Aktuelle Mitteilungen

Hinweise auf neue Forschungsprojekte und Forschungsergebnisse, zu Veranstaltungen, neuen Publikationen und  Aktivitäten des IPP.

Wissenswertes zur aktuellen Pflege- und Gesundheitsforschung am IPP

Die neuste Publikationsliste mit Beiträgen aus dem Zeitraum April-Juni 2019 steht nun zum Download bereit. Sie bietet weiterführende Links zu den einzelnen Beiträgen, Interessierte haben die Möglichkeit direkt zu den jeweiligen Autorinnen und Autoren über die Mitgliederliste des IPP Kontakt aufzunehmen.

Zur Mitgliederliste

Publikationsliste 2./2019

Kontakt:
Heike Mertesacker MPH
Wissenschaftliche Geschäftsführung & Koordination IPP-Geschäftsstelle
Institut für Public Health und Pflegeforschung IPP),
Wissenschaftsschwerpunkt Healthsciences der Universität Bremen
Fachbereich 11 Human- und Gesundheitswissenschaften, Universität Bremen
Grazer Str. 4
D - 28359 Bremen
Phone: +49 421 218-68980 /-68880
E-Mail: hmertesa@uni-bremen.de
http://www.ipp.uni-bremen.de

www.healthsciences.uni-bremen.de

IPP Info 16© IPP
16. Ausgabe des IPP-Info zu aktuellem Schwerpunktthema neu erschienen

Das IPP-Info 16 widmet sich mit der interdisziplinären Katastrophenforschung einem hochaktuellen Thema: Die Zahl der Katastrophen nimmt weltweit zu. Nach Daten der UNDP (United Nations Development Programme) haben mindestens 75% der Menschen in der Welt bereits ein Katastrophenereignis durchleben müssen. Untersuchungen zeigen, dass zwi­schen 2001 und 2011 im Durchschnitt 107.000 Menschen pro Jahr starben und insgesamt 268 Millionen Menschen betroffen waren. Hinzu kommt Schätzungen zufolge, dass ca. 300 Millionen Menschen weltweit in unsicheren oder von Gewalt geprägten Gebieten leben. Auch Deutschland ist von Katastrophen betroffen: Überflutungen, Hitzeperioden, Schneestürme, Epidemien oder auch Massenunfälle und Terrorismusbedrohungen.
Seit einigen Jahren befasst sich die Abteilung 3 des Instituts für Public Health und Pflegeforschung (IPP), Universität Bremen unter der Leitung von Prof. Dr. Görres mit diesem Gegenstand. Mit dem vorliegenden IPP-Info soll die Zielsetzung verfolgt werden, den internationalen Diskurs anzuregen, das Thema für die Gesundheits- und Pflegewissenschaften in Deutschland zu erschließen, die Forschungsintensitäten zu verstärken und den wissenschaftlichen Nachwuchs für diesen forschungsstrategisch wichtigen und wachsenden Schwerpunkt zu interessieren. Die acht Beiträge zum Schwerpunktthema sind z.T. aus dem vom Team des IPP organisierten internationalen Kongress Future Challenges for Global Disaster Risk Management im Rahmen der 5. Konferenz der World Society of Disaster Nursing (WSDN) vom 17.-19. Oktober 2018 in Bremen heraus entstanden. Sie zeigen einen kleinen Ausschnitt der Bandbreite dieses zukunftsträchtigen Forschungsgebietes. Sie thematisieren u.a. relevante Forschungsthemen und –methoden, innovative Technologien, die Einbeziehung freiwilliger Helfer*innen sowie digitale Voraussetzungen zur Unterstützung der Katastrophenhilfe.
In den anschließenden Rubriken erfahren Sie wie immer Aktuelles aus dem Institut für Public Health und Pflegeforschung zu den Bereichen Forschung, Lehre und Transfer.
Die Herausgebenden und die IPP-Info-Redaktion wünschen eine anregende Lektüre!

