Aktuelle Mitteilungen

Mitteilungen aus den Medien, Hinweise für Veranstaltungen, neue Publikationen und sonstige Mitteilungen des IPP.

Prof. Dr. Benjamin Schüz© Benjamin Schüz
Prof. Dr. Benjamin Schüz hält Einführungsvortrag auf der Bremer Regionalkonferenz „Alt bedeutet nicht gleich alt – gesund wohnen und leben im Quartier“ am 25.10.18

Welche Akzente können Politik, Institutionen, Vereine und andere Einrichtungen setzen, damit die Bedürfnisse älterer Menschen im eigenen Wohnumfeld berücksichtigt und erfüllt werden? Fragen wie diese standen auf der jüngsten Bremer Regionalkonferenz zum Thema „Alt bedeutet nicht gleich alt – gesund wohnen und leben im Quartier“ im Fokus. Sie fand im Rahmen der bundesweiten Reihe „Gesund und aktiv älter werden“ bereits zum sechsten Mal statt. Veranstaltet wurde sie von der Landesvereinigung für Gesundheit Bremen, zusammen mit mehreren Partnern. Angesprochen waren Haupt-, Neben- und Ehrenamtliche aus verschiedenen Bereichen und Branchen wie etwa Umwelt, Gesundheit, Pflege, Stadtplanung, Kultur, Soziales, Sport, Selbsthilfe, Migration, Krankenkassen und Seniorenarbeit.

Prof. Dr. Benjamin Schüz, Leiter der Abteilung Gesundheitsförderung und Prävention des Instituts für Public Health und Pflegeforschung (IPP) der Universität Bremen kam als Gastreferent zu Wort und informierte in seinem Einführungsvortrag über die „Möglichkeiten und Herausforderungen für gesundheitsförderndes Verhalten von Älteren im Quartier“.

Lesen Sie den Beitrag im Weser Kurier von B. Kluth zum Vortrag von Prof. Benjamin Schüz und zur Bremer Regionalkonferenz am 25.10.18 hier

https://www.weser-kurier.de/bremen/stadtteile/stadtteile-bremen-suedost_artikel,-die-richtigen-angebote-machen-_arid,1780267.html

Kontakt:
Prof. Dr. Benjamin Schüz
Sprecher der Abt. 2 Prävention und Gesundheitsförderung
Institut für Public Health und Pflegeforschung
Fachbereich 11 Human- und Gesundheitswissenschaften
Universität Bremen
E-Mail: benjamin.schuez@uni-bremen.de

https://www.ipp.uni-bremen.de/forschung/abteilung-2-praevention-und-gesundheitsfoerderung/

Prof. Görres äußert sich im Deutschlandradio zur Unternehmenskultur in deutschen Krankenhäusern

Anlässlich des Prozesses von Niels Höger betont Prof. Görres, dass dies ein Einzelfall sei, der keine grundsätzliche Vertrauenserschütterung zur Folge haben darf. Der Pflegewissenschaftler schildert in diesem Kontext aber auch, dass in Krankenhäusern und anderen Versorgungseinrichtungen bislang keine offene Fehlerkultur umgesetzt wird. Dies ist aber besonders in Zeiten des Personalmangels, der mit zunehmenden Stress und Druck und daraus resultierenden möglichen Qualitätsbeeinträchtigungen und der Entstehung von Risiken einhergeht, von Bedeutung. Dies ist wichtig, um Lernprozesse zu gewährleisten und Vorkommnisse zu vermeiden. Auch wenn inzwischen in vielen Krankenhäusern Meldesysteme eingeführt wurden, bestehen u.a. noch große Ängste seitens der Mitarbeiter*innen diese in Anspruch zu nehmen. Aus diesem Grund fordert Prof. Görres eine positive Einstellung zu Fehlern und einen offenen Umgang mit diesen. Zwingend notwendig ist auch eine Verankerung in der Unternehmensphilosophie.

