Department 5: Social Epidemiology

Dr. Rehana Shrestha© Rehana Shrestha
Promotion of inter and transdisciplinary and collaborative global health research

Dr. Rehana Shrestha was elected to the GLORHA Steering Committee 2022-2024 due to her expertise in Global Health. She is postdoctoral researcher in the Institute for Public Health and Nursing Research (IPP), Department Social Epidemiology, at the University of Bremen within the project Leibniz ScienceCampus Digital Public Health (LSC DiPH).

19 experts representing biomedicine, public health, social sciences and humanities, engineering and other sciences were elected for a period of two years.

GLORHA stands for German Alliance for Global Health Research that aims to strengthen global health research through inter and transdisciplinary and collaborative global health research. It aims to enhance cross-sector collaboration and foster cooperation across institutions, disciplines, sectors, and countries by connecting researchers, supporting the next generation researchers, funding research projects and scientific events.

Further Information:

https://globalhealth.de/

Research of the Department of Social Epidemiology:

https://www.ipp.uni-bremen.de/departments/social-epidemiology/research-focuses/en/?

Contact:

Dr. Rehana Shrestha

Scientific Assistant

Institute of Public Health und Nursing Research

Department of Social Epidemiology

rehana@uni-bremen.de

https://www.ipp.uni-bremen.de/departments/social-epidemiology/en/?

Prof. Dr. Gerd Glaeske© Raphael Huenerfauth, Photothek.net
Trauer um Bremer Gesundheitswissenschaftler

Die Mitglieder des Fachbereichs 11 und des Instituts für Public Health und Pflegeforschung IPP der Universität Bremen trauern um den Bremer Gesundheitswissenschaftler Gerd Glaeske, der nach langer Krankheit im Alter von 77 Jahren verstorben ist.

Gerd Glaeske war Pharmakologe und seit 1999 Professor für Arzneimittelversorgungsforschung am Fachbereich 11 Human- und Gesundheitswissenschaften der Universität Bremen. Dort leitete er am SOCIUM Forschungszentrum Ungleichheit und Sozialpolitik das Institut „Länger besser leben“ und war seit 2007 gemeinsam mit Prof. Heinz Rothgang Leiter der Abteilung Gesundheit, Pflege und Alterssicherung.  Zwischen 2003 und 2010 war Gerd Glaeske Mitglied des Sachverständigenrates zur Begutachtung der Entwicklung im Gesundheitswesen.

Gerd Glaeske war dem IPP in besonderer Weise verbunden. So war er von 1998 – 2006 Mitglied im Direktorium des Zentrums für Public Health an der Universität Bremen, dem Vorläuferinstitut des IPP. 2005 gehörte Gerd Glaeske zu den Initiator:innen und Gründer:innen des Instituts für Public Health und Pflegeforschung IPP am Fachbereich 11, dem er ebenfalls als Mitglied des Direktoriums bis 2006 angehörte. Auch in den nächsten Jahren blieb Gerd Glaeske dem Fachbereich 11 und dem IPP in Forschung, Lehre sowie durch gemeinsame Veranstaltungen und Transferaktivitäten eng verbunden, so z.B. in dem gemeinsamen Forschungsprojekt zur Bedarfsgerechtigkeit der medizinischen Versorgung Pflegebedürftiger in Stationären Einrichtungen (MVP-STAT) (2017-2020).

Gerd Glaeske war ein herausragender Gesundheitswissenschaftler, der sich besonders den Themen Arzneimittelversorgung, Gesundheitspolitik, Qualität und Anwendungsbezug der Forschungsergebnisse widmete. Ein bedarfsgerechtes Versorgungssystem, die Bekämpfung von Über-, Unter- und Fehlversorgung, Evidenzbasierung der Versorgung und eine konsequente Orientierung an dem Nutzen für die Patient:innen waren ihm wichtige Anliegen in Forschung und Lehre. Zudem verstand er es hervorragend, Forschungsergebnisse verständlich zu kommunizieren, wodurch er viele relevante Themen in den Fokus der Öffentlichkeit rückte und an vielen Stellen zur nachhaltigen Verbesserung der Versorgungsstrukturen in Deutschland beigetragen hat.

Gerd Glaeske war ein überaus beliebter und hervorragender Hochschullehrer, dem es gelang, Generationen von Studierenden für die Gesundheitswissenschaft sowie für die Themen Gesundheitspolitik und evidenzbasierte Versorgungsgerechtigkeit zu begeistern und zur Grundlage ihrer beruflichen Entwicklung zu machen. 

Bremen verliert mit Gerd Glaeske einen überaus profilierten Gesundheitswissenschaftler, der wesentlich dazu beigetragen hat, Public Health an der Universität, im Bundesland Bremen und darüber hinaus breit zu etablieren und zukunftsorientiert zu entwickeln und der immer konsequent für bessere Versorgungsstrukturen gestritten hat.

Wir alle verlieren mit Gerd Glaeske einen überaus geschätzten Kollegen und Wegbegleiter, dessen fachliche Expertise, Inspiration und klare Haltung, nicht zuletzt seinen Humor und seine Mitmenschlichkeit wir sehr vermissen werden.  

Unser ausdrückliches Mitgefühl gilt seiner Familie und seinen Angehörigen.