Online-Ausgabe des IPP-Infos 16 mit Literaturangaben unter:
http://www.ipp.uni-bremen.de/veroeffentlichungen/ipp-info/

IPP-Info 16: Schwerpunktthema: Katastrophenforschung interdisziplinär.
13. Jahrgang
Bremen: Universität Bremen

ISSN 1864-4074 (Printausgabe)

ISSN 1864-452X (Internetausgabe)

Kontakt & Information

Redaktion:

Prof. Dr. Stefan Görres, Dekan des Fachbereichs 11, Institut für Public Health und Pflegeforschung (IPP), Universität Bremen
Mail: sgoerres@uni-bremen.de

Paulina Meinecke M.A., Heike Mertesacker MPH, (Institut für Public Health und Pflegeforschung (IPP), Fachbereich 11, Universität Bremen

Herausgebende:
Direktorium des Instituts für Public Health und Pflegeforschung, Universität Bremen: Prof. Dr. Gabriele Bolte (Geschäftsführende Direktorin), Prof. Karin Wolf-Ostermann, Prof. Dr. Ansgar Gerhardus.

Bestelladresse Printausgabe:
Neli Perchemlieva (Sekretariat/ Verwaltung), Geschäftsstelle Institut für Public Health und Pflegeforschung (IPP), Fachbereich 11, Universität Bremen.
Tel.: +49 421 218 68880
Mail: neli.perchemlieva@uni-bremen.de
www.ipp.uni-bremen.de

Kontakt:
Heike Mertesacker MPH
Wissenschaftliche Geschäftsführung & Koordination
Institut für Public Health und Pflegeforschung IPP (Geschäftsstelle)
Fachbereich 11 Human- und Gesundheitswissenschaften, Universität Bremen
E-Mail: hmertesa@uni-bremen.de
http://www.ipp.uni-bremen.de
www.healthsciences.uni-bremen.de

Prof. Dr. Ingrid Darmann-Finck (stellvtr. Vorsitzende) und Prof. Gertrud Hundenborn (Vorsitzende) überreichen die Rahmenpläne an Bundesgesundheitsminister Jens Spahn und Bundesfamilienministerin Franziska Giffey© BMG/Thomas Ecke
Prof. Dr. Ingrid Darmann-Finck und Sabine Muths, Institut für Public Health und Pflegeforschung (IPP), sind Mitglieder der Fachkommission

Die Fachkommission nach dem Pflegeberufegesetz hat am 26. Juni 2019 die von ihr erarbeiteten Rahmenlehr- und Rahmenausbildungspläne für die neuen Pflegeausbildungen dem Bundesministerium für Gesundheit (BMG) und dem Bundesministerium für Familie, Senioren, Frauen und Jugend (BMFSFJ) fristgerecht übergeben. Die Pläne wurden von Bundesgesundheitsminister Jens Spahn und Bundesfamilienministerin Franziska Giffey in Berlin in Empfang genommen. Prof. Dr. Ingrid Darmann-Finck als stellvertretende Vorsitzende und Sabine Muths, beide Abt. 4 Curriculum- und Qualifikationsforschung des Instituts für Public Health und Pflegeforschung (IPP) der Universität Bremen, waren als Mitglieder der Fachkommission maßgeblich an der Erarbeitung der Rahmenlehr- und Rahmenausbildungspläne beteiligt.   
Pflegeschulen und die Träger der praktischen Ausbildungen erhalten damit in Kürze konkrete Empfehlungen für die Ausgestaltung der neuen Ausbildungen.