Der Radiobeitrag „Todesengel gesteht 100 Morde – Berufsethos und Patientenschutz im Krankenhaus“ ist abrufbar unter:

https://ondemand-mp3.dradio.de/file/dradio/2018/10/30/todesengel_gesteht_100_morde_berufsethos_und_drk_20181030_1736_1ae1f381.mp3

Angaben zum Beitrag:

Deutschlandfunk Kultur – Studio 9. Todesengel gesteht 100 Morde – Berufsethos und Patientenschutz im Krankenhaus (30.10.2018, 17:36 Uhr).

Kontakt und Information:

Prof. Dr. Stefan Görres

Dekan FB 11

Universität Bremen

Mitglied des Direktoriums

Institut für Public Health und Pflegeforschung (IPP)

Sprecher Abt. 3: Interdisziplinäre Alterns- und Pflegeforschung Grazer Straße 4, 28359 Bremen

E-Mail: sgoerres@uni-bremen.de

Pflegewissenschaftliche Studien im Überblick – Oktober 2018

Die Mehrzahl der Pflegeheimbewohner*innen bewegen sich sehr wenig, da der Alltag liegend oder sitzend verbracht wird. Dass Bewegung aber auch für diese Zielgruppe mit einem Nutzen für die Gesundheit und einem größeren Wohlbefinden einhergehen kann, verdeutlicht Prof. Görres anhand drei ausgewählter Studien:

Eine spanische Studie konnte nachweisen, dass ein Mehrkomponenten-Trainingsprogramm insbesondere bei Bewohner*innen, die zu Beginn eine niedrige Funktionalität aufweisen, eine Verbesserung der Beweglichkeit erreichen kann. Es besteht die Annahme, dass die Bewegungsanforderungen für die übrigen teilnehmenden Personen zu gering waren und daher keine stärkeren Veränderungen erzielt werden konnten.
In einer skandinavischen Studie ist festgestellt worden, dass eine körperliche Betätigung mit einem positiven Einfluss auf die kognitive und soziale Funktion einhergeht. Die Unterstützung und Anleitung kann vermutlich dazu beitragen, diese Effekte langfristig zu erhalten.
Die in Ungarn durchgeführte Studie untersuchte den Effekt der Kombination aus sportlicher Betätigung und einer Gruppenbesprechung zu gesundheitlichen Themen. Die Vereinigung dieser beiden Maßnahmen zeigt eine höhere Wirksamkeit als das alleinige Durchführen von körperlicher Aktivität.

Görres, S. & Böbel, S. (2018). Nicht schonen: Trainieren, 43 (10), 26-27. Hannover: Vincentz Network.
Website: http://www.altenpflege-online.net/

Kontakt und Information:
Prof. Dr. Stefan Görres
Dekan FB 11
Universität Bremen
Mitglied des Direktoriums
Institut für Public Health und Pflegeforschung (IPP)
Sprecher Abt. 3: Interdisziplinäre Alterns- und Pflegeforschung Grazer Straße 4, 28359 Bremen
E-Mail: sgoerres@uni-bremen.de

v.r.n.l.: Senatorin Prof. Quante-Brandt, Prof. Hamid, Prof. Yamamoto, Prof. Görres©Harald Rehling / Universität Bremen
Prof. Dr. Stefan Görres richtet die fünfte Konferenz der World Society of Disaster Nursing (WSDN) in Bremen aus

Das Team des Pflegewissenschaftlers Professor Stefan Görres, Institut für Public Health und Pflegeforschung (IPP), Universität Bremen, richtete am 18. und 19. Oktober 2018 eine hochrangig besetzte internationale Konferenz mit 170 Teilnehmer*innen von vier Kontinenten aus. Im Vordergrund der 5th Conference of the World Society of Disaster Nursing (WSDN) stand das Thema „Zukünftige Herausforderungen für das globale Katastrophen-Risikomanagement - Evidenzbasierte Forschung und leistungsstarke Kompetenzen für Gesundheitspersonal".
         
