Aktuelle Mitteilungen

Hinweise auf neue Forschungsprojekte und Forschungsergebnisse, zu Veranstaltungen, neuen Publikationen und  Aktivitäten des IPP.

Professor Stefan Görres ist Koordinator der 32. Bremer Universitäts-Gespräche© Harald Rehling / Universität Bremen
„Alternde Gesellschaft – Zukunftsszenarien zwischen Chancen und Risiken.“

Zu dem Thema diskutieren Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler sowie Vertreterinnen und Vertreter aus Politik und Wirtschaft während der 32. Bremer Universitäts-Gespräche am Donnerstag, 14., und Freitag, 15. November 2019. Einladende sind die Wolfgang-Ritter-Stiftung, die Universität Bremen und der Verein der unifreunde. Die Schirmfrau der hochkarätigen Veranstaltung ist Dr. Franziska Giffey, Bundesministerin für Familie, Senioren, Frauen und Jugend. Stefan Görres, Professor für Pflegewissenschaft und Sozialgerontologie und Mitglied des Instituts für Public Health und Pflegeforschung (IPP) am Fachbereich Gesundheitswissenschaften der Universität Bremen ist der wissenschaftliche Koordinator der diesjährigen Bremer Universitäts-Gespräche.

Mehr unter: https://www.uni-bremen.de/de/universitaet/hochschulkommunikation-und-marketing/aktuelle-meldungen/detailansicht/news///es-gibt-noch-keine-guten-ideen-fuer-das-altern-als-gesellschaftliche-ressource/

Kontakt und Information:

Prof. Dr. Stefan Görres

Universität Bremen

Institut für Public Health und Pflegeforschung (IPP)

Sprecher Abt. 3: Interdisziplinäre Alterns- und Pflegeforschung Grazer Straße 4, 28359 Bremen

E-Mail: sgoerres@uni-bremen.de

 



Der Masterstudiengang „Community and Family Health Nursing“ am Fachbereich 11 der Universität Bremen umfasst ein Projektmodul über drei Semester. Dabei wird den Studierenden ein Einblick in die projektbasierte Forschung gegeben. Die Studiengruppe ist fortgeschritten und hat bereits im Wintersemester 2018/2019 begonnen, im Master zu studieren. Unter Leitung von Frau Prof. Dr. Karin Wolf-Ostermann erforscht die Gruppe im Rahmen dieses Projektmoduls die ambulante gesundheitliche Versorgung im Bremer Stadtteil Gröpelingen. Für dieses Projekt hat die Studiengruppe nun eine Förderung durch die Nowetas-Stiftung in Form eines Stipendiums von 600 Euro erhalten. Damit werden unter anderem die Teilnahmegebühren für den DGP-Hochschultag in Münster am 08.11.2019 finanziert, auf dem Studierende Ergebnisse des Projektes der Öffentlichkeit präsentieren werden.

Kontakt:
Karin Wolf-Ostermann
Universität Bremen
Institut für Public Health und Pflegeforschung
Abteilung 7: Pflegewissenschaftliche Versorgungsforschung
Mail: wolf-ostermann@uni-bremen.de
www.ipp.uni-bremen.de

