Aktuelles Archiv

News filtern
SuchErgebnis:
Prof. Stefan Görres zur Diskussion um die Pflegekammern

Über den Sinn und Zweck von Pflegekammern streitet die Branche vortrefflich. Warum sie der Schlüssel zu einem „Wir-Gefühl“ sein und die Pflege mit ihren Positionen und Forderungen deutlich stärken können, erläutert an dieser Stelle der Pflegewissenschaftler Prof. Stefan Görres vom Institut für Public Health und Pflegeforschung der Universität Bremen.
Lesen Sie den Beitrag hier
Görres, S. (2019). Pflegekammern können die Profession stärken. CAREkonkret. Ausg. 36, 06.09.2019, S. 4
www.carekonkret.net.

Kontakt:
Prof. Dr. Stefan Görres
Dekan FB 11
Universität Bremen
Institut für Public Health und Pflegeforschung (IPP)
Sprecher Abt. 3: Interdisziplinäre Alterns- und Pflegeforschung (iap)
Email: sgoerres@uni-bremen.de

Drogenkonsumraum DortmundDrogenkonsumraum Dortmund
Prof. Dr. Henning Schmidt-Semisch, Dr. Katja Thane und Dr. Nadine Ochmann vom IPP der Universität Bremen erstellten Studie im Auftrag der Senatorin für Wissenschaft, Gesundheit und Verbraucherschutz

Am 29. August 2019 haben Prof. Dr. Henning Schmidt-Semisch und Dr. Katja Thane vom Institut für Public Health und Pflegeforschung der Universität Bremen die Ergebnisse der von der Senatorin für Wissenschaft, Gesundheit und Verbraucherschutz in Auftrag gegebenen „Machbarkeitsstudie zur Umsetzung eines Druckraumes (medizinisch begleiteter Konsum von Heroin) in Bremen präsentiert. Die Durchführung der Studie erfolgte im Zusammenhang mit dem „Sicherheitskonzept Hauptbahnhof“ Die Forscher*innen untersuchten einerseits, ob es in Bremen aus gesundheitspolitischer Perspektive einen Bedarf für einen Drogenkonsumraum gibt und inwieweit die Einrichtung eines solchen Raumes auch zu einer Verbesserung der Sicherheitssituation rund um den Bremer Hauptbahnhof beitragen kann. Andererseits stellte das Forscher*innenteam die Frage, wie ein adäquates Konzept für einen solchen Drogenkonsumraum (DKR) in Bremen aussehen könnte, welche Standorte dafür in Frage kämen und welche Kosten ein solches Projekt nach sich ziehen würde?

Die wichtigsten Ergebnisse sind:

  • Drogenkonsumräume sind eine in Deutschland seit 25 Jahren erprobte, effektive und effiziente Public Health-Maßnahme.
  • Aus Sicht der unterschiedlichen Akteure gibt es – fachlich betrachtet – einen Bedarf für einen DKR in Bremen.
  • Es ist zu erwarten, dass dadurch Infektionen, Überdosierungen und Drogentodesfälle verhindert, die Safer Use-Praktiken verbessert sowie die Motivation zur Aufnahme von Behandlung und Therapie gestärkt werden.
  • Zugleich ist zu erwarten, dass der öffentliche Raum von öffentlichem Drogenkonsum, Szeneansammlungen und entsprechenden Verunreinigungen entlastet wird.

Bremens Senatorin für Gesundheit, Frauen und Verbraucherschutz (SGFV), Claudia Bernhard, sprach sich in der Veranstaltung für die Einrichtung eines Drogenkonsumraums an einem zentralen Standort unweit des Hauptbahnhofs aus und sicherte zu, die nun erforderlichen Umsetzungsschritte auf den Weg zu bringen.

Die Machbarkeitsstudie ist im Rahmen der IPP-Schriftenreihe als Ausgabe 16 erschienen und steht hier zum Download bereit.

