Events

Place:


Rotenburg (Wümme)
Contact Person:

Das Gesunde Städte-Netzwerk veranstaltet mit der Stadt Rotenburg (Wümme) das Kompetenzforum 2019: Wie gesund ist das Land? Gesundheitsförderung im ländlichen und städtischen Raum - Chancen und Potentiale, Risiken und Herausforderungen.

Prof. Dr. Gabriele Bolte, Leiterin der Abteilung Sozialepidemiologie des Instituts für Public Health und Pflegeforschung, wird einen Vortrag aus Sicht der Public Health-Forschung zu Gesundheitsförderung in ländlichen und städtischen Räumen halten.

Das Programm des Kompetenzforums finden Sie hier.


Das Forschungsprojekt AFOOT der Abteilung Sozialepidemiologie hat zum Ziel, als Intervention strategische Verbindungen zwischen räumlicher Planung und Public Health herzustellen, um körperliche Aktivität als eine Form von Alltagsmobilität im Alter zu fördern.
Es beschäftigt sich u.a. mit den Fragen, welche Anknüpfungspunkte zwischen Stadtplanung und Public Health in Bezug auf die Gestaltung des Wohnumfelds und öffentlicher Räume zur Erhaltung der fuß- und radfahrbezogenen Mobilität einer alternden Bevölkerung in Klein- und Mittelstädten bestehen und ob Planungsprozeduren Effekte auf soziale Ungleichheiten und Umweltgerechtigkeitsaspekte berücksichtigen.

Das Projekt AFOOT hat eine Arbeitshilfe entwickelt:
Aktive Mobilität im Alter fördern – Eine Arbeitshilfe für die Zusammenarbeit zwischen der kommunalen Planungs- und Bauverwaltung und dem Öffentlichen Gesundheitsdienst in Klein- und Mittelstädten
Sie steht als Download hier zur Verfügung. Die Toolbox „Aktive Mobilität im Alter fördern“ ist eine Sammlung praktischer Handreichungen für eine bewegungsfördernde und alternsgerechte Kommunalentwicklung und ergänzt die Arbeitshilfe.
Derzeit sind ein Glossar und eine Beispielsammlung hier verfügbar.

Nähere Informationen zu dem  Forschungsprojekt AFOOT finden Sie hier:
http://www.aequipa.de/teilprojekte/afoot.html
https://www.ipp.uni-bremen.de/forschung/abteilung-5-sozialepidemiologie/projekte/?proj=738

Kontakt:
Prof. Dr. Gabriele Bolte
Abteilung Sozialepidemiologie
Institut für Public Health und Pflegeforschung
gbolte@uni-bremen.de

Place:


Universität Bremen, Grazer Str. 2a, Raum H 0100
Time:
4 - 6 pm
Contact Person:

Prof. Dr. Clemens Tesch-Römer ist seit 1998 Leiter des Deutschen Zentrums für Altersfragen DZA in Berlin und seit 2003 außerplanmäßiger Professor am Fachbereich für Erziehungswissenschaft und Psychologie der Freien Universität Berlin. Seine Forschungsschwerpunkte sind Lebensqualität und Wohlbefinden im Alter, soziale Beziehungen und soziale Integration älterer Menschen sowie freiwilliges Engagement und gesellschaftliche Partizipation im Alter.

In seinem öffentlichen Vortrag wird sich Prof. Tesch-Römer mit einem der zentralen Themen der sozial- und verhaltenswissenschaftlichen Alternsforschung auseinandersetzen: Erfolgreiches Altern. Vor zwei Jahrzehnten wurde von John Rowe und Robert Kahn eine Definition mit drei Bestandteilen vorgelegt: Abwesenheit von Erkrankungen, hohe funktionale Gesundheit und aktive Teilhabe an der Gesellschaft. Es gibt viele Befunde für die Wirksamkeit individueller Strategien, in diesem Sinne erfolgreich alt zu werden.

Zugleich hat sich in epidemiologischen Studien gezeigt, dass eine Zunahme der gesunden Lebenserwartung von einer Zunahme der Lebenserwartung in Krankheit und mit funktionaler Beeinträchtigung begleitet wird. Erweist sich die ursprüngliche Fassung des Konzepts also als leeres Versprechen? Kann (und sollte) die normative Dichotomie zwischen erfolgreichem und erfolglosen Altern überwunden werden? Und wie sollte eine Konzeption erfolgreichen Alterns aussehen, die so inklusiv gefasst ist, dass erfolgreiches Altern auch in einer Lebensphase denkbar ist, die von Hilfe- und Pflegebedarf gekennzeichnet wird? Ist erfolgreiches Altern eine realistische Hoffnung für alle älterwerdenden, alten und sehr alten Menschen? Im Vortrag sollen diese Fragen anhand von empirischen Befunden und konzeptuell-normativen Argumenten diskutiert werden. Interessierte sind herzlich eingeladen!

Die Einladung als PDF finden Sie hier.

Kontakt:
Heike Mertesacker MPH, Universität Bremen, Fachbereich 11, Institut für Public Health und Pflegeforschung
(IPP), IPP-Geschäftsstelle, Wissenschaftliche Koordinatorin, Mail: hmertesa@uni-bremen.de,
www.ipp.uni-bremen.de