Weltweit nehmen Katastrophen, verursacht durch Naturphänomene wie Erdbeben, Unwetter oder Hochwasser sowie durch Menschen gemachte Katastrophen wie Kriege und Massenunfälle zu. Dabei entsteht ein hoher Bedarf an hochqualifizierter gesundheitlicher Versorgung, denn neben der Zerstörung von Infrastruktur ist die Gesundheit der Bevölkerung am stärksten bedroht. Der Einsatz von hoch qualifiziertem und spezialisiertem Gesundheitspersonal ist daher von entscheidender Bedeutung. „Wir wissen noch zu wenig über die Arbeitsschwerpunkte, Kernaufgaben und die benötigten Kompetenzen des Gesundheitspersonals“, unterstreicht Professor Stefan Görres, Dekan des Fachbereiches Human- und Gesundheitswissenschaften an der Universität Bremen und Ausrichter der Konferenz.
Die wissenschaftliche Tagung wurde von über 170 Teilnehmer*innen aus 16 Ländern von vier Kontinenten  besucht. Neben Expertinnen und Experten von nichtstaatlichen Organisationen, wie z.B. Ärzte ohne Grenzen und das American Red Cross, waren vor allem Wissenschaftler*innen  von internationalen Universitäten und Forschungseinrichtungen vertreten. Die Vorträge beschäftigten sich u.a. mit innovativen Technologien und logistischen Voraussetzungen zur Unterstützung bei Katastrophen. Die Sicherheit des Gesundheitspersonals in Krisengebieten, die Relevanz kultureller Hintergründe, die humanitären Folgen von Krisen, neue Forschungsmethoden und – Recovery-Konzepte standen ebenso im Fokus. Die Konferenzteilnehmer*innen diskutierten über die Folgen der bekannten Katastrophen der letzten Jahre (Nepal, Japan, Haiti) und der jüngsten Ereignisse in Indonesien, weiterhin wurden die Flüchtlingskatastrophen in Syrien und Afrika thematisiert. Die Senatorin für Wissenschaft, Gesundheit und Verbraucherschutz Bremens, Professorin Eva Quante-Brandt, ehrte die Konferenz mit einem Grußwort. Sie betonte vor allem das Engagement Bremens in der Etablierung von pflegewissenschaftlichen und Public Health Studiengängen sowie in der Flüchtlingsfrage. Die Präsidentin der World Society of Disaster Nursing (WSDN), Professorin Aiko Yamaoto aus Japan, wies in ihrem Grußwort auf die zentrale Bedeutung des Gesundheitspersonals im Katastrophenfall hin. Professor Stefan Görres begrüßte als Organisator der Tagung ebenfalls die Teilnehmer*innen und unterstrich die Bedeutung der Konferenz für die Universität Bremen. Er beabsichtigt, dort das Thema als Forschungsschwerpunkt mittelfristig zu etablieren. Willkommen geheißen wurden die Teilnehmer*innen darüber hinaus von Franz Wagner, Präsident des Deutschen Pflegerates und Professorin Hiroko Minami, Japan, ehemals Vorstand des International Council of Nurses (ICN). Professorin Achir Yani S. Hamid aus Indonesien berichtete in ihrem Eröffnungsvortrag über das Ausmaß der aktuellen katastrophalen Ereignisse in Lombok und Sulawesi, Indonesien.
Insgesamt wurden über 40 Vorträge und nahezu 80 Poster geboten. Darunter aus Japan, China, Taiwan, Korea, Nepal, Thailand, Großbritannien, Deutschland, Schweiz, den USA und Afrika. Besonders hoben sich jene Vorträge heraus, die sich mit innovativen Technologien befassten: So etwa den Einsatz von Satellitentechnologien zur Situationsbeurteilung in Katastrophengebieten oder die Ortung von Vermissten durch moderne Kommunikationstechnologien.
Neben den herausragenden inhaltlichen Beiträgen der internationalen Expertinnen und Experten trug das musikalische Abendprogramm in der „Glocke“ zu einer ebenso exzellenten Unterhaltung und zum informellen Austausch der Konferenzteilnehmer*innen bei. Vertreten waren Musiker*innen  der Hochschule für Künste, der Hochschule und der Universität Bremen. Die nächste Tagung 2020 findet in Seoul, Südkorea, statt.


