforschung neu entwickelt. Dieses Konzept wurde jetzt auf dem Consortium Meeting von EQUAL-LIFE und auf der Konferenz des European Human Exposome Network (EHEN) als eingeladener Beitrag vorgestellt.

Für die Konzeptentwicklung spielten Fragen der sozialen Ungleichheiten in den Lebensbedingungen und Gesundheitschancen eine zentrale Rolle. Eine besondere Expertise der Abteilung Sozialepidemiologie als WHO Collaborating Centre for Environmental Health Inequalities liegt in der Forschung zu Umweltgerechtigkeit.

Im nächsten Schritt wird das Projektteam von EQUAL-LIFE in der Abteilung Sozialepidemiologie Equity Impact Assessments von Interventionen verschiedener Sektoren vor dem Hintergrund eines Health Equity in All Policies-Ansatzes konzipieren und durchführen.

Nähere Informationen

- zum European Human Exposome Network:

https://www.humanexposome.eu/

- zum Forschungsverbund EQUAL-LIFE:

https://www.equal-life.eu/en

- zu EQUAL-LIFE am IPP:

https://www.ipp.uni-bremen.de/abteilungen/sozialepidemiologie/projekte/de/?proj=815

Projektteam von Equal-Life in der Abteilung Sozialepidemiologie des IPP:

Dr. Helene Gudi-Mindermann, Maddie White, Jana Roczen, Dr. Natalie Riedel, Dr. Stefanie Dreger & Prof. Dr. Gabriele Bolte

Kontakt:

Prof. Dr. Gabriele Bolte

Abteilung Sozialepidemiologie

Institut für Public Health und Pflegeforschung

gabriele.bolte@uni-bremen.de

Viktoria Hoel and the I-CARE project featured in the magazine of Alzheimer Europe© Viktoria Hoel
What attracts Early Stage Researchers to the dementia field?

As a part of the segment “Dementia in Society” in the Alzheimer Europe magazine, Viktoria Hoel was one of six Early Stage Researchers (ESRs) that were interviewed about their work, the motivation behind dementia research, hopes for the future and how COVID-19 is impacting on their research. On page 43, you can read about Viktoria’s ongoing project, as well as her collaboration projects as a Marie-Curie Fellow in the EU-project DISTINCT (dementia: intersectorial strategy for training and innovation network for current technology)

Bremer Pflegewissenschaftler Stefan Görres (IPP) äußert sich im Weser Kurier zur niedrigen Impfquote

Die Impfquoten des Pflegepersonals in den Pflegeheimen schwanken zwischen 40 und 70 Prozent. Diese Quote bewertet Prof. Dr. Stefan Görres, Angehöriger der Abteilung Pflegwissenschaftliche Versorgungsforschung am Institut für Public Health und Pflegeforschung der Universität Bremen, als zu niedrig.

Lesen Sie den Beitrag:
Thalmann, T. Skepsis beim Pflegepersonal. Impfungen in den Pflegeheimen. Weser Kurier digital vom 01.03.21, Online unter:
https://www.weser-kurier.de/bremen/bremen-stadt_artikel,-skepsis-beim-pflegepersonal-_arid,1962182.html

Contact:
Prof. Dr. Stefan Görres
Universität Bremen
Institut für Public Health und Pflegeforschung (IPP)
Abt. Pflegewissenschaftliche Versorgungsforschung,
E-Mail: sgoerres@uni-bremen.de

Karin Wolf-Ostermann© Karin Wolf-Ostermann
Ergebnisse der Abteilung Pflegewissenschaftliche Versorgungsforschung des Instituts für Public Health und Pflegeforschung (IPP) fließen in Anwendungsszenario ein

Die Abteilung Pflegewissenschaftliche Versorgungsforschung hat sich mit Partnern aus Wissenschaft und Praxis unter Leitung von Prof. Dr. Karin Wolf-Ostermann im Rahmen eines Sondierungsprojektes mit der Auswahl und Entwicklung KI-basierter Systeme in der Pflege beschäftigt. Ergebnisse daraus fließen jetzt auch in das Anwendungsszenario „Künstliche Intelligenz in der Pflege“ der Plattform Lernende Systeme der Deutschen Akademie der Technikwissenschaften (acatech) ein:
https://www.plattform-lernende-systeme.de/ki-zur-unterstuetzung-in-der-pflege.html

Contact:
Prof. Dr. Karin Wolf-Ostermann
Pflegewissenschaftliche Versorgungsforschung am Institut für Public Health und Pflegeforschung (IPP)
Universität Bremen
Tel.: +49 421 218-68960
E-Mail: wolf-ostermann@uni-bremen.de

Karin Wolf-Ostermann und Heinz Rothgang: Warum die Pflegeheime trotzdem weiter Vorsichtsmaßnahmen ergreifen müssen

Interview mit Prof. Dr. Karin Wolf-Ostermann (IPP) und Prof. Dr. Heinz Rothgang (SOCIUM) in „Neue Westfälische“ vom 26.02.2021

Lesen Sie hier den Beitrag:
https://www.nw.de/nachrichten/zwischen_weser_und_rhein/22962742_Corona-Infektionen-in-NRW-Pflegeheimen-gehen-deutlich-zurueck.html

Contact:
Prof. Dr. Karin Wolf-Ostermann
Pflegewissenschaftliche Versorgungsforschung am Institut für Public Health und Pflegeforschung (IPP)
Universität Bremen
Tel.: +49 421 218-68960
E-Mail: wolf-ostermann@uni-bremen.de

© Gabriele Bolte, © ARL
Ad-hoc-Arbeitskreis der ARL veröffentlicht Positionspapier zu Pandemie und Raumentwicklung

Handlungsempfehlungen für die Raumentwicklung und die Raumplanung zur strategischen Krisenvorsorge angesichts zu erwartender zukünftiger Pandemien hat der Ad-hoc-Arbeitskreis „Pandemie und Raumentwicklung“ der ARL (Akademie für Raumentwicklung in der Leibniz-Gemeinschaft) in einem Positionspapier veröffentlicht.