H. Schmidt-Semisch, K. Thane & N. Ochmann (2019). Machbarkeitsstudie zur Umsetzung eines Drogenkonsumraums in Bremen im Zusammenhang mit dem Sicherheitskonzept Hauptbahnhof im Auftrag der Senatorin für Wissenschaft, Gesundheit und Verbraucherschutz. IPP-Schriften 16. Schriftenreihe des Instituts für Public Health und Pflegeforschung (IPP), Universität Bremen. Herausgebende: Direktorium des IPP (Prof. Dr. Gabriele Bolte, Prof. Dr. Ansgar Gerhardus, Prof. Dr. Karin Wolf-Ostermann).

ISSN 1867-1942 (Internetausg.)

Weitere Informationen unter:

Henkenberens, C. Warum es in Bremen einen sogenannten Drogenkonsumraum geben könnte. Machbarkeitsstudie vorgestellt. Weserkurier vom 29.08. 2019

https://www.weser-kurier.de/bremen/bremen-stadt_artikel,-warum-es-in-bremen-einen-sogenannten-drogenkonsumraum-geben-koennte-_arid,1856290.html

Pressemeldung der Senatorin für Gesundheit, Frauen und Verbraucherschutz vom 29.08.2019

https://www.senatspressestelle.bremen.de/detail.php?gsid=bremen146.c.323371.de&asl=bremen02.c.730.de

Kontakt und Information:

Prof. Dr. Henning Schmidt-Semisch

Dr. Katja Thane

Universität Bremen

Fachbereich 11 Human- und Gesundheitswissenschaften#

Institut für Public Health und Pflegeforschung

Abt. 6: Gesundheit & Gesellschaft

Email: schmidt-semisch@uni-bremen.de

Zur IPP-Schriften-Reihe: Das Direktorium des IPP gibt die Reihe „IPP-Schriften“ als Online-Ausgabe heraus. Hier werden Forschungsberichte, Gutachten, Tagungsbeiträge und Arbeitspapiere veröffentlicht und zum Download zur Verfügung gestellt. Ziel der Schriftenreihe ist es, zum Wissenschaftstransfer in den Bereichen Public Health und Pflegeforschung beizutragen und Forschungsergebnisse für Praxis, Politik und Verwaltung nutzbar zu machen. Verantwortlich im Sinne des Presserechtes für die publizierte Fassung der der IPP-Schriften sind die Autorinnen und Autoren der jeweiligen Ausgabe.

Download der Online-Ausgaben unter: https://www.ipp.uni-bremen.de/veroeffentlichungen/ipp-schriften/

ISSN: 1864-4546 (Printausgabe)

ISSN: 1867-1942 (Internetausg.)

Kontakt und Information:
Heike Mertesacker MPH
Wissenschaftliche Koordination IPP-Geschäftsstelle

Universität Bremen, Institut für Public Health und Pflegeforschung (IPP)
E-Mail: hmertesa@uni-bremen.de

v.l.n.r. Kathrin Seibert, Karin Wolf-Ostermann, Dominik Domhoff, Kai Huterv.l.n.r. Kathrin Seibert, Karin Wolf-Ostermann, Dominik Domhoff, Kai Huter
Forschungsergebnisse des IPP der Universität Bremen in Keynote auf der European Nursing Informatics und Vortrag auf der 2. Clusterkonferenz Zukunft der Pflege 2019 vorgestellt