Bremen, den 01.06.2022

Für das IPP: Prof. Dr. Gabriele Bolte, Prof. Dr. Karin Wolf-Ostermann, Prof. Dr. Ansgar Gerhardus (Direktorium des Instituts für Public Health und Pflegeforschung IPP) 

https://www.socium.uni-bremen.de/ueber-das-socium/aktuelles/?news=534#news534

Kontakt:

Prof. Dr. Gabriele Bolte

Geschäftsführende Direktorin des IPP

Universität Bremen

Institut für Public Health und Pflegeforschung (IPP)

Abteilung Sozialepidemiologie

gabriele.bolte@uni-bremen.de

https://www.ipp.uni-bremen.de/abteilungen/sozialepidemiologie/

Heike Mertesacker MPH

Wissenschaftliche Geschäftsführung

Universität Bremen

Institut für Public Health und Pflegeforschung (IPP)

hmertesa@uni-bremen.de

www.ipp.uni-bremen.de

Titelseite der IPP-Schriften 19© IPP
Prof. Dr. Gabriele Bolte und Dr. Jacqueline Hamilton veröffentlichen in der IPP-Schrift Forschungsergebnisse zur Bewertung und zur Erhöhung der Resilienz von Stadtquartieren und eine Arbeitshilfe für die kommunale Praxis

Prof. Dr. Gabriele Bolte and Dr. Jacqueline Hamilton successful in receiving funding in the funding line „Planetary Health“ of the German Federal Environmental Foundation (Deutsche Bundesstiftung Umwelt)

In April 2022, the interdisciplinary research project Integrated Indicator Set Urban Health started in the Department of Social Epidemiology of the Institute of Public Health and Nursing Research. The aim of the project is to develop an urban monitoring system that integrates sub-city data on the environmental, health and social situation of the population and records any changes relevant to health. To achieve this goal, Prof. Dr. Gabriele Bolte and Dr. Jacqueline Hamilton (public health expertise) are cooperating with BPW Stadtplanung (expertise in sustainable urban development). The project is funded by the German Federal Environmental Foundation (Deutsche Bundesstiftung Umwelt) as part of the funding line "Planetary Health.”

A standardized set of evidence-based indicators for urban health has been lacking in Germany. The new project aims to close this gap. In a first step, existing indicator sets and tools from other countries will be analysed regarding their applicability to urban sub-city areas in Germany, the data availability in different cities in Germany will be investigated, and indicators will be selected or developed further. Subsequently, a prototype for an interactive tool for the presentation of the indicators as well as guidance for municipalities on the practical implementation of the indicator set will be developed. In several phases of the project, feedback will be sought from experts from urban planning offices and consultancies as well as from relevant departments of selected cities.

This project builds on the results of the project: „A stress test for resilient neighbourhoods: The impact of epidemics on neighbourhoods and strategies to increase their resilience - the example of the SARS-CoV-2 pandemic in German cities.”

Further information on this completed project can be found here:

https://www.ipp.uni-bremen.de/departments/social-epidemiology/projects/en/?proj=826

Further information on the Department of Social Epidemiology’s research focus Urban Health can be found here:

https://www.ipp.uni-bremen.de/departments/social-epidemiology/research-focuses/

Contact:

Prof. Dr. Gabriele Bolte

Department of Social Epidemiology

Institute of Public Health and Nursing Research

gabriele.bolte@uni-bremen.de

Interdisziplinäre Perspektiven und Nutzung raumbezogener Regelwerke für eine gesunde Stadt

AdNEB© Gabriele Bolte
Auftaktveranstaltung des Umweltbundesamtes am 22.03.2022

Prof. Dr. Gabriele Bolte wurde als Public Health-Expertin für gesundheitsfördernde Stadtentwicklung und Umweltgerechtigkeit vom Umweltbundesamt in den Wissenschaftlichen Beirat des Projekts AdNEB „Neues Europäisches Bauhaus weiterdenken: Nachhaltige Mobilität und resiliente Räume für mehr Lebensqualität“ berufen. Das Projekt knüpft an die Initiative der Europäischen Kommission zum „Neuen Europäischen Bauhaus“ an, die eine ökologisch nachhaltige, sozial inklusive, gesundheitsverträgliche und attraktive Entwicklung urbaner Räume verfolgt.

In dem Projekt AdNEB sollen wissenschaftliche Konzepte für umwelt- und klimaverträgliche Siedlungsstrukturen mit hoher Lebensqualität für alle Bevölkerungsgruppen entwickelt werden. Damit soll ein Beitrag zur sozialökologischen Transformation der Städte geleistet werden.

In AdNEB sollen Antworten auf die aktuellen Herausforderungen der Anpassung urbaner Räume an den ⁠Klimawandel⁠, der Gestaltung einer attraktiven urbanen blau-grünen Infrastruktur, der Umsetzung der urbanen Verkehrswende und damit der Verbesserung der Lebensqualität in Städten gefunden werden. In dem Projekt wird der Schwerpunkt Bauen und Wohnen zusammen mit Frei- und Grünräumen, Gesundheit und Wohlbefinden, Klimawandelanpassung, Umweltgerechtigkeit sowie aktiver und nachhaltiger Mobilität gedacht. Übergreifendes Ziel ist, Empfehlungen für urbane Räume zu entwickeln, in denen es sich für alle gut, gesund sowie klima- und umweltfreundlich leben lässt.

Weitere Informationen:

Forschungsprojekt AdNEB des Umweltbundesamtes: https://www.umweltbundesamt.de/forschungsprojekt-adneb-neues-europaeisches-bauhaus

New European Bauhaus der Europäischen Kommission: https://europa.eu/new-european-bauhaus/index_de

Forschungsschwerpunkte „Urban Health - Gesundheit im urbanen Raum“ und „Umweltgerechtigkeit - Chancengleichheit bei Umwelt und Gesundheit“ der Abteilung Sozialepidemiologie des IPP: https://www.ipp.uni-bremen.de/abteilungen/sozialepidemiologie/forschungsschwerpunkte/

Kontakt:

Prof. Dr. Gabriele Bolte

Abteilung Sozialepidemiologie

Institut für Public Health und Pflegeforschung

gabriele.bolte@uni-bremen.de