Prof. Dr. Gabriele Bolte, Leiterin der Abteilung Sozialepidemiologie des IPP, hat an dem Positionspapier mitgearbeitet und ihre Expertise zu Umweltgerechtigkeit und gesundheitsfördernde Stadtentwicklung eingebracht.

Prof. Dr.-Ing. Sabine Baumgart, Präsidentin der ARL und Mitglied der Abteilung Sozialepidemiologie des IPP, leitete den Ad-hoc-Arbeitskreis.

Der Ad-hoc-Arbeitskreis „Pandemie und Raumentwicklung“ der ARL brachte die Expertise von Persönlichkeiten aus Raumentwicklung und Raumplanung, Öffentlichem Gesundheitsdienst, Gesundheitsversorgung, Epidemiologie/Public Health, Ökonomie und Sozialwissenschaften zusammen. Die raumrelevanten Auswirkungen der aktuellen Coronakrise wurden kritisch, multidisziplinär und integrativ betrachtet. Bei der Beurteilung der raumrelevanten Auswirkungen der SARS-CoV-2-Pandemie spielten sowohl die aktuelle Krisenbewältigung als auch die konzeptionelle Krisenvorsorge für mögliche künftig zu erwartende Pandemien eine Rolle. In dem Positionspapier gibt der Arbeitskreis Handlungsempfehlungen für Kommunen und Einrichtungen der Länder, des Bundes sowie der EU für einen nachhaltigen Umgang mit schwer prognostizierbaren Ereignissen wie der SARS-CoV-2-Pandemie.

Generell sieht der Ad-hoc-Arbeitskreis in einer konsequenten Verfolgung von Zielen und Konzepten einer gesundheitsfördernden Stadtentwicklung und eines „Health equity in all policies“-Ansatzes Möglichkeiten, zukünftig besser auf Pandemien vorbereitet zu sein.

Das ARL-Positionspapier 118 „SARS-CoV-2-Pandemie: Was lernen wir daraus für die Raumentwicklung?“ ist auf der Website der ARL hier abrufbar.

Die Pressemitteilung der ARL zur Veröffentlichung des Positionspapiers ist hier abrufbar.

Die Abteilung Sozialepidemiologie des IPP führt derzeit das Projekt „Stresstest Resilientes Quartier: Betroffenheit von Quartieren durch Epidemien und Strategien zur Erhöhung der Resilienz – am Beispiel der SARS-CoV-2-Pandemie“ durch und entwickelt eine Arbeitshilfe mit Handlungsempfehlungen für kommunale Akteure zur Erhöhung der Resilienz von Stadtquartieren.

Nähere Informationen zu diesem Projekt finden Sie hier.

Kontakt:

Prof. Dr. Gabriele Bolte

Abteilung Sozialepidemiologie

Institut für Public Health und Pflegeforschung

gabriele.bolte@uni-bremen.de

Prof. Dr. Karin Wolf-Ostermann© Karin Wolf-Ostermann
Die Abteilung Pflegewissenschaftliche Versorgungsforschung am Institut für Public Health und Pflegeforschung im Porträt

Lesen Sie hier den Beitrag:

Im Rahmen der Serie „Versorgungsforschung made in….“  des Monitors Versorgungsforschung steht in der aktuellen Ausgabe die Abteilung Pflegewissenschaftliche Versorgungsforschung des IPP der Universität Bremen unter der Leitung von Prof. Dr. Karin Wolf-Ostermann in Bremen im Fokus.
„Versorgungsforschung muss und sollte gesellschaftlich (und politisch) gestalten, damit aus evidenzbasiertem Wissen gute Versorgung resultiert“ – so Prof. Dr. Karin Wolf Ostermann in dem Beitrag. Mit der Gründung der Abteilung Pflegewissenschaftliche Versorgungsforschung und Berufung von Karin Wolf-Ostermann auf die gleichnamige Professur im Fachbereich 11 setzten das IPP und die Universität Bremen einen Schwerpunkt im Bereich der Pflegewissenschaft und der evidenzbasierten Versorgungsgestaltung.  In dem Beitrag werden Zielsetzungen, Forschungsschwerpunkte und Projekte der Abteilung vorgestellt, neben Karin Wolf-Ostermann kommen Teammitglieder der Abteilung in einem Interview zu Wort.
 „Deutlich bessere Sichtbarkeit für die Pflege (wissenschaft)“. MVF-Serie (Teil 30). Die Abteilung Pflegewissenschaftliche Versorgungforschung am Institut für Public Health und Pflegeforschung der Universität Bremen.
Monitor Versorgungforschung (02/2021), S. 40—41.
https://www.monitor-versorgungsforschung.de/

Kontakt:
Prof. Dr. Karin Wolf-Ostermann
Pflegewissenschaftliche Versorgungsforschung am Institut für Public Health und Pflegeforschung (IPP)wolf-ostermann@uni-bremen.de
Universität Bremen
Tel.: +49 421 218-68960
E-Mail: wolf-ostermann@uni-bremen.de