Viktoria Hoel© Viktoria Hoel


Seit dem 01.10.19 ist Viktoria Hoel Wissenschaftliche Mitarbeiterin der Abteilung 7 des Instituts für Public Health und Pflegeforschung der Universität Bremen. Viktoria Hoel kommt aus Norwegen, um die internationale Vollzeit-Doktorandenstelle an der Fakultät für Human- und Gesundheitswissenschaften zu besetzen. Sie arbeitet im internationalen Projekt DISTINCT (Dementia: Intersectorial Strategy for Training und Innovation Network for Current Technology). DISTINCT ist ein Projekt im Rahmen des von Europa finanzierten Marie Skłodowska-Curie-Netzwerks für innovatives Training (ITN). Insgesamt 15 Nachwuchsforscher*innen (Early Stage Researchers, ESRs) werden im gesamten Netzwerk untergebracht sein und an diesem europaweiten Projekt teilnehmen, bei dem Viktoria eine der erfolgreichen Bewerber*innen ist. Das Projekt wird von der Universität Nottingham koordiniert und in 7 Ländern durchgeführt: Großbritannien, Deutschland, Belgien, Niederlande, Spanien, Tschechische Republik und Irland. Die Projektleiterin an der Universität Bremen ist Prof. Dr. Karin Wolf-Ostermann. Das Bremer Projekt befasst sich mit „Smart-Home-Technologien“, die das tägliche Leben von Demenzkranken und ihren informellen Betreuern unterstützen, um die Lebensqualität und die soziale Teilhabe zu verbessern.
Viktoria Hoel hat einen Master in Gesundheitsökonomie, Politik und Management und lernte Deutschland kennen und lieben, als sie an die Universität Hamburg ging. Sie hat bereits Erfahrungen als wissenschaftliche Mitarbeiterin im EU-finanzierten internationalen Projekt SUSTAIN (Nachhaltige integrierte maßgeschneiderte Versorgung älterer Menschen in Europa) gesammelt, die ihr Interesse an der Forschung im Bereich Public Health geweckt haben. Jetzt freut sie sich über die Chance, an einer herausragenden Universität und in einem exzellenten und internationalen Forschungsumfeld am IPP zu arbeiten sowie Bremen als neue Heimatstadt zu haben.

Bei weiteren Fragen wenden Sie sich bitte an:
Viktoria Hoel
hoel@uni-bremen.de
Universität Bremen
Institut für Public Health und Pflegeforschung (IPP), Abt. 7
www.ipp.uni-bremen.de

Leiterin des Referats Wissenschaft und Forschung /Kierownik Wydzialu Nauki i Badan Naukowych Botschaft der Bundesrepublik Deutschland / Ambasada Republiki Federalnej Niemiec ul. Jazdów 12 00-467 Warszawa Tel. +48 22 5841 770 Fax +48 22 5841 819 gabriele.h© Gabriele Hermani
Keynote-Vortrag von Prof. Dr. Gabriele Bolte zu „Sex/gender and health – methodological challenges in research today“

Im Rahmen des Warschauer Wissenschaftsfestivals „Festiwal Nauki“ stand am 26.09.2019 das Thema „Gender Equality in Science“ im Mittelpunkt.
Prof. Dr. Gabriele Bolte, Leiterin der Abteilung Sozialepidemiologie des Instituts für Public Health und Pflegeforschung, hielt auf Einladung des Referates Wissenschaft und Forschung der Botschaft der Bundesrepublik Deutschland in Polen an der Universität in Warschau den Keynote-Vortrag „Sex/gender and health – methodological challenges in research today“.

Mit methodischen Herausforderungen der Integration von Geschlecht in die gesundheitswissenschaftliche Forschung beschäftigt sich das Team der Abteilung Sozialepidemiologie aktuell in zwei BMBF-geförderten Forschungsverbünden:
Das Verbundprojekt INGER (Integration von Geschlecht in die Forschung zu umweltbezogener Gesundheit) hat zum Ziel, innovative Methoden für eine geschlechtersensible quantitative Gesundheitsforschung mit Bezug auf gendertheoretische Ansätze (Embodiment, Intersektionalität) interdisziplinär zu entwickeln und im Themenfeld Umwelt & Gesundheit zu erproben. Es soll eine Wissensbasis geschaffen werden, die als Grundlage dafür dienen kann, Sex/Gender-Aspekte in Umweltexpositionen und deren Gesundheitseffekten bei umweltbezogenem Gesundheitsschutz sowie Prävention und Gesundheitsförderung im Bereich Umwelt und Gesundheit besser zu berücksichtigen.
Das Verbundprojekt AdvanceGender untersucht, wie Datenerhebung und -analyse und Berichtspraxis verändert werden können, um die geschlechtersensible Gesundheitsberichterstattung weiterzuentwickeln. Das Projekt orientiert sich an Ansätzen der Intersektionalität und nutzt diesen Blickwinkel, um Studienteilnahme in populationsbasierten Studien zu untersuchen, geschlechtertheoretische Konzepte in die statistische Datenanalyse zu integrieren und Strategien für eine geschlechtersensible und intersektionale Gesundheitsberichterstattung zu entwickeln.