Zum Hintergrund:
Professor Stefan Görres erforscht gemeinsam mit seinem Team seit Jahren die Anforderungen, die an das Gesundheitspersonal in den Krisengebieten gestellt werden. Ebenso wichtig sind aber auch Fragen der Logistik, der Vernetzung und der raschen Situationsbeurteilung in Katastrophengebieten. Mit diesen Themen beschäftigt sich seit 2010 die World Society of Disaster Nursing (WSDN) nach Japan (2010), Wales (2012), China (2014) und Indonesien (2016) bevor es jetzt 2018 gelang, die internationale Konferenz  in die Freie Hansestadt zu holen. Weitere Informationen unter www.wsdn 2018.de.


Fragen beantwortet:
Professor Dr. Stefan Görres
Fachbereich Human- und Gesundheitswissenschaften
Institut für Pubilc Health und Pflegeforschung (IPP)
Universität Bremen
Tel.: +49 421-218-68900
Tel.:Sekretariat-68901/-68906
E-Mail: sgoerres@uni-bremen.de

Über das Institut für Public Health und Pflegeforschung IPP
Das Institut für Public Health und Pflegeforschung (IPP) der Universität Bremen ist eines der größten Forschungsinstitute in diesem Bereich in Deutschland. Zentrales Ziel der Forschung und der Lehre ist die Verbesserung von Gesundheit und Wohlbefinden der Bevölkerung. 2005 wurde das IPP als wissenschaftliche Einrichtung des Fachbereichs 11 Human- und Gesundheitswissenschaften gegründet. Inzwischen forschen und lehren in neun Abteilungen und Arbeitsgruppen mehr als 60 Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler. Die Stärken des IPP sind die interdisziplinäre Gesundheits- und Pflegeforschung, forschungsorientierte Lehre in den gesundheits- und pflegewissenschaftlichen Studiengängen und Wissenschaftstransfer in Praxis, Politik und Gesellschaft.
http://www.ipp.uni-bremen.de
www.healthsciences.uni-bremen.de


Über die Universität Bremen:
Leistungsstark, vielfältig, reformbereit und kooperativ – das ist die Universität Bremen. Rund 23.000 Menschen lernen, lehren, forschen und arbeiten auf dem internationalen Campus. Ihr gemeinsames Ziel ist es, einen Beitrag für die Weiterentwicklung der Gesellschaft zu leisten. Mit gut 100 Studiengängen ist das Fächerangebot der Universität breit aufgestellt. Als eine der führenden europäischen Forschungsuniversitäten pflegt sie enge Kooperationen mit außeruniversitären Forschungseinrichtungen in der Region. Aus dieser Zusammenarbeit entstand 2016 die U Bremen Research Alliance. Die Kompetenz und Dynamik der Universität haben auch zahlreiche Unternehmen in den Technologiepark rund um den Campus gelockt. Dadurch ist ein bundesweit bedeutender Innovations-Standort entstanden – mit der Universität Bremen im Mittelpunkt.

