Aktuelle Mitteilungen

Hinweise auf neue Forschungsprojekte und Forschungsergebnisse, zu Veranstaltungen, neuen Publikationen und  Aktivitäten des IPP.

Karin Wolf-OstermannKarin Wolf-Ostermann
Wissenschaftliches Begleitprojekt zum BMBF-Förderprogramm „Repositorien und KI-Systeme im Pflegealltag nutzbar machen“ am Institut für Public Health und Pflegeforschung der Universität Bremen gestartet

Methoden der künstlichen Intelligenz (KI) haben Potential, die pflegerische Versorgung zu unterstützen: Planung und Verteilung von Schicht- oder Tourenplänen wird durch maschinelles Lernen unterstützt oder Stürze und Veränderungen im Aktivitäts- oder Mobilitätsmuster von Pflegebedürftigen durch Bild- und Signalverarbeitung erkannt. Expertensysteme, die die Argumentation eines menschlichen Experten nachahmen, unterstützen klinische Entscheidungen.
Forschungsprojekte im Bereich Pflege und KI sehen sich dabei neben Schwierigkeiten des Zugangs zu repräsentativen und qualitativ hochwertigen Daten auch mit der Herausforderung konfrontiert, Pflegeeinrichtungen und Akteure der Pflegepraxis zu beteiligen und mit diesen im Projektverlauf erfolgreich zusammenzuarbeiten und bedarfsgerechte Lösungen zu entwickeln. Mit den Zielen, Pflegekräfte und pflegende Angehörige zu unterstützen sowie die Selbstbestimmung und Lebensqualität pflegebedürftiger Personen zu verbessern, fördert das Bundesministerium für Bildung und Forschung ab März 2022 ausgewählte Forschung zum Einsatz von KI in der Pflege. Am Institut für Public Health und Pflegeforschung der Universität Bremen startete nun das bundesweite wissenschaftliche Begleitprojekt zum Förderprogramm.
Die Studie „Prozessentwicklung und -begleitung zum KI-Einsatz in der Pflege“ (ProKIP) gestaltet einen interdisziplinären, iterativen Begleit-, Beratungs-, Vernetzungs- und Evaluationsprozess für die Forschungsprojekte im Förderprogramm. Neben Kommunikationsstrukturen und einer Plattform zum Wissens- und Datenaustausch für die wissenschaftliche Community werden Forschungswerkstätten sowie individuelle Coaching- und Beratungsangebote etabliert. In Zusammenarbeit mit dem Institut für Medizinische Informatik der Charité - Universitätsmedizin Berlin, der Berliner Hochschule für Technik, dem Alexander von Humboldt Institut für Internet und Gesellschaft, dem Verband für Digitalisierung in der Sozialwirtschaft e.V. und dem Institut für Philosophie der Universität Bremen entsteht in ProKIP ein KI-Pflege-Readiness-Assessment zur Evaluation von Forschungsprojekten im Themenfeld und bearbeitet themenspezifische Fragestellungen, etwa zu Nutzen, Datenrepräsentativität, Datenteilen, Gestaltung von Partizipation, pflegewissenschaftlichen und ethischen Implikationen.
Die Wissenschaftler:innen des IPP bauen in der von Dezember 2021 bis April 2025 laufenden ProKIP-Studie auf das im vergangenen Jahr abgeschlossene Sondierungsprojekt zu KI in der Pflege auf, in dem ebenfalls in Zusammenarbeit mit Informatiker:innen, Kommunikationswissenschaftler:innen und Akteuren der Pflegepraxis, -bildung -wissenschaft und Ethik bereits Bedarfe, Anwendungsszenarien und Gelingensbedingungen für Forschung und Entwicklung zu KI in der Pflege untersucht und veröffentlicht wurden.
Das Bundeministerium für Bildung und Forschung fördert die ProKIP-Studie. Förderkennzeichen 16SV8835.

Kontakt
Prof Dr. Karin Wolf-Ostermann
Dominik Domhoff
Kathrin Seibert
prokip@uni-bremen.de

Wie sinnvoll ist der Einsatz von Technik und Künstlicher Intelli-genz (KI) in der Pflege - Horrorszenario oder ein guter Weg aus dem Pflegenotstand?