Nähere Informationen zu den beiden Forschungsprojekten finden Sie hier:
INGER: https://www.uni-bremen.de/inger/
AdvanceGender: https://www.ipp.uni-bremen.de/forschung/abteilung-5-sozialepidemiologie/projekte/laufende-projekte/?proj=725&page=1


Kontakt:

Prof. Dr. Gabriele Bolte
Geschäftsführende Direktorin des IPP und Leiterin der Abteilung Sozialepidemiologie
Institut für Public Health und Pflegeforschung
Universität Bremen
E-Mail: gbolte@uni-bremen.de

Prof. Dr. Stefan Görres im Interview zum neuen Bewertungsinstrument für Pflegeeinrichtungen

Im Zuge des Pflegepersonal-Stärkungsgesetzes (PpSG) wurde zu Beginn des Jahres 2019 die Einführung eines neuen Systems zur Bewertung von Pflegeheimen beschlossen. Mit der alten MDK-Qualitätsprüfung fielen die Bewertungen häufig zu positiv und damit unrealistisch aus. Der am 01.10.2019 eingeführte Pflege-TÜV löst die bisherigen Pflegenoten ab und soll für mehr Transparenz bei der Bewertung von Heimen sorgen. Pflegebedürftige und ihre Familien sollen so leichter Qualitätsunterschiede zwischen Pflegeheimen erkennen können. Mithilfe des Pflege-TÜV sollen mehr als 13.000 deutsche Pflegeeinrichtungen aussagekräftiger als bislang bewertet werden.

Prof. Dr. Stefan Görres, Professor für Pflegewissenschaften im Institut für Public Health und Pflegeforschung an der Universität Bremen, hat sich am 01.10.2019 im Deutschlandradio dazu geäußert, wie sinnvoll der Pflege-TÜV aus seiner Sicht ist.

Hören Sie den Beitrag in der Sendung vom 01.10.19 um 17:08 in der Deutschlandradio-Mediathek unter:

http://srv.deutschlandradio.de/themes/dradio/script/aod/index.html

Kontakt:

Prof. Dr. Stefan Görres
Universität Bremen
Institut für Public Health und Pflegeforschung (IPP)
Fakultät 11 Human- und Gesundheitswissenschaften
Institut für Public Health und Pflegeforschung
Sprecher Abt. 3: Interdisziplinäre Alterns- und Pflegeforschung
Grazer Straße 4, 28359 Bremen

E-Mail: sgoerres@uni-bremen.de

Pflegewissenschaftliche Studien im Überblick – September 2019

Kunsttherapeutische Aktivitäten in der Pflege können dazu beitragen, die therapeutische Seite der Pflege zu profilieren, diese Arbeit zu unterstützen und sie in einer vielfältigen und innovativen Richtung zu entwickeln. Wie kunsttherapeutische Aktivitäten die Gesundheit von Pflegenden verbessern kann verdeutlicht Prof. Görres anhand drei pflegewissenschaftlicher Studien:
Forscher*innen aus Großbritannien veröffentlichten eine Studie, in der hinderliche und förderliche Faktoren für eine erfolgreiche Durchführung von künstlerischen Programmen in Pflegeheimen untersucht wurden. Es konnten folgende Aspekte herausgearbeitet werden: Kontextfaktoren, Erkennen von Bedürfnissen der Bewohner, Fördern von Beziehungen und Aufbau von Vertrauen.
Eine Studie, die von Forscher*innen in Taiwan durchgeführt wurde, testete die Wirksamkeit  von Kunsttherapie-Aktivitäten im Rahmen eines Gruppenprogramms zur Verringerung von Depressionen und zur Verbesserung des Selbstwertgefühls älterer Pflegeheimbewohner*innen. Die Ergebnisse zeigten, dass die Kunsttherapie Depressionen in der Interventionsgruppe lindern und das Selbstwertgefühl verbessern konnte.
Niederländische Forscher*innen, untersuchten ob und wie Pflegeheimbewohner mit Demenz auf eine interaktive Kunstinstallation reagieren und ob sich die Reaktionen ändern, wenn der Inhaltstyp und damit die Art der Interaktionen des Kunstwerkes sich verändert. Es zeigte sich, dass Kunst selbst bei Menschen mit einer schweren Demenz eine aktivierende Wirkung hervorrufen kann.