Am 05.09.2019 präsentierte Pflegewissenschaftlerin Kathrin Seibert vom Institut für Public Health und Pflegeforschung der Universität Bremen erste Ergebnisse einer bundesweiten Studie zu den Erfahrungen und Bedarfen von Pflegenden mit innovativen Technologien in der ambulanten und stationären pflegerischen Versorgung im Rahmen eines Keynote-Vortrags auf dem Kongress für IT in der Pflege und den Gesundheitsberufen European Nursing Informatics 2019 in Flensburg. Am 16.09.2019 stellte sie die Studie, an der sich 1.335 Pflegefachkräfte aus ganz Deutschland beteiligten, auf der „2. Clusterkonferenz Zukunft der Pflege“ in Berlin vor.
Der Einsatz digitaler Technologien in der Pflege und im Gesundheitswesen gewinnt vor den sozio-demographischen Veränderungen unserer Gesellschaft zunehmend an Bedeutung. Als eine Möglichkeit, dem Fachkräftemangel in den Pflegeberufen zu begegnen, werden für innovative Technologien viele Potenziale und Lösungen diskutiert, die einerseits den Alltag in der Pflege erleichtern sollen und andererseits pflegbedürftige Menschen, deren Angehörige und Pflegende vor neue Herausforderungen stellen. Die Abteilung 7 des IPP der Universität Bremen forscht seit 2017 gemeinsam mit dem SOCIUM Forschungszentrum Ungleichheit und Sozialpolitik der Universität Bremen, dem Oldenburger OFFIS - Institut für Informatik, der Universität Oldenburg und dem Hanse Institut Oldenburg in dem vom Bundesministerium für Bildung und Forschung (BMBF) geförderten Cluster „Zukunft der Pflege“. Ziele des Forschungsprojektes sind der Aufbau eines Kompetenzzentrums für Innovationen in der Pflege, die Förderung der Entwicklung bedarfsgerechter technische Neuerungen zur Unterstützung der Pflege, die Erprobung von Produkten am Markt und aus Forschungsprojekten sowie der Transfer der Ergebnisse in Laboren und Showrooms für Fachöffentlichkeit und Aus- und Weiterbildung.
In der jetzt präsentierten Studie lud das Forschungsteam gut 19.000 Pflegedienstleitungen und deren Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter in Pflegheimen, Pflegediensten, Tagespflegen und Krankenhäusern in ganz Deutschland dazu ein, an einer Online-Befragung teilzunehmen und führte vertiefende Gruppendiskussionen mit Pflegefach- und Leitungspersonen in Bremen, Berlin und München. Im Mittelpunkt standen die Erfahrungen und Bewertung bekannter digitaler Technologien hinsichtlich ihrer Auswirkungen auf den pflegerischen Arbeitsalltag aber auch Gründe für die Nichtnutzung neuer Technologien sowie wiederkehrend problematische Situationen des Arbeitsalltags, die Ansatzpunkte und entwicklungspotenziale für den Einsatz neuer Technologien aufzeigen können.
Obwohl knapp 95 % der Teilnehmenden über praktische Erfahrungen mit neuen Technologien in der Pflege verfügen, zeigte sich großes Potenzial für die Entwicklung und den Einsatz von innovativen technischen Lösungen, die als robotische Systeme vor allem auf Kraftunterstützung und physische Entlastung der Pflegenden zielen. Deutlich wurde insbesondere auch der Wunsch nach partizipativer Entwicklung und eine generelle Offenheit gegenüber einer stärkeren Einbindung von Pflegenden in die Entwicklung und Testung digitaler Technologien. So ergeben sich Anschlusspunkte für künftige Forschungsaktivitäten des interdisziplinären Forschungsverbundes.

Die Studie wird unter dem Förderkennzeichen 16SV7821 vom Bundesministerium für Bildung und Forschung gefördert.