Zum Hintergrund:
BMG und BMFSFJ haben die ehrenamtlichen Mitglieder der Fachkommission am 21. November 2018 für die Amtsdauer von fünf Jahren eingesetzt. Die Fachkommission hat die gesetzliche Aufgabe, Rahmenlehr- und Rahmenausbildungspläne (Rahmenpläne) für die neuen Pflegeausbildungen zu erarbeiten, die ab dem 1. Januar 2020 beginnen. Die Rahmenpläne enthalten konkrete Vorschläge für die inhaltliche Ausgestaltung der neuen beruflichen Pflegeausbildungen. Sie werden den Pflegeschulen beziehungsweise den Trägern der praktischen Ausbildung kostenfrei zur Verfügung gestellt. Sie entfalten als Orientierungshilfe zur Umsetzung der Ausbildung nach dem Pflegeberufegesetz und der Pflegeberufe-Ausbildungs- und Prüfungsverordnung empfehlende Wirkung für die Lehrpläne der Länder und die schulinternen Curricula der Pflegeschulen.
Die Rahmenpläne sind laut Pflegeberufegesetz erstmals bis zum 1. Juli 2019 den beiden Ministerien zur Prüfung der Vereinbarkeit mit dem Pflegeberufegesetz vorzulegen. Nach der heutigen Übergabe werden sie entsprechend geprüft, um danach rasch den relevanten Akteuren zur Verfügung gestellt zu werden.
Die Mitglieder der Fachkommission sind ausgewiesene und praxiserfahrene Pflegeexpertinnen und Pflegeexperten. Ihre Auswahl erfolgte anhand zahlreicher Vorschläge der Länder und der Fachverbände im Benehmen mit den Ländern. Vertreten sind Praktikerinnen und Praktiker, Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler sowie Personen mit Erfahrung in der Lehrplanentwicklung. Die Besetzung spiegelt die verschiedenen Versorgungsbereiche der Altenpflege, Gesundheits- und Krankenpflege und Gesundheits- und Kinderkrankenpflege wider.
Das Bundesministerium für Gesundheit, das Bundesministerium für Familien, Senioren, Frauen und Jugend und der Bevollmächtigte der Bundesregierung für Pflege sowie jeweils eine Vertreterin oder ein Vertreter der Arbeits- und Sozialministerkonferenz, der Gesundheitsministerkonferenz und der Kultusministerkonferenz können beratend an den Sitzungen teilnehmen.
Die Rahmenpläne werden nach Prüfung online und in Druckform veröffentlicht.

Weitere Information und Fotos unter:
https://www.bundesgesundheitsministerium.de/presse/pressemitteilungen/2019/2-quartal/fachkommission-pflegeberufegesetz.html

Kontakt:
Prof. Dr. Ingrid Darmann-Finck
Universität Bremen
FB 11 Human- und Gesundheitswissenschaften
Institut für Public Health und Pflegeforschung
darmann@uni-bremen.de
www.ipp.uni-bremen.de

Prof. Zia Ul-Haq, Dr. Zohaib Kahn und weitere Mitglieder der Delegation der Khyber Medical University mit Prof. Hajo Zeeb (BIPS) und Prof. Karin Wolf-Ostermann (IPP)© IPP
Hochschulpartnerschaft geplant

Eine Delegation der Khyber Medical University aus Peshawar in Pakistan besucht derzeit im Rahmen eines DAAD-Programms das Leibniz-Institut für Präventionsforschung und Epidemiologie BIPS, den Fachbereich 11 und das Institut für Public Health und Pflegeforschung (IPP) der Universität Bremen. Diese Kooperation geht auf den ehemaligen Public Health Doktoranden Dr. Zohaib Khan zurück, der nach erfolgreichem Abschluss an der Uni Bremen wieder an seine Alma Mater zurückgekehrt ist. Aktuell arbeiten die pakistanischen Forscher, darunter der Dekan der Public Health Fakultät, Prof. Zia Ul-Haq, zusammen mit BIPS-Wissenschaftler*innen an einem Projekt zur Tabakkontrolle in Pakistan. Beim Gespräch mit dem Dekan des Fachbereiches 11, Prof. Dr. Stefan Görres (IPP) und Prof. Dr. Hajo Zeep (BIPS) am 20.06.19 wurde u.a. über Möglichkeiten der Zusammenarbeit bei der Betreuung von Dissertationen im Bereich Pflegewissenschaften diskutiert. Eine Hochschulpartnerschaft soll in der nächsten Zeit vereinbart werden. Die Mitglieder der Delegation besuchten im Fachbereich 11 auch das Institut für Public Health und Pflegeforschung und tauschten sich mit Prof. Dr. Karin Wolf-Ostermann (Mitglied des IPP-Direktoriums, Abt. Pflegewissenschaftliche Versorgungsforschung) über die Pflegewissenschaftlichen Studiengänge aus.