Görres, S. & Gräf, C. (2019). Kunsttherapie wirkt positiv 9/19, S. 26-27. Hannover: Vincentz Network.
Website: http://www.altenpflege-online.net/

Kontakt und Information:
Prof. Dr. Stefan Görres
Dekan FB 11
Universität Bremen
Mitglied des Direktoriums
Institut für Public Health und Pflegeforschung (IPP)
Sprecher Abt. 3: Interdisziplinäre Alterns- und Pflegeforschung Grazer Straße 4, 28359 Bremen
E-Mail: sgoerres@uni-bremen.de

Prof. Dr. Ingrid Darmann-Finck© WFB Bremen/Jonas Ginter


Ingrid Darmann-Finck spricht im Interview darüber, was sie an ihrem Job begeistert, was Simulations-Apps auf dem Freimarkt zu suchen haben und wie wichtig die Verbesserungen von Pflegeausbildungen sind.

https://www.bremen.de/wissenschaft/wissenschaft-persoenlich-ingrid-darmann-finck

Kontakt:
Prof. Dr.Ingrid Darmann-Finck
darmann@uni-bremen.de
0421/218 68940

Glückwünsche der Hochschulleitung für Prof. Dr. Susanne Fleckinger (Bildmitte): Prof. Dr. Helmut Marquardt, Vizepräsident, Dr. Rolf Jäger, Geschäftsführer, Prof. Dr. Steffen Warmbold, Präsident und Prof. Dr. Barbara Zimmermann, Vizepräsidentin (von links)© hochschule 21
Wissenschaftlerin des IPP an die hochschule 21 in Buxtehude berufen

Am 18.09.2019 wurde Dr. Susanne Fleckinger zur Professorin für Pflegewissenschaft an der hochschule 21 in Buxtehude berufen. Bereits seit April dieses Jahres ist sie in Buxtehude Hochschullehrerin und hier stellvertretende Studiengangsleitung im B.Sc.-Studiengang Pflege DUAL. Am IPP ist die Wissenschaftlerin weiterhin in der Abteilung Interdisziplinäre Alterns- und Pflegeforschung (Prof. Dr. Stefan Görres) tätig.

Nach ihrer Ausbildung zur Krankenschwester in den Städtischen Kliniken Braunschweig hat Professorin Fleckinger für einige Jahre auf der Intensivstation der Elbe Kliniken am Standort Buxtehude gearbeitet. Danach war sie in der Beratung für schwerstkranke Menschen und ihre Angehörigen in Oldenburg beschäftigt und hat Weiterbildungen für Pflegefachkräfte und Ehrenamtliche in der Hospiz- und Palliativarbeit durchgeführt.

