Veranstaltungen

Veranstaltungsort:


Oldenburg

Veranstalter: Pflegeinnovationszentrum (PIZ)

Die Clusterkonferenz “Zukunft der Pflege” bringt Akteure aus Wissenschaft und Praxis, die die Zukunft der Pflege mitgestalten möchten, zusammen und präsentiert Vorträge, interaktive Demonstrationen, Poster und Keynotes rund um das Themenfeld „Innovative Technologien für die Pflegepraxis“. Die  Abteilung „Pflegewissenschaftliche Versorgungsforschung“ des Instituts für Public Health und Pflegeforschung (IPP) der Universität Bremen unter der Leitung von Prof. Dr. Karin Wolf-Ostermann ist Mitorganisator der Veranstaltung, sie ist am Projekt PIZ beteiligt und mit Beiträgen auf der Clusterkonferenz vertreten.

Weiterführende Informationen und Anmeldemöglichkeit etc. : https://srvg03.offis.uni-oldenburg.de/piz/clusterkonferenz/

Veranstaltungsort:
Universität Bremen

28359 Bremen
Ansprechpartner/in:

In diesem Jahr wird Bremen als einer der großen Lehr- und Forschungsstandorte der Epidemiologie in Deutschland die Jahrestagung der Deutschen Gesellschaft für Epidemiologie (DGEpi) ausrichten mit dem übergreifenden Tagungsthema „In Extremen leben – aus Extremen lernen“. Neue Erkenntnisse für bessere Forschung sollen ebenso durch eine intensive Beschäftigung mit Fehlern, Misserfolgen und Pannen gezogen werden.

Tagungspräsidium:

Prof. Dr. Hajo Zeeb

Prof. Dr. Ulrike Haug (Leibniz-Institut für Präventionsforschung und Epidemiologie – BIPS)

Prof. Dr. Gabriele Bolte (Institut für Public Health und Pflegeforschung, Universität Bremen)

Weitere Informationen zur Jahrestagung unter http://www.dgepi2018.de

Veranstaltungsort:


Swissôtel Bremen
Ansprechpartner/in:

Die Zahl der Katastrophen nimmt weltweit zu, 75% der Weltbevölkerung haben bereits ein Katastrophenereignis durchleben müssen. Seit Beginn des 20. Jahrhunderts kann die Anzahl der Todesopfer alleine durch Naturkatastrophen auf acht Millionen und der wirtschaftliche Schaden auf sieben Billionen US-Dollar geschätzt werden. Jüngere Beispiele sind schwere Erdbeben wie in Haiti 2010 sowie in Yunnan/China 2014, in Nepal 2015, in Mexiko 2017 und schließlich die zahlreichen Dürregebiete in Afrika und damit verbunden schwerste Hungersnöte. Vermehrt sind auch Europa bzw. Deutschland von Katastrophen betroffen: beispielhaft sind hier Überflutungen (Oder-Flut 2010), Hitzeperioden, schwere Stürme und Erdbeben (Italien 2016, Türkei 2017) zu nennen. Neben Naturkatastrophen nehmen auch die sogenannten „von Menschen gemachten“ Katastrophen zu: selten gab es so viele kriegerische Auseinandersetzungen weltweit zur gleichen Zeit und noch seltener gab es in diesem Zusammenhang so große Flüchtlingsströme wie derzeit z.B. in Syrien.

Zentraler Befund ist, dass Katastrophen einen direkten oder indirekten Einfluss auf die Gesundheit haben: regelmäßig kommt es zu erhöhter Sterblichkeit insbesondere bei vulnerablen Gruppen (Kinder, Ältere) sowie zu einer erhöhten Frequenz von Unfällen und Erkrankungen und schließlich zum Entzug der Lebensgrundlagen.

Ist die Praxis in diesem Bereich schon relativ weit entwickelt und zahlreiche NGOs vor Ort tätig, so ist ein deutliches Defizit in Wissenschaft und Forschung festzustellen. Seit Jahren befasst sich die Abteilung 3 „Interdisziplinäre Alterns- und Pflegeforschung (iap)“ (Leitung von Prof. Dr. Görres) des Instituts für Public Health und Pflegeforschung (IPP) der Universität Bremen mit diesem Gegenstand. Der Schwerpunkt liegt vor allem auf der pflegerischen Versorgung in Katastrophenfällen, denn weltweit sind Tausende von Pflegefachkräften vor Ort tätig, zum Teil riskieren sie ihr Leben. Seit 2010 ist das Institut Mitglied der World Society for Disaster Nursing (WSDN) und im Board of Directors vertreten. Die internationalen Konferenzen der WSDN finden alle zwei Jahre statt – in der Vergangenheit in Japan, Wales und Peking. Die letzte, 4. Konferenz, wurde in Jakarta/Indonesien abgehalten.

Vom 18. bis zum 19. Oktober 2018 findet in Bremen der 5. internationale Kongress der World Society of Disaster Nursing (WSDN) unter dem Titel „Future Challenges for Global Disaster Risk Management - Evidence based Research and Powerful Competencies Needed for Nurses” statt.

Ziel der Welttagung ist es, internationale Experten aus Wissenschaft und Praxis einzuladen, um den internationalen Diskurs anzuregen und die Forschung voranzutreiben. Dazu werden unter anderem Vertreterinnen aus Japan, China, Indonesien, Korea, Thailand, UK und den USA erwartet.

Die Konferenz wird sich den folgenden sechs Haupthemen widmen:

  • Relevant research topics and methods

  • Innovative technologies to support disaster relief

  • Logistical requirements for disaster relief

  • Safety of nurses in crisis areas

  • Relevance of cultural features in disaster response

  • Humanitarian consequences of crises, for example, the refugee catastrophe in Syria and Africa

Die Organisatoren sind die Präsidentin der World Society of Disaster Nursing, Frau Prof. Dr. Aiko Yamamoto (Japan) sowie Herr Prof. Dr. Stefan Görres, Institut für Public Health und Pflegeforschung, Universität Bremen.

Weitere Informationen zum Kongress, wie die Tagungslokalität und das vorläufige Programm können Sie der Kongresswebseite https://wsdn2018.de/ entnehmen.

Wir würden uns freuen, Sie im Oktober in Bremen begrüßen zu dürfen!

Kontakt:
Paulina Meinecke, M.A.
Wissenschaftliche Mitarbeiterin

Universität Bremen
Institut für Public Health und Pflegeforschung (IPP)
Abteilung 3: Interdisziplinäre Alterns- und Pflegeforschung
Abteilungsleiter: Prof. Dr. Stefan Görres

phone: 0040 (+)421- 218 68 908
e-mail: p.meinecke@uni-bremen.de