Kontakt und Information:
Prof. Dr. Stefan Görres
Universität Bremen
Dekan FB 11
Institut für Public Health und Pflegeforschung (IPP)
Sprecher Abt. 3: Interdisziplinäre Alterns- und Pflegeforschung
E-Mail: sgoerres@uni-bremen.de

Prof. Karin Wolf-Ostermann and Henrik Wiegelmann successfully took part in IAGG - ERC 2019 (International Association of Gerontology and Geriatrics- European Region Congress 2019)..Karin Wolf-Ostermann
Prof. Karin Wolf-Ostermann und Henrik Wiegelmann nahmen erfolgreich am IAGG - ERC 2019 teil.

Prof. Karin Wolf-Ostermann und Henrik Wiegelmann nahmen erfolgreich am IAGG - ERC 2019 (Internationaler Verband für Gerontologie und Geriatrie - Kongress der Europäischen Region 2019) teil. Prof. Wolf-Ostermann organisierte und moderierte das internationale Symposium  zum Thema „Best pathways in Care for People with Dementia and their Informal Caregivers“. Henrik Wiegelmann, Forscher am IPP, hielt einen Vortrag zur Forschungsfrage: Gibt es typische Dyaden von Menschen mit Demenz und ihren versorgenden Angehörigen? Ergebnisse einer latenten Klassenanalyse in häuslichen Versorgungsarrangements.

Kontakt:
Prof. Dr. Karin Wolf-Ostermann
Universität Bremen
FB 11 Human- und Gesundheitswissenschaften
Institut für Public Health und Pflegeforschung
Pflegewissenschaftliche Versorgungsforschung
E-Mail: wolf-ostermann@uni-bremen.de
www.ipp.uni-bremen.de

Prof. Karin Wolf-Ostermann und Prof. Ansgar Gerhardus vom IPP auf dem Kick-off Meeting des SHARED-Programms in RotterdamIsabelle van der Velpen
Unsere Projektpartner sind: Wroclaw Medizinische Universität Polen; Erasmus Medical Center Rotterdam Niederlande; Karolinska Institut Schweden; Radboud Universität Nijmegen Medical Center Niederlande; University College London UK; Universität von New Sout

Im Mai 2019 startete ein internationales Forschungsprojekt, das von den Professoren Karin Wolf-Ostermann und Ansgar Gerhardus vom IPP (Institut für Public Health and Nursing Research) initiiert worden war. Das Projekt SHARED (Social Health & REserve in the Dementia Patient Journey) ist ein Projekt mit gemischten Methoden, welches das Zusammenspiel von sozialer Gesundheit und bio-psychologischen Faktoren im Verlauf dementieller Beeinträchtigungen aufdecken und einen Rahmen für die Entwicklung von Interventionen im Gesundheits- und Sozialwesen entwickeln soll . An dem Projekt sind 5 Länder beteiligt: Polen, die Niederlande, Schweden, das Vereinigte Königreich und Australien. Das Projekt verwendet qualitative Methoden, um relevante soziale Faktoren und die Beziehungen zwischen kognitiver Reserve und Funktion zu identifizieren. Die aus 40 Studien verfügbaren Daten werden durch wiederholte und mehrstufige Messungen analysiert. Über diese verschiedenen Disziplinen und Arbeitspakete hinweg wird generiertes Wissen von der Universität Bremen und der Medizinischen Universität Wroclaw in ein Systemdynamikmodell zur Rolle der sozialen Gesundheit während der gesamten Patientenreise integriert. Es wird erwartet, dass das Modell über veränderbare Wege und Ziele für präventive Interventionen sowohl auf Bevölkerungsebene als auch auf individueller Ebene informiert. Das Projekt wurde im Mai 2019 gestartet und vom BMBF und dem EU-Gemeinschaftsprogramm - Neurodegenerative Disease Research (JPND) finanziert. Ergebnisse werden für 2022 erwartet.