Kontakt:
Karin Wolf-Ostermann
Universität Bremen
Institut für Public Health und Pflegeforschung (IPP)
Grazer Straße 4
28359 Bremen
E-Mail: wolf-ostermann@uni-bremen.de

Studie von Prof. Dr. Stefan Görres zum Thema Missstände in der Pflege

Bericht unter: https://www.zqp.de/auswertung-tatort/

Die pflegerische Versorgung steht in Deutschland vor großen versorgungsstrukturellen Herausforderungen und weist zahlreiche Defizite auf, die unter anderem auf den Mangel an professionell Pflegenden zurückzuführen sind. „Pflegenotstand“ ist der gängige Begriff, der inzwischen als Synonym für die Misere in der Pflege steht, vor allem in der Altenpflege. Dies gilt für die stationäre Langzeitpflege ebenso wie für die ambulante Versorgung. Dabei wird die ambulante Pflege in der Öffentlichkeit weniger stark wahrgenommen, obwohl es hier ebenso wie im stationären Setting ungefähr 13.000 Anbieter in Deutschland gibt. Ein Grund dafür mag sein, dass die ambulante Pflege im häuslichen Bereich und mit einer hohen Beteiligung der Angehörigen stattfindet, in einer geschützten Privatsphäre also, die der Öffentlichkeit weniger zugänglich ist und mehr im Verborgenen bleibt. Dennoch lassen sich auch dort Versorgungsdefizite aufzeigen, die in der Dramatik kaum hinter denen der stationären Langzeitpflege zurückstehen. Der Bremen-Tatort „Im toten Winkel“ vom 11.03.2018 hat Schwächen des deutschen Pflegesystems in zugespitzter Form und schonungslos aufgedeckt. Mehr als zehn Millionen Menschen waren Zuschauer*innen dieses Tatorts und noch während des Films wurden in den sozialen Netzwerken umfangreiche Diskussionen ausgelöst. Laut Radio Bremen lobten die Nutzer*innen dabei insbesondere die realistische Darstellung, die sich nicht selten mit eigenen Erfahrungen deckte.
Diese Zuschauerreaktionen wurden Prof. Dr. Stefan Görres (Universität Bremen, Institut für Public Health und Pflegeforschung & Universität Bremen Campus GmbH, UBC-Zentrum für Alterns- und Pflegeforschung) im Auftrag des Zentrums für Qualität in der Pflege in einer Studie ausgewertet, deren Ergebnisse nun vorliegen. In der Studie werden mittels einer inhaltsanalytischen Auswertung wesentliche Schwerpunkte der Zuschauermeinungen in geclusteter Form dargestellt, analysiert und bewertet. So ist ein relativ umfassendes Meinungsprofil von Bürger*innen zum Thema „Pflege in Deutschland“ entstanden, das vielfältige Anknüpfungspunkte bietet.

Einzelexemplare der Studie (Printausgabe) können bezogen werden über:
Frau Christiane Degering-Machirus
Sekretariat Prof. Dr. Stefan Görres
Christiane Degering-Machirus
Grazer Str. 4
degering@uni-bremen.de
Tel.: +49 421 218-68901

Kontakt und Information:
Prof. Dr. Stefan Görres
Dekan FB 11
Universität Bremen
Mitglied des Direktoriums
Institut für Public Health und Pflegeforschung (IPP)
Sprecher Abt. 3: Interdisziplinäre Alterns- und Pflegeforschung Grazer Straße 4, 28359 Bremen
E-Mail: sgoerres@uni-bremen.de

Stefan Görres zu Gast im Tagesgespräch des BR vom 14.08.19

Bei der Pflege von Angehörigen plant Sozialminister Hubertus Heil weitreichende Entlastungen. Wenn das Geld des Betroffenen und die Mittel der Pflegeversicherung nicht reichen, können die Kinder zur Kasse gebeten werden - aber erst ab einem Jahreseinkommen von 100 000€. Der Städtetag schätzt deshalb, dass in neun von zehn Fällen Angehörige künftig nicht mehr an der Hilfe zur Pflege beteiligt werden und die Kommunen als Sozialhilfeträger dafür aufkommen müssen. Was hilft wirklich, um die Situation für die Betroffenen zu verbessern? Und wer soll die Kosten für die Altenpflege in Zukunft tragen?