Im Uhrzeigersinn: Prof. Dr. Gabriele Bolte (Geschäftsführende Direktorin), Prof. Dr. Karin Wolf-Ostermann (Direktoriumsmitglied), Prof. Dr. Ansgar Gerhardus (Direktoriumsmitglied) sowie Prof. Dr. Stefan Görres (ehemaliges Direktoriumsmitglied)© Gabriele Bolte; Karin Wolf-Ostermann; Harald Rehling/Ansgar Gerhardus; Stefan Görres
Gabriele Bolte als Geschäftsführende Direktorin und Ansgar Gerhardus als Mitglied des Direktoriums im Amt bestätigt, Karin Wolf-Ostermann als Mitglied des Direktoriums neu gewählt

Einstimmig wurden Prof. Dr. Gabriele Bolte, Prof. Dr. Ansgar Gerhardus und Prof. Dr. Karin Wolf-Ostermann als Direktorium des Instituts für Public Health und Pflegeforschung (IPP) der Universität Bremen am 24.10.2018 vom Institutsrat des IPP gewählt. Als Geschäftsführende Direktorin des IPP wurde Gabriele Bolte im Amt bestätigt. Alle Kandidat*innen nahmen die Wahl an. Die Mitglieder des Institutsrates beglückwünschten das neu gewählte Direktorium und wünschten ihnen für die neue Amtszeit viel Erfolg.

Gabriele Bolte ist seit 2013 Hochschullehrerin am Fachbereich 11 Human- und Gesundheitswissenschaften und hat die Professur für Sozialepidemiologie inne. Gabriele Bolte ist Humanbiologin und Epidemiologin und hat langjährige Erfahrung in Public-Health-Forschung, -Praxis und -Lehre durch Tätigkeiten an Forschungseinrichtungen und Behörden auf Bundes- und Landesebene. Am IPP leitet Gabriele Bolte die Abteilung Sozialepidemiologie. Sie ist u.a. ein vom Bundesministerium für Gesundheit berufenes Mitglied der Kommission Umweltmedizin und Environmental Public Health sowie Sprecherin des Fachbereichs Frauen- und geschlechtsspezifische Gesundheitsforschung der Deutschen Gesellschaft für Sozialmedizin und Prävention (DGSMP). Seit 2013 ist sie Mitglied des IPP-Direktoriums, seit 2014 in der Position der Geschäftsführenden Direktorin.

Ansgar Gerhardus ist seit 2011 Hochschullehrer am Fachbereich 11 Human- und Gesundheitswissenschaften und hat die Professur für Versorgungsforschung inne. Ansgar Gerhardus ist Humanmediziner, Master of Public Health sowie Politikwissenschaftler/Ethnologe. Er ist Leiter der Abteilung Versorgungsforschung am IPP und u.a. 1. Vorsitzender der Deutschen Gesellschaft für Public Health (DGPH). Ansgar Gerhardus gehört dem Direktorium des IPP seit 2011 an.

Neu im Direktorium vertreten ist Prof. Dr. Karin Wolf-Ostermann. Seit 2014 ist Karin Wolf-Ostermann leitet die Abteilung für Pflegewissenschaftliche Versorgungsforschung am IPP und hat die Professur Pflegewissenschaftliche Versorgungsforschung am FB 11 der Universität Bremen inne. Karin Wolf-Ostermann studierte Statistik und Theoretische Medizin und war bundesweit an verschiedenen Universitäten und Forschungseinrichtungen im Bereich sozialer und gesundheits-/pflegewissenschaftlicher Forschung und Lehre tätig. Zudem ist sie stellvertretende Vorsitzende der Ethik-Kommission der Deutschen Gesellschaft für Pflegewissenschaft e. V.

Prof. Dr. Stefan Görres ist nicht mehr zur Wahl angetreten. Er gehörte dem Direktorium seit der Gründung des IPP im Jahre 2005 an, von 2008 bis 2014 in der Funktion als Geschäftsführender Direktor. Stefan Görres ist Dekan des Fachbereiches 11 und Sprecher der Abteilung Interdisziplinäre Alterns- und Pflegeforschung. Die Mitglieder des Institutsrates bedanken sich bei Stefan Görres für sein langjähriges und erfolgreiches Engagement als Direktoriumsmitglied des IPP.