Kontakt:
Prof. Dr. Karin Wolf-Ostermann
Universität Bremen
FB 11 Human- und Gesundheitswissenschaften
Institut für Public Health und Pflegeforschung
Pflegewissenschaftliche Versorgungsforschung
E-Mail: wolf-ostermann@uni-bremen.de
www.ipp.uni-bremen.de

Pflegewissenschaftliche Studien im Überblick – Juni 2019

In der stationären Langzeitpflege ist die Förderung von Kommunikation besonders wichtig. Für Pflegende und Angehörige sind oft große Anstrengungen und Herausforderungen damit verbunden, „richtig“ zu kommunizieren. Wie man die Kommunikation in der Pflege unterstützen und fördern kann, verdeutlicht Prof. Görres anhand drei pflegewissenschaftlicher Studien:
US-amerikanische Forscher*innen veröffentlichten eine Studie, in welcher sie ein Tool zur Verbesserung der Kommunikationsqualität und Pflege für Pflegeheimbewohner testeten („Goals of Care“, GOC). Es zeigten sich im Vergleich zur Kontrollgruppe ein besseres Verständnis der Vormünder für pflegerische Ziele, eine verbesserte Kommunikationsqualität unter allen Beteiligten, mehr Maßnahmen der Palliativpflege in den Pflegeplänen und eine Reduzierung der Krankenhauseinweisungen.
Eine Studie, die in Norwegen durchgeführt wurde, evaluierte die Implementierung einer „Advanced Care Planning“ (ACP) Intervention in Pflegeheimen. Die Forschungsergebnisse zeigten, dass bei 62% der Heimbewohner*Innen aus der Interventionsgruppe ACP erfolgreich implementiert wurde. Die Pflegenden betonten die gewonnene Klarheit in ihren Routinen, Rollen und Verantwortlichkeiten sowie den verbesserten Kontakt zu den Angehörigen.
US-amerikanische Forscher*innen, untersuchten die Auswirkungen eines Kommunikationstrainings (Changing Talk - CHAT) auf Pflegende und Pflegeheimbewohner. Es zeigten sich durch das Training eine Reduzierung der Verwendung von „Elderspeak“ um 37,5% und eine Reduzierung von widerstandsfähigem-Verhalten von Menschen mit Demenz um 29,2% zum Studienbeginn.

Görres, S. & Gräf, C. (2019). Kommunikation: Basis für gute Pflege, Altenpflege 6/19, S. 28-29.
Hannover: Vincentz Network.
Website: http://www.altenpflege-online.net/

Kontakt und Information:
Prof. Dr. Stefan Görres
Dekan FB 11
Universität Bremen
Mitglied des Direktoriums
Institut für Public Health und Pflegeforschung (IPP)
Sprecher Abt. 3: Interdisziplinäre Alterns- und Pflegeforschung
Grazer Straße 4, 28359 Bremen
E-Mail: sgoerres@uni-bremen.de

Mitglieder des Fachbereichs 11 auf dem Open Campus 2019© IPP/FB11
Forschen und Lehren für eine gesunde Zukunft im Fachbereich Human- und Gesundheitswissenschaften

Im Rahmen des Open Campus der Universität Bremen am 15.06.2019 informierte das Team des IPP in der Pagode des FB 11 über seine Aktivitäten. Die Besucher*innen konnten Forschungsprojekte, Transferaktivitäten und studentische Projekte aus den Bereichen Gesundheit und Pflege des IPP näher kennen lernen - und brachten ihrerseits viele Anregungen und interessante Fragestellungen für die Forscher*innen mit. Außerdem gab es in der Fachbereichspagode Informationen über die in der Psychologie angesiedelte „Bremer Initiative zur Stärkung frühkindlicher Entwicklung“ (BRISE). Das Studienzentrum sowie das Praxisbüro des FB 11 informierten zudem Studieninteressierte über die Studiengänge in den Fächern Psychologie, Public Health und Pflegewissenschaften am Fachbereich 11.

