Wissenschaftliche*r Mitarbeiter*in (w/m/d) im Bereich Epidemiologie / Public Health

An der Universität Bremen ist in der Abteilung Sozialepidemiologie im Institut für Public Health und Pflegeforschung (Fachbereich 11) zum 01.01.2020 (vorbehaltlich der Stellenfreigabe und der Projektbewilligung) folgende Stelle zu besetzen:

Wissenschaftliche*r Mitarbeiter*in (w/m/d) im Bereich Epidemiologie / Public Health

Tarifgruppe 13 TV-L (66%) für die Dauer der Projektlaufzeit bis zum 31.12.2023

Die Stelle ist in dem EU-finanzierten, internationalen und interdisziplinären Projekt EQUAL-LIFE (Early environmental quality and life-course mental health effects) an der Schnittstelle zwischen Public Health, Epidemiologie, Statistik, Datenwissenschaft, Sozialwissenschaften und Psychologie angesiedelt. Das Projekt wird Analysestrategien für komplexe Expositions­muster und deren Auswirkungen auf die psychische Gesundheit und Entwicklung von Kindern entwickeln und testen. Eine Kombination von Geburtskohorten-Daten mit neuen Datenquellen wird genutzt, um umweltbezogene physische und soziale Expositionen zu untersuchen. Partner aus 11 verschiedenen europäischen Ländern kooperieren in dem Projekt und bilden ein dynamisches Team interdisziplinär Forschender.

Die Abteilung Sozialepidemiologie des IPP leitet das Arbeitspaket „Social Exposome“ in dem Projekt und arbeitet in weiteren Arbeitspaketen mit.

Ihre Aufgaben:

  • Mitarbeit im Arbeitspaket „Social Exposome“ innerhalb des Projekts
  • Konzeptionelle Arbeit zur Identifikation von Mechanismen der Entstehung gesundheitlicher Ungleichheiten aufgrund sozialer Ungleichheiten und zur Entwicklung von sozioökonomischen und soziodemografischen Indikatoren zur Beschreibung des sozialen Exposoms
  • Statistische Analyse epidemiologischer Daten
  • Analyse der Auswirkungen ausgewählter politischer Maßnahmen auf gesundheitliche Ungleichheiten
  • Verfassen wissenschaftlicher Publikationen

 

Ihr Profil:

  • Abgeschlossenes Hochschulstudium in Epidemiologie, Public Health oder verwandten Bereichen (Masterabschluss oder ein gleichwertiger Abschluss)
  • Sozialepidemiologische Kenntnisse
  • Methodenkompetenzen in fortgeschrittenen statistischen Datenanalyseverfahren (SAS, R)
  • Publikationserfahrung
  • Sehr gute Englischkenntnisse
  • Eigeninitiative, wissenschaftliche Kreativität, Organisations- und Koordinations­geschick, Teamfähigkeit
  • Interesse an interdisziplinärer Zusammenarbeit und neuen Forschungsansätzen zur Verringerung sozialer Ungleichheiten bei umweltbezogener Gesundheit

 

Wir bieten:

  • Mitarbeit in einem interdisziplinären Team mit kollegialem Arbeitsklima
  • Innovative Forschungsthemen an den Schnittstellen von Sozial- und Umweltepidemiologie sowie von Public Health und Stadtplanung
  • Möglichkeit zur wissenschaftlichen Weiterqualifikation
  • Einbindung in nationale und internationale Netzwerk

 

Rückfragen richten Sie bitte nur per E-Mail an:

Prof. Dr. Gabriele Bolte, gabriele.bolte@uni-bremen.de

Die Universität Bremen strebt eine Erhöhung des Anteils von Frauen im Wissenschafts­bereich an und fordert deshalb Frauen nachdrücklich auf, sich zu bewerben.

Menschen mit Schwerbehinderung werden bei im Wesentlichen gleicher fachlicher und persönlicher Eignung bevorzugt.

Bewerbungen von Menschen mit einem Migrationshintergrund sind willkommen.

Bitte senden Sie Ihre Bewerbung mit Lebenslauf, Motivationsschreiben einschließlich Angaben zu Ihrem Forschungshintergrund und Kontaktinformationen für zwei Referenzen
bis zum 08.11.2019 unter Angabe der Kennziffer A305/19 an:

Frau Prof. Dr. Gabriele Bolte

Abteilung Sozialepidemiologie

Institut für Public Health und Pflegeforschung (IPP)

FB 11 Human- und Gesundheitswissenschaften

Universität Bremen

Grazer Straße 4

28359 Bremen

oder per E-Mail an gabriele.bolte@uni-bremen.de

Bewerbungen werden auch nach der Frist berücksichtigt, bis die Stelle besetzt ist.

Wir bitten Sie, uns von Ihren Bewerbungsunterlagen nur Kopien (keine Originale/Mappen) einzureichen, da wir sie nicht zurücksenden können; sie werden nach Abschluss des Auswahlverfahrens vernichtet.