Weitere Informationen unter:

https://www.ipp.uni-bremen.de/das-ipp/direktorium/

Kontakt:
Prof. Dr. Gabriele Bolte, MPH

Geschäftsführende Direktorin

Leiterin Abteilung Sozialepidemiologie

Institut für Public Health und Pflegeforschung

FB 11 Human- und Gesundheitswissenschaften

Universität Bremen

Grazer Straße 4

28359 Bremen

Tel.: 0421/218-68820 (Sekretariat -68821)

Fax: 0421/218-9868820

E-Mail: gabriele.bolte@uni-bremen.de

www.ipp.uni-bremen.de

Prof. Dr. Stefan Görres äußert sich zum Pflegenotstand

Bereits heutzutage ist der Pflegenotstand zu verzeichnen und laut Prognosen wird sich der Mangel an professionell Pflegenden weiterhin verschärfen. Prof. Görres erläutert in dem Radiobeitrag zum Thema „Pflege in der Krise“ diese Entwicklungen und die dafür verantwortlichen Gründe. Der Pflegewissenschaftler zeigt darüber hinaus auch erste Handlungsmöglichkeiten auf. In dem Beitrag werden u.a. außerdem Erfahrungen und Auswirkungen von Betroffenen beschrieben.

Der Radiobeitrag „NDR 2 Spezial: Das Thema – Pflege in der Krise“ ist abrufbar unter:
https://www.ndr.de/ndr2/sendungen/ndr2spezial/NDR-2-Spezial-Das-Thema,sendung822162.html

Angaben zum Beitrag:
Wiedemann, J. (2018). NDR 2 Spezial: Das Thema – Pflege in der Krise. NDR 2 - NDR 2 Spezial - Das Thema - 18.10.2018 20:00 Uhr. Hamburg: NDR 2 (Radio).

Kontakt und Information:
Prof. Dr. Stefan Görres
Dekan FB 11
Universität Bremen
Mitglied des Direktoriums
Institut für Public Health und Pflegeforschung (IPP)
Sprecher Abt. 3: Interdisziplinäre Alterns- und Pflegeforschung Grazer Straße 4, 28359 Bremen
E-Mail: sgoerres@uni-bremen.de

Wissenswertes zur aktuellen Pflege- und Gesundheitsforschung am IPP

Die neuste Publikationsliste mit Beiträgen aus dem Zeitraum Juli bis September 2018 steht nun zum Download bereit. Sie bietet weiterführende Links zu den einzelnen Beiträgen, Interessierte haben die Möglichkeit direkt zu den jeweiligen Autorinnen und Autoren über die Mitgliederliste des IPP Kontakt aufzunehmen.

Zur Mitgliederliste

Publikationsliste Juli-September 2018

Kontakt:
Heike Mertesacker MPH
Wissenschaftliche Geschäftsführung & Koordination IPP-Geschäftsstelle
Institut für Public Health und Pflegeforschung IPP),
Wissenschaftsschwerpunkt Healthsciences der Universität Bremen
Fachbereich 11 Human- und Gesundheitswissenschaften, Universität Bremen
Grazer Str. 4
D - 28359 Bremen
Phone: +49 421 218-68980 /-68880
E-Mail: hmertesa@uni-bremen.de
http://www.ipp.uni-bremen.de

www.healthsciences.uni-bremen.de

Prof. Dr. Ansgar Gerhardus©Harald Rehling
Jahresmitgliederversammlung der DGPH in Fulda am 21.9.2018