Projekt CARO „Care Reflection Online“: Digital unterstützte Reflexion der Pflegeausbildung
Im Projekt werden Lehr- und Lernszenarien entwickelt und erprobt, die anhand einer APP und eines Classroom-Management-Systems (CMS) im Präsenzunterricht der Pflegeausbildung eingesetzt werden sollen. Mit Hilfe digitaler Features (z.B. Slider, bipolarer Abfragen, Freitextantworten) werden die Schüler*innen in ihren Lernprozessen aktiviert und die Interaktion zwischen Schüler*innen und Lehrer*innen gestaltet. Unterschiedliche mediale Formate wie z.B. Filme, Interviews oder Fotos werden dafür eingesetzt, fallbasiertes Lernen auf drei verschiedenen Erkenntnisebenen zu fördern.

Informationen unter:
www.ipp.uni-bremen.de/forschung/abteilung-4-qualifikations-und-curriculumforschung/

Projekt BUTEN AKTIV
BUTEN AKTIV ist ein Forschungsprojekt der AG Epidemiologie des demographischen Wandels. Ziel des Projektes ist die körperliche Aktivität und Fitness der 65- bis 75-Jährigen in Bremen zu erfassen und zu erhalten oder sogar zu steigern. Dabei liegt der Fokus auf der Aktivität im Freien. Die BUTEN AKTIV Gesundheitsuntersuchung der 65-75-jährigen Bremer und Bremerinnen wird derzeit in zufällig ausgewählten Ortsteilen in ganz Bremen durchgeführt. Hier erforschen wir unter anderem auch, was den Teilnehmenden in ihrem Ortsteil gefällt und was nicht. Bei BUTEN AKTIV vor ORT werden in vier Ortsteilen Bremens gemeinsam mit der Bevölkerung Maßnahmen zur Bewegungsförderung entwickelt und mit Hilfe von Akteuren vor Ort umgesetzt.

Informationen unter:
www.ipp.uni-bremen.de/forschung/ag-epidemiologie-des-demographischen-wandels/

Kontakt:
Heike Mertesacker MPH
Wissenschaftliche Geschäftsführung & Koordination
Institut für Public Health und Pflegeforschung IPP (Geschäftsstelle)
Fachbereich 11 Human- und Gesundheitswissenschaften, Universität Bremen
E-Mail: hmertesa@uni-bremen.de
http://www.ipp.uni-bremen.de
www.healthsciences.uni-bremen.de

Internationales Kick-off Treffen DISTINCT am 13.5.19 in London© Orii McDermott, Universität Nottingham
Demenz: Intersektorielles Strategie- und Trainings- und Innovationsnetzwerk für aktuelle Technologien