Im Anschluss hat Susanne Fleckinger mit einem Stipendium der Hans-Böckler-Stiftung Pflegewissenschaft und Gesundheitswissenschaften an der Universität Bremen und anschließend den Studiengang Gesundheit im Kontext sozialer Kohäsion an der Hochschule Emden studiert. Nach ihrem Masterabschluss entwickelte Frau Fleckinger als wissenschaftliche Mitarbeiterin am Institut für Public Health und Pflegeforschung der Universität Bremen den berufsbegleitenden und weiterbildenden Masterstudiengang Palliative Care, den sie auch weiterhin leitet.  Parallel dazu hat Frau Fleckinger in den Jahren 2015-2018 zum wechselseitigen Arbeitsverhältnis von Haupt- und Ehrenamt in Palliative Care und Hospizarbeit an einem internationalen Doktorand*innen-Kolleg der Alpen-Adria-Universität in Wien promoviert.

Kontakt:

Prof. Dr. Susanne Fleckinger

Institut für Public Health und Pflegeforschung

Fachbereich Human- und Gesundheitswissenschaften

Universität Bremen

E-Mail: fleckinger@uni-bremen.de

www.ipp.uni-bremen.de

Prof. Dr. Susanne Fleckinger

Pflegewissenschaft

stellv. Studiengangsleitung Pflege DUAL

hochschule 21

Staatlich anerkannte private Fachhochschule

University of Applied Sciences

Harburger Straße 6

21614 Buxtehude

E-Mail: fleckinger@hs21.de

www.hs21.de

Prof. Stefan Görres zur Diskussion um die Pflegekammern

Über den Sinn und Zweck von Pflegekammern streitet die Branche vortrefflich. Warum sie der Schlüssel zu einem „Wir-Gefühl“ sein und die Pflege mit ihren Positionen und Forderungen deutlich stärken können, erläutert an dieser Stelle der Pflegewissenschaftler Prof. Stefan Görres vom Institut für Public Health und Pflegeforschung der Universität Bremen.
Lesen Sie den Beitrag hier
Görres, S. (2019). Pflegekammern können die Profession stärken. CAREkonkret. Ausg. 36, 06.09.2019, S. 4
www.carekonkret.net.

Kontakt:
Prof. Dr. Stefan Görres
Dekan FB 11
Universität Bremen
Institut für Public Health und Pflegeforschung (IPP)
Sprecher Abt. 3: Interdisziplinäre Alterns- und Pflegeforschung (iap)
Email: sgoerres@uni-bremen.de

Drogenkonsumraum Dortmund© aidshilfe dortmund e.v.
Prof. Dr. Henning Schmidt-Semisch, Dr. Katja Thane und Dr. Nadine Ochmann vom IPP der Universität Bremen erstellten Studie im Auftrag der Senatorin für Wissenschaft, Gesundheit und Verbraucherschutz

Am 29. August 2019 haben Prof. Dr. Henning Schmidt-Semisch und Dr. Katja Thane vom Institut für Public Health und Pflegeforschung der Universität Bremen die Ergebnisse der von der Senatorin für Wissenschaft, Gesundheit und Verbraucherschutz in Auftrag gegebenen „Machbarkeitsstudie zur Umsetzung eines Druckraumes (medizinisch begleiteter Konsum von Heroin) in Bremen präsentiert. Die Durchführung der Studie erfolgte im Zusammenhang mit dem „Sicherheitskonzept Hauptbahnhof“ Die Forscher*innen untersuchten einerseits, ob es in Bremen aus gesundheitspolitischer Perspektive einen Bedarf für einen Drogenkonsumraum gibt und inwieweit die Einrichtung eines solchen Raumes auch zu einer Verbesserung der Sicherheitssituation rund um den Bremer Hauptbahnhof beitragen kann. Andererseits stellte das Forscher*innenteam die Frage, wie ein adäquates Konzept für einen solchen Drogenkonsumraum (DKR) in Bremen aussehen könnte, welche Standorte dafür in Frage kämen und welche Kosten ein solches Projekt nach sich ziehen würde?

