Aktuelle Mitteilungen

Mitteilungen aus den Medien, Hinweise für Veranstaltungen, neue Publikationen und sonstige Mitteilungen des IPP.

Neu erschienen:

11.04.2017
© Beltz Juventa© Beltz Juventa
Fat Studies in Deutschland

Wer heute dick ist, dem wird das Leben schwergemacht. Während vor nicht allzu langer Zeit füllige Körper als Zeichen von Attraktivität, gutem Leben, Wohlstand und Macht galten, erscheinen sie heute als geradezu anstößig. Denn: Dicke haben nicht nur Probleme, sie machen auch Probleme – so die einhellige Meinung.
Kritisch mit der alltäglichen Diskriminierung dicker Menschen beschäftigt sich in den USA schon seit einigen Jahren die akademische Disziplin der Fat Studies. Fat Studies problematisieren nicht dicke Körper, sondern drehen die Perspektive um und fragen, wann und warum Dicksein in unserer Gesellschaft zum Problem erklärt wurde. Fat Studies knüpfen dabei an die Erfahrungen anderer stigmatisierter Gruppen an, die sich gegen ihre Diskriminierung auch in der Wissenschaft erfolgreich zur Wehr gesetzt haben. Vorbilder sind unter anderem die Disability- und die Queer Studies.
Erstmalig liegt nun ein Sammelband mit Beiträgen zu Fat Studies in Deutschland vor. Herausgegeben wurde er von Lotte Rose, Essens- und Körperforscherin an der Frankfurt University of Applied Sciences, und Friedrich Schorb, Soziologe am