Prof. Dr. Ansgar Gerhardus, Mitglied des Direktoriums des Instituts für Public Health und Pflegeforschung (IPP) der Universität Bremen und Sprecher der Abteilung Versorgungsforschung am IPP, wurde auf der Jahresmitgliederversammlung der DGPH in Fulda am 21.9.2018 als 1. Vorsitzender der Deutschen Gesellschaft für Public Health (DGPH) wiedergewählt. Ebenfalls wiedergewählt wurden PD Dr. Burkhard Gusy als 2. Vorsitzender, Prof. Dr. Gudrun Faller als Geschäftsführendes Vorstandsmitglied und Prof. Dr. Susanne Kümpers als Vorstandsmitglied. Als neue Vorstandsmitglieder wurden Prof. Dr. Thomas Altenhöner (Bielefeld), Sebastian Hinck und Katharina Klein (beide Berlin) gewählt.
Die bisherigen Vorstandsmitglieder Prof. Dr. Gabriele Bolte, Geschäftsführende Direktorin des Instituts für Public Health und Pflegeforschung (IPP) der Universität Bremen, Prof. Dr. Nico Dragano und Dr. Christoph Dockweiler hatten sich nicht mehr zur Wahl gestellt. Die DGPH bedankte sich sehr herzlich bei den ausgeschiedenen Vorständen für Ihre Arbeit in den vergangenen Jahren.
Auf der Mitgliederversammlung wurden die zahlreichen Aktivitäten im vergangenen Jahr vorgestellt. Die Zahl der Mitglieder hat sich sehr erfreulich entwickelt. In der nächsten Zeit steht u.a. die Vorbereitung der kommenden Jahrestagung an, die im März erstmals gemeinsam mit dem Kongress Armut und Gesundheit durchgeführt wird.   

Die 1997 gegründete Deutsche Gesellschaft für Public Health e.V. (DGPH) ist ein interdisziplinärer und multiprofessionaler Zusammenschluss von Institutionen, Organisationen und Fachgesellschaften mit Zuständigkeit und Verantwortung für Lehre, Forschung und Praxis im Bereich von Public Health / Gesundheitswissenschaften.
http://www.deutsche-gesellschaft-public-health.de/

Kontakt:
Prof. Dr. med. Ansgar Gerhardus, M.A., MPH, Mitglied des Direktoriums des IPP, Leiter der Abt. 1 Versorgungsforschung – Department for Health Services Research, Institut für Public Health und Pflegeforschung, Fachbereich 11
Universität Bremen, E-Mail: ansgar.gerhardus@uni-bremen.de
https://www.ipp.uni-bremen.de/forschung/abteilung-1--versorgungsforschung/

Prof. Dr. Benjamin Schüz© Benjamin Schüz
Interview im Weserkurier mit Prof. Benjamin Schüz vom Institut für Public Health und Pflegeforschung

Wie können Wohnquartiere gestaltet werden, um ihre Bewohner*innen darin zu unterstützen, auch im Alter aktiv zu bleiben? Welche erfolgreichen Initiativen gibt es bereits in bundesdeutschen Städten? Wie können benachteiligte Gruppen wie Ältere mit geringem Einkommen oder ältere Migrant*innen von gesundheitsfördernden Angeboten in den Stadtteilen erreicht werden? In dem Interview mit Detlev Scheil äußert sich Benjamin Schüz zu diesen und weiteren Fragen und nennt konkrete Projektbeispiele. Das Interview wurde anlässlich der am 25.10.18 statt findenden Regionalkonferenz Bremen „Gesund und aktiv Älter werden“ geführt.
Informationen zur Regionalkonferenz unter:
https://www.ipp.uni-bremen.de/veranstaltungen/?event=275#event275

Scheil, D., “Veränderungsbereitschaft ist wichtig”. Benjamin Schüz von der Universität Bremen über gesundes und aktives Altern im Wohnquartier. Weserkurier, 11.10.2018, S. 11
Lesen Sie das Interview unter:
https://www.weser-kurier.de/startseite_artikel,-veraenderungsbereitschaft-ist-wichtig-_arid,1774834_puid,4.html