Die wichtigsten Ergebnisse sind:

  • Drogenkonsumräume sind eine in Deutschland seit 25 Jahren erprobte, effektive und effiziente Public Health-Maßnahme.
  • Aus Sicht der unterschiedlichen Akteure gibt es – fachlich betrachtet – einen Bedarf für einen DKR in Bremen.
  • Es ist zu erwarten, dass dadurch Infektionen, Überdosierungen und Drogentodesfälle verhindert, die Safer Use-Praktiken verbessert sowie die Motivation zur Aufnahme von Behandlung und Therapie gestärkt werden.
  • Zugleich ist zu erwarten, dass der öffentliche Raum von öffentlichem Drogenkonsum, Szeneansammlungen und entsprechenden Verunreinigungen entlastet wird.

Bremens Senatorin für Gesundheit, Frauen und Verbraucherschutz (SGFV), Claudia Bernhard, sprach sich in der Veranstaltung für die Einrichtung eines Drogenkonsumraums an einem zentralen Standort unweit des Hauptbahnhofs aus und sicherte zu, die nun erforderlichen Umsetzungsschritte auf den Weg zu bringen.

Die Machbarkeitsstudie ist im Rahmen der IPP-Schriftenreihe als Ausgabe 16 erschienen und steht hier zum Download bereit.

H. Schmidt-Semisch, K. Thane & N. Ochmann (2019). Machbarkeitsstudie zur Umsetzung eines Drogenkonsumraums in Bremen im Zusammenhang mit dem Sicherheitskonzept Hauptbahnhof im Auftrag der Senatorin für Wissenschaft, Gesundheit und Verbraucherschutz. IPP-Schriften 16. Schriftenreihe des Instituts für Public Health und Pflegeforschung (IPP), Universität Bremen. Herausgebende: Direktorium des IPP (Prof. Dr. Gabriele Bolte, Prof. Dr. Ansgar Gerhardus, Prof. Dr. Karin Wolf-Ostermann).

ISSN 1867-1942 (Internetausg.)

Weitere Informationen unter:

Henkenberens, C. Warum es in Bremen einen sogenannten Drogenkonsumraum geben könnte. Machbarkeitsstudie vorgestellt. Weserkurier vom 29.08. 2019

https://www.weser-kurier.de/bremen/bremen-stadt_artikel,-warum-es-in-bremen-einen-sogenannten-drogenkonsumraum-geben-koennte-_arid,1856290.html

Pressemeldung der Senatorin für Gesundheit, Frauen und Verbraucherschutz vom 29.08.2019

https://www.senatspressestelle.bremen.de/detail.php?gsid=bremen146.c.323371.de&asl=bremen02.c.730.de

Kontakt und Information:

Prof. Dr. Henning Schmidt-Semisch

Dr. Katja Thane

Universität Bremen

Fachbereich 11 Human- und Gesundheitswissenschaften#

Institut für Public Health und Pflegeforschung

Abt. 6: Gesundheit & Gesellschaft

Email: schmidt-semisch@uni-bremen.de

Zur IPP-Schriften-Reihe: Das Direktorium des IPP gibt die Reihe „IPP-Schriften“ als Online-Ausgabe heraus. Hier werden Forschungsberichte, Gutachten, Tagungsbeiträge und Arbeitspapiere veröffentlicht und zum Download zur Verfügung gestellt. Ziel der Schriftenreihe ist es, zum Wissenschaftstransfer in den Bereichen Public Health und Pflegeforschung beizutragen und Forschungsergebnisse für Praxis, Politik und Verwaltung nutzbar zu machen. Verantwortlich im Sinne des Presserechtes für die publizierte Fassung der der IPP-Schriften sind die Autorinnen und Autoren der jeweiligen Ausgabe.

Download der Online-Ausgaben unter: https://www.ipp.uni-bremen.de/veroeffentlichungen/ipp-schriften/

ISSN: 1864-4546 (Printausgabe)

ISSN: 1867-1942 (Internetausg.)

Kontakt und Information:
Heike Mertesacker MPH
Wissenschaftliche Koordination IPP-Geschäftsstelle

Universität Bremen, Institut für Public Health und Pflegeforschung (IPP)
E-Mail: hmertesa@uni-bremen.de