Künstliche Intelligenz im Pflegealltag? Professorin Karin Wolf-Ostermann und ihr Team vom Institut für Public Health und Pflegeforschung (IPP) an der Universität Bremen arbeiten an einer wissenschaftlich fundierten Antwort auf diese Frage. Sie erforschen sinnvolle Szenarien für den Einsatz von Künstlicher Intelligenz (KI). Weiterführende Informationen dazu erhalten Sie im Up2date online Magazin der Universität Bremen unter dem folgenden Link:

https://up2date.uni-bremen.de/forschung/kuenstliche-intelligenz-in-der-pflege

Kontakt:

Prof. Dr. Karin Wolf-Ostermann

University of Bremen

Faculty 11 Human and Health Sciences

Institute of Public Health und Nursing Research

Department 7

Mail: wolf-ostermann@uni-bremen.de

www.ipp.uni-bremen.de

Bremer Pflegewissenschaftler Prof. Dr. Stefan Görres (IPP) äußert sich zu umstrittenem Thema

Prof. Dr. Stefan Görres im Interview beim Deutschlandfunk Kultur zum Thema „Impfskepsis beim Pflegepersonal. Hilft eine berufsbezogene Impfpflicht?“ vom 02.11.2021

Mitschnitt: https://ondemand-mp3.dradio.de/file/dradio/2021/11/02/impfskepsis_beim_pflegepersonal_hilft_eine_berufsbezogene_drk_20211102_1708_c1896d25.mp3

Kontakt und Information:

Prof. Dr. Stefan Görres

Universität Bremen

Institut für Public Health und Pflegeforschung (IPP)

Abt. Pflegewissenschaftliche Versorgungsforschung,

E-Mail: sgoerres@uni-bremen.de

https://www.ipp.uni-bremen.de/abteilungen/pflegewissenschaftliche-versorgungsforschung/

Prof. Dr. Stefan Görres in der Podcast-Reihe des MundWerk Trainings

Gespräch mit Prof. Dr. Stefan Görres am Public Health Institut der Uni Bremen und Jürgen Drebes vom den Bochumer Bund in der Podcast-Reihe des MundWerk Trainings. „Wir riskieren wirklich die Gesundheit der Bevölkerung“, sagt Prof. Dr. Stefan Görres in der aktuellen Episode über Pflege.

Der Link zu der Epsiode:
https://mundwerk-training.de/podcast-episode-017-pflege/

Kontakt:
Stefan P. Görres
Universität Bremen
Institut für Public Health und Pflegeforschung
Abteilung für Pflegewissenschaftliche Versorgungsforschung
E-Mail: sgoerres@uni-bremen.de
www.ipp.uni-bremen.de

Info 18© IPP
18. Ausgabe des IPP-Info neu erschienen

Das IPP-Info 18 präsentiert sich den Lesenden im neuen Layout, in dem das neue Corporate Design der Universität Bremen umgesetzt wurde: Das Heft ist nun klarer, moderner und übersichtlicher strukturiert. Die Schwerpunktbeiträge beleuchten die Bandbreite der verschiedenen Anwendungsfelder und Perspektiven von Partizipation in Public Health-Forschung, Gesundheitsversorgung und Lehre und geben einen Einblick in die Forschungsaktivitäten des IPP zu diesem Thema. Partizipation in der Versorgung bedeutet, dass Bürger: innen bei gesundheitsrelevanten Entscheidungen, die sich auf sie selbst, ihre Gemeinde oder ihr Land beziehen, mitentscheiden. Der Beteiligungsgrad reicht dabei von bloßer Information bis hin zur alleinigen Entscheidungsmacht. In der Forschung bedeutet Partizipation, dass der Forschungsprozess in Co-Produktion zwischen Forschenden und Vertreter: innen der Zielgruppe, auf die sich die Forschung bezieht, stattfindet.

In den anschließenden Rubriken findet sich wie gewohnt weitere Informationen zu Forschung, Lehre und Transfer des IPP. 

Online-Ausgabe des IPP-Infos 18 mit Literaturangaben unter:

http://www.ipp.uni-bremen.de/veroeffentlichungen/ipp-info/

IPP-Info 18. Schwerpunktthema: Partizipation in der Forschung und in der Versorgung

Ausgabe 18, 16. Jahrgang. Herausgebende: Prof. Dr. Gabriele Bolte, Prof. Dr. Ansgar Gerhardus, Prof. Dr. Karin Wolf-Ostermann (Direktorium des Instituts für Public Health und Pflegeforschung, Universität Bremen). Redaktion: Prof. Dr. Ingrid Darmann-Finck, Prof. Dr. Birte Berger-Höger, Heike Mertesacker MPH.

Institut für Public Health und Pflegeforschung (IPP), Universität Bremen: Herbst 2020

ISSN: 1864-4074 (Printausgabe)

ISSN: 1864-452X (Internetausgabe)

Kontakt & Information:

Heike Mertesacker MPH, Universität Bremen, Institut für Public Health und Pflegeforschung IPP, Wissenschaftliche Koordination IPP-Geschäftsstelle

Mail: hmertesa@uni-bremen.de

Bestelladresse Printausgabe:

Neli Perchemlieva (Sekretariat/ Verwaltung), Geschäftsstelle Institut für Public Health und Pflegeforschung (IPP), Fachbereich 11, Universität Bremen.

Mail: neli.perchemlieva@uni-bremen.de

www.ipp.uni-bremen.de