Zur Person:
Prof. Dr. Benjamin Schüz ist seit 1.10.2017 Sprecher der Abteilung 2 „Gesundheitsförderung und Prävention“ am Institut für Public Health und Pflegeforschung (IPP) der Universität Bremen. Die Abteilung beschäftigt sich mit angewandter Forschung zur Förderung von Gesundheit und gesundheitlich relevantem Verhalten über die Lebensspanne. Benjamin Schüz ist seit Oktober 2017 Universitätsprofessor für Public Health mit dem Schwerpunkt Gesundheitsförderung und Prävention am Fachbereich 11 für Human- und Gesundheitswissenschaften der Universität Bremen. Nach seinem Diplomstudium der Psychologie an der FU Berlin wurde Benjamin Schüz 2007 auch an der FU Berlin im Bereich Gesundheitspsychologie promoviert. Seine Forschungsschwerpunkte auf der Erklärung und Veränderung gesundheitlich relevanter Verhaltensweisen konnte er im Rahmen von Post-Doc-Positionen an der Jacobs University Bremen und am Deutschen Zentrum für Altersfragen weiter ausbauen. Anschließend arbeitete er bis 2017 als Associate Professor an der University of Tasmania in Australien. Seine Forschung widmet sich der Frage, wie sich sozial-strukturelle Unterschiede in gesundheitlich relevanten Verhaltensweisen erklären und modifizieren lassen.

Kontakt:
Prof. Dr. Benjamin Schüz
Sprecher der Abt. 2 Prävention und Gesundheitsförderung
Institut für Public Health und Pflegeforschung
Fachbereich 11 Human- und Gesundheitswissenschaften
Universität Bremen
E-Mail: benjamin.schuez@uni-bremen.de

Pflegewissenschaftliche Studien im Überblick – September 2018

Hochaltrige Bewohner*innen leiden aufgrund eines geschwächten Immunsystems und altersphysiologischen Veränderungen besonders häufig unter Atemwegserkrankungen. Prof. Görres verdeutlicht daher die Möglichkeiten zur Risikoreduzierung anhand drei ausgewählter Studien:
In einer japanischen Studie wurde die Wirksamkeit einer speziellen Zungenreinigung zur Vermeidung der  Entstehung von Atemwegsinfektionen untersucht. Neben einer gründlicheren Mundpflege bei allen teilnehmenden Personen konnte bei den Bewohnern und Bewohnerinnen mit der speziellen zusätzlichen Zahnreinigung eine verbesserte Hustenfunktion und eine Stärkung des Abwehrmechanismus von Fremdkörpern festgestellt werden.
In einer zweiten japanischen Studie wurde der Effekt einer zur routinemäßigen Mundpflege durchgeführten Maßnahme, bestehend aus dem Entfernen von Mundbakterien durch Feuchttücher und der oralen Gabe von Nahrungsergänzungsmitteln, erforscht. Anhand einer Zunahme des Körpergewichts und einer erhöhten Lymphozyten-Anzahl im Blut wird angenommen, dass die Immunfunktion gestärkt wird und somit zur Prävention von Lungenentzündungen beiträgt. Zusätzlich sind bei den männlichen Teilnehmern, die die Maßnahme erhalten haben, eine geringere Anzahl an Lungenentzündungen aufgetreten.
Eine weitere Studie, durchgeführt in Spanien, kam zu dem Ergebnis, dass die Gabe von probiotischen Bakterien bei älteren Personen die Wirkung eines zuvor verabreichten Grippeimpfstoffes erhöht und die mit Atemwegsinfektionen assoziierten Symptome reduziert. Aufgrund einer Abnahme der Einnahme von schmerzstillenden Medikamenten konnte ebenfalls ein nebenwirkungs- und kostensenkender Effekt aufgezeigt werden.

Görres, S. & Böbel, S. (2018). Risiko Atemwegserkrankungen, 43 (04), 30-31. Hannover: Vincentz Network.
Website: http://www.altenpflege-online.net/

Kontakt und Information:
Prof. Dr. Stefan Görres
Dekan FB 11
Universität Bremen
Mitglied des Direktoriums
Institut für Public Health und Pflegeforschung (IPP)
Sprecher Abt. 3: Interdisziplinäre Alterns- und Pflegeforschung Grazer Straße 4, 28359 Bremen
E-Mail: sgoerres@uni-bremen.de