Karin Wolf-Ostermann, Professorin an der Fakultät für Human- und Gesundheitswissenschaften, wurde in das internationale Projekt DISTINCT (Demenz: Intersektorielles Strategie- und Trainings- und Innovationsnetzwerk für aktuelle Technologien) berufen. DISTINCT ist ein Projekt des von der EU finanzierten Marie Skłodowska-Curie-Netzwerks für Innovative Ausbildung (ITN). Das Projekt wird von der Universität Nottingham koordiniert und es sind 7 Länder beteiligt: ​​Großbritannien, Deutschland, Belgien, Niederlande, Spanien, Tschechische Republik und Irland. Das an der Universität Bremen angesiedelte Projekt lautet: „Smart-Home-Technologien zur Unterstützung des täglichen Lebens von Menschen mit Demenz und ihren Betreuern zur Verbesserung der Lebensqualität und der sozialen Teilhabe“. Das Projekt beinhaltet eine internationale Vollzeit-Doktorandenstelle an der Universität Bremen. Das DISTINCT-Netzwerk umfasst zehn weltweit führende Forschungseinrichtungen in Europa sowie IDES, ein Unternehmen für Technologie, Forschung und Pflege, sowie neun Partnerorganisationen, darunter Alzheimer Europe, Alzheimer's Disease International, die World Occupational Therapists Federation, zwei weitere große Universitäten und drei Unternehmen. DISTINCT arbeitet mit INTERDEM (Früherkennung und rechtzeitiges Eingreifen in DEMentia) zusammen, einer großen internationalen Organisation, die Schulungs- und Entwicklungsmöglichkeiten für Forscher auf allen akademischen Stufen ermöglicht, um Innovationen für die zukünftige Forschung in der Demenzversorgung zu entwickeln.
Übergeordnetes Forschungsziel des DISTINCT-Projekts ist die Verbesserung der Nutzbarkeit von Technologien in der Demenzversorgung durch Bewertung ihrer Wirksamkeit und die Untersuchung von Umsetzungsmöglichkeiten im Hinblick auf die soziale Gesundheit. Insgesamt 15 Nachwuchswissenschaftler*Innen (Early Stage Researchers, ESRs) werden im gesamten Netzwerk untergebracht und arbeiten in der Forschung, in einem netzwerkübergreifenden Schulungsprogramm, betreuen Aktivitäten zur Einbeziehung der Öffentlichkeit sowie die Zusammenarbeit mit Netzwerkpartnern durch kurzfristige Entsendungen in europäische Industrie- und Hochschullabore. Weitere Informationen zum Projekt finden Sie unter: www.dementiadistinct.com. Anfragen richten Sie bitte an Karin Wolf-Ostermann (wolf-ostermann@uni-bremen.de).

Kontakt:
Prof. Dr. Karin Wolf-Ostermann
Universität Bremen
FB 11 Human- und Gesundheitswissenschaften
Institut für Public Health und Pflegeforschung
Pflegewissenschaftliche Versorgungsforschung
E-Mail: wolf-ostermann@uni-bremen.de
www.ipp.uni-bremen.de

NOVA University Lisbon /Prof. Dr. Karin Wolf-Ostermann, IPP (Institut für öffentliche Gesundheit und Pflegeforschung) @ YERUN-Workshop zu Gesundheit und Altern, Universität Nova de Lisboa© Rute Dinis de Sousa, Lisboa /NOVA University Lisbon
Prof. Dr. Karin Wolf-Ostermann vom IPP nahmteil.

Prof. Dr. Karin Wolf-Ostermann vom IPP (Institut für öffentliche Gesundheit und Pflegeforschung) nahm im Juni 2019 auf Einladung von YERUN an einem Workshop zu Gesundheit und Altern an der Universität Nova de Lisboa in Portugal teil. Das Young European Research Universities Network (YERUN) ist ein gemeinnütziger Zusammenschluss, der junge forschungsorientierte Universitäten in Europa zusammenbringt. YERUN vertritt 18 Universitäten aus 12 EU-Ländern, darunter die Universität Bremen. Der Forschungsworkshop diente als Instrument für YERUN-Partner, um Forschungsideen auszutauschen und ein besseres Verständnis für das komplementäre Fachwissen in der thematischen Forschung zu digitaler Gesundheit und neuen Technologien zu erlangen. Es werden Fachkenntnisse in den Bereichen Gesundheit, Wohlbefinden, Lebensstil, Altern und Geriatrie, Ingenieurwesen, Sensoren sowie die Entwicklung neuer wissenschaftlicher Techniken zur Analyse von Daten ausgetauscht. Darüber hinaus können neue Ideen für innovative Forschungsprojekte und Kooperationen entwickelt und in speziellen Aktionsplänen umgesetzt werden, um diese für zukünftige Aufrufe von Horizon Europe einzubringen.

Kontakt:
Prof. Dr. Karin Wolf-Ostermann
Universität Bremen
FB 11 Human- und Gesundheitswissenschaften
Institut für Public Health und Pflegeforschung
Pflegewissenschaftliche Versorgungsforschung
E-Mail: wolf-ostermann@uni-bremen.de
www.ipp.uni-bremen.de