Zu Gast bei Moderator Christoph Peerenboom im Tagesgespräch war Prof. Dr. Stefan Görres von der Uni Bremen. Er ist dort Professor am Institut für Public Health und Pflegeforschung IPP der Universität Bremen.

Zum Format der Sendung: Im Tagesgespräch können Zuschauer einem kompetenten Studiogast Fragen zu einem aktuellen Thema stellen und ihre Meinung äußern.

S. auch unter:  https://www.br.de/radio/bayern2/entlastungen-fuer-pflegende-angehoerige-was-wuenschen-sie-sich-100.html

Zum Podcast: https://www.br.de/mediathek/podcast/tagesgespraech/entlastungen-fuer-pflegende-angehoerige-was-wuenschen-sie-sich/1692243

Kontakt und Information:
Prof. Dr. Stefan Görres
Dekan FB 11
Universität Bremen
Mitglied des Direktoriums
Institut für Public Health und Pflegeforschung (IPP)
Sprecher Abt. 3: Interdisziplinäre Alterns- und Pflegeforschung
Grazer Straße 4, 28359 Bremen
E-Mail: sgoerres@uni-bremen.de

Wissenswertes zur aktuellen Pflege- und Gesundheitsforschung am IPP

Die neuste Publikationsliste mit Beiträgen aus dem Zeitraum April-Juni 2019 steht nun zum Download bereit. Sie bietet weiterführende Links zu den einzelnen Beiträgen, Interessierte haben die Möglichkeit direkt zu den jeweiligen Autorinnen und Autoren über die Mitgliederliste des IPP Kontakt aufzunehmen.

Zur Mitgliederliste

Publikationsliste 2./2019

Kontakt:
Heike Mertesacker MPH
Wissenschaftliche Geschäftsführung & Koordination IPP-Geschäftsstelle
Institut für Public Health und Pflegeforschung IPP),
Wissenschaftsschwerpunkt Healthsciences der Universität Bremen
Fachbereich 11 Human- und Gesundheitswissenschaften, Universität Bremen
Grazer Str. 4
D - 28359 Bremen
Phone: +49 421 218-68980 /-68880
E-Mail: hmertesa@uni-bremen.de
http://www.ipp.uni-bremen.de

www.healthsciences.uni-bremen.de

IPP Info 16IPP Info 16
16. Ausgabe des IPP-Info zu aktuellem Schwerpunktthema neu erschienen

Das IPP-Info 16 widmet sich mit der interdisziplinären Katastrophenforschung einem hochaktuellen Thema: Die Zahl der Katastrophen nimmt weltweit zu. Nach Daten der UNDP (United Nations Development Programme) haben mindestens 75% der Menschen in der Welt bereits ein Katastrophenereignis durchleben müssen. Untersuchungen zeigen, dass zwi­schen 2001 und 2011 im Durchschnitt 107.000 Menschen pro Jahr starben und insgesamt 268 Millionen Menschen betroffen waren. Hinzu kommt Schätzungen zufolge, dass ca. 300 Millionen Menschen weltweit in unsicheren oder von Gewalt geprägten Gebieten leben. Auch Deutschland ist von Katastrophen betroffen: Überflutungen, Hitzeperioden, Schneestürme, Epidemien oder auch Massenunfälle und Terrorismusbedrohungen.
Seit einigen Jahren befasst sich die Abteilung 3 des Instituts für Public Health und Pflegeforschung (IPP), Universität Bremen unter der Leitung von Prof. Dr. Görres mit diesem Gegenstand. Mit dem vorliegenden IPP-Info soll die Zielsetzung verfolgt werden, den internationalen Diskurs anzuregen, das Thema für die Gesundheits- und Pflegewissenschaften in Deutschland zu erschließen, die Forschungsintensitäten zu verstärken und den wissenschaftlichen Nachwuchs für diesen forschungsstrategisch wichtigen und wachsenden Schwerpunkt zu interessieren. Die acht Beiträge zum Schwerpunktthema sind z.T. aus dem vom Team des IPP organisierten internationalen Kongress Future Challenges for Global Disaster Risk Management im Rahmen der 5. Konferenz der World Society of Disaster Nursing (WSDN) vom 17.-19. Oktober 2018 in Bremen heraus entstanden. Sie zeigen einen kleinen Ausschnitt der Bandbreite dieses zukunftsträchtigen Forschungsgebietes. Sie thematisieren u.a. relevante Forschungsthemen und –methoden, innovative Technologien, die Einbeziehung freiwilliger Helfer*innen sowie digitale Voraussetzungen zur Unterstützung der Katastrophenhilfe.
In den anschließenden Rubriken erfahren Sie wie immer Aktuelles aus dem Institut für Public Health und Pflegeforschung zu den Bereichen Forschung, Lehre und Transfer.
Die Herausgebenden und die IPP-Info-Redaktion wünschen eine anregende Lektüre!

Online-Ausgabe des IPP-Infos 16 mit Literaturangaben unter:
http://www.ipp.uni-bremen.de/veroeffentlichungen/ipp-info/

IPP-Info 16: Schwerpunktthema: Katastrophenforschung interdisziplinär.
13. Jahrgang
Bremen: Universität Bremen

ISSN 1864-4074 (Printausgabe)

ISSN 1864-452X (Internetausgabe)

Kontakt & Information

Redaktion:

Prof. Dr. Stefan Görres, Dekan des Fachbereichs 11, Institut für Public Health und Pflegeforschung (IPP), Universität Bremen
Mail: sgoerres@uni-bremen.de

Paulina Meinecke M.A., Heike Mertesacker MPH, (Institut für Public Health und Pflegeforschung (IPP), Fachbereich 11, Universität Bremen

Herausgebende:
Direktorium des Instituts für Public Health und Pflegeforschung, Universität Bremen: Prof. Dr. Gabriele Bolte (Geschäftsführende Direktorin), Prof. Karin Wolf-Ostermann, Prof. Dr. Ansgar Gerhardus.

Bestelladresse Printausgabe:
Neli Perchemlieva (Sekretariat/ Verwaltung), Geschäftsstelle Institut für Public Health und Pflegeforschung (IPP), Fachbereich 11, Universität Bremen.
Tel.: +49 421 218 68880
Mail: neli.perchemlieva@uni-bremen.de
www.ipp.uni-bremen.de

Kontakt:
Heike Mertesacker MPH
Wissenschaftliche Geschäftsführung & Koordination
Institut für Public Health und Pflegeforschung IPP (Geschäftsstelle)
Fachbereich 11 Human- und Gesundheitswissenschaften, Universität Bremen
E-Mail: hmertesa@uni-bremen.de
http://www.ipp.uni-bremen.de
www.healthsciences.uni-bremen.de

Prof. Dr. Ingrid Darmann-Finck (stellvtr. Vorsitzende) und Prof. Gertrud Hundenborn (Vorsitzende) überreichen die Rahmenpläne an Bundesgesundheitsminister Jens Spahn und Bundesfamilienministerin Franziska GiffeyProf. Dr. Ingrid Darmann-Finck (stellvtr. Vorsitzende) und Prof. Gertrud Hundenborn (Vorsitzende) überreichen die Rahmenpläne an Bundesgesundheitsminister Jens Spahn und Bundesfamilienministerin Franziska Giffey
Prof. Dr. Ingrid Darmann-Finck und Sabine Muths, Institut für Public Health und Pflegeforschung (IPP), sind Mitglieder der Fachkommission

Die Fachkommission nach dem Pflegeberufegesetz hat am 26. Juni 2019 die von ihr erarbeiteten Rahmenlehr- und Rahmenausbildungspläne für die neuen Pflegeausbildungen dem Bundesministerium für Gesundheit (BMG) und dem Bundesministerium für Familie, Senioren, Frauen und Jugend (BMFSFJ) fristgerecht übergeben. Die Pläne wurden von Bundesgesundheitsminister Jens Spahn und Bundesfamilienministerin Franziska Giffey in Berlin in Empfang genommen. Prof. Dr. Ingrid Darmann-Finck als stellvertretende Vorsitzende und Sabine Muths, beide Abt. 4 Curriculum- und Qualifikationsforschung des Instituts für Public Health und Pflegeforschung (IPP) der Universität Bremen, waren als Mitglieder der Fachkommission maßgeblich an der Erarbeitung der Rahmenlehr- und Rahmenausbildungspläne beteiligt.   
Pflegeschulen und die Träger der praktischen Ausbildungen erhalten damit in Kürze konkrete Empfehlungen für die Ausgestaltung der neuen Ausbildungen.

Zum Hintergrund:
BMG und BMFSFJ haben die ehrenamtlichen Mitglieder der Fachkommission am 21. November 2018 für die Amtsdauer von fünf Jahren eingesetzt. Die Fachkommission hat die gesetzliche Aufgabe, Rahmenlehr- und Rahmenausbildungspläne (Rahmenpläne) für die neuen Pflegeausbildungen zu erarbeiten, die ab dem 1. Januar 2020 beginnen. Die Rahmenpläne enthalten konkrete Vorschläge für die inhaltliche Ausgestaltung der neuen beruflichen Pflegeausbildungen. Sie werden den Pflegeschulen beziehungsweise den Trägern der praktischen Ausbildung kostenfrei zur Verfügung gestellt. Sie entfalten als Orientierungshilfe zur Umsetzung der Ausbildung nach dem Pflegeberufegesetz und der Pflegeberufe-Ausbildungs- und Prüfungsverordnung empfehlende Wirkung für die Lehrpläne der Länder und die schulinternen Curricula der Pflegeschulen.
Die Rahmenpläne sind laut Pflegeberufegesetz erstmals bis zum 1. Juli 2019 den beiden Ministerien zur Prüfung der Vereinbarkeit mit dem Pflegeberufegesetz vorzulegen. Nach der heutigen Übergabe werden sie entsprechend geprüft, um danach rasch den relevanten Akteuren zur Verfügung gestellt zu werden.
Die Mitglieder der Fachkommission sind ausgewiesene und praxiserfahrene Pflegeexpertinnen und Pflegeexperten. Ihre Auswahl erfolgte anhand zahlreicher Vorschläge der Länder und der Fachverbände im Benehmen mit den Ländern. Vertreten sind Praktikerinnen und Praktiker, Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler sowie Personen mit Erfahrung in der Lehrplanentwicklung. Die Besetzung spiegelt die verschiedenen Versorgungsbereiche der Altenpflege, Gesundheits- und Krankenpflege und Gesundheits- und Kinderkrankenpflege wider.
Das Bundesministerium für Gesundheit, das Bundesministerium für Familien, Senioren, Frauen und Jugend und der Bevollmächtigte der Bundesregierung für Pflege sowie jeweils eine Vertreterin oder ein Vertreter der Arbeits- und Sozialministerkonferenz, der Gesundheitsministerkonferenz und der Kultusministerkonferenz können beratend an den Sitzungen teilnehmen.
Die Rahmenpläne werden nach Prüfung online und in Druckform veröffentlicht.

Weitere Information und Fotos unter:
https://www.bundesgesundheitsministerium.de/presse/pressemitteilungen/2019/2-quartal/fachkommission-pflegeberufegesetz.html

Kontakt:
Prof. Dr. Ingrid Darmann-Finck
Universität Bremen
FB 11 Human- und Gesundheitswissenschaften
Institut für Public Health und Pflegeforschung
darmann@uni-bremen.de
www.ipp.uni-bremen.de

Prof. Zia Ul-Haq, Dr. Zohaib Kahn und weitere Mitglieder der Delegation der Khyber Medical University mit Prof. Hajo Zeeb (BIPS) und Prof. Karin Wolf-Ostermann (IPP)Prof. Zia Ul-Haq, Dr. Zohaib Kahn und weitere Mitglieder der Delegation der Khyber Medical University mit Prof. Hajo Zeeb (BIPS) und Prof. Karin Wolf-Ostermann (IPP)
Hochschulpartnerschaft geplant

Eine Delegation der Khyber Medical University aus Peshawar in Pakistan besucht derzeit im Rahmen eines DAAD-Programms das Leibniz-Institut für Präventionsforschung und Epidemiologie BIPS, den Fachbereich 11 und das Institut für Public Health und Pflegeforschung (IPP) der Universität Bremen. Diese Kooperation geht auf den ehemaligen Public Health Doktoranden Dr. Zohaib Khan zurück, der nach erfolgreichem Abschluss an der Uni Bremen wieder an seine Alma Mater zurückgekehrt ist. Aktuell arbeiten die pakistanischen Forscher, darunter der Dekan der Public Health Fakultät, Prof. Zia Ul-Haq, zusammen mit BIPS-Wissenschaftler*innen an einem Projekt zur Tabakkontrolle in Pakistan. Beim Gespräch mit dem Dekan des Fachbereiches 11, Prof. Dr. Stefan Görres (IPP) und Prof. Dr. Hajo Zeep (BIPS) am 20.06.19 wurde u.a. über Möglichkeiten der Zusammenarbeit bei der Betreuung von Dissertationen im Bereich Pflegewissenschaften diskutiert. Eine Hochschulpartnerschaft soll in der nächsten Zeit vereinbart werden. Die Mitglieder der Delegation besuchten im Fachbereich 11 auch das Institut für Public Health und Pflegeforschung und tauschten sich mit Prof. Dr. Karin Wolf-Ostermann (Mitglied des IPP-Direktoriums, Abt. Pflegewissenschaftliche Versorgungsforschung) über die Pflegewissenschaftlichen Studiengänge aus.

Kontakt und Information:
Prof. Dr. Stefan Görres
Universität Bremen
Dekan FB 11
Institut für Public Health und Pflegeforschung (IPP)
Sprecher Abt. 3: Interdisziplinäre Alterns- und Pflegeforschung
E-Mail: sgoerres@uni-bremen.de

Prof. Karin Wolf-Ostermann and Henrik Wiegelmann successfully took part in IAGG - ERC 2019 (International Association of Gerontology and Geriatrics- European Region Congress 2019)..Prof. Karin Wolf-Ostermann and Henrik Wiegelmann successfully took part in IAGG - ERC 2019 (International Association of Gerontology and Geriatrics- European Region Congress 2019)..
Prof. Karin Wolf-Ostermann und Henrik Wiegelmann nahmen erfolgreich am IAGG - ERC 2019 teil.

Prof. Karin Wolf-Ostermann und Henrik Wiegelmann nahmen erfolgreich am IAGG - ERC 2019 (Internationaler Verband für Gerontologie und Geriatrie - Kongress der Europäischen Region 2019) teil. Prof. Wolf-Ostermann organisierte und moderierte das internationale Symposium  zum Thema „Best pathways in Care for People with Dementia and their Informal Caregivers“. Henrik Wiegelmann, Forscher am IPP, hielt einen Vortrag zur Forschungsfrage: Gibt es typische Dyaden von Menschen mit Demenz und ihren versorgenden Angehörigen? Ergebnisse einer latenten Klassenanalyse in häuslichen Versorgungsarrangements.

Kontakt:
Prof. Dr. Karin Wolf-Ostermann
Universität Bremen
FB 11 Human- und Gesundheitswissenschaften
Institut für Public Health und Pflegeforschung
Pflegewissenschaftliche Versorgungsforschung
E-Mail: wolf-ostermann@uni-bremen.de
www.ipp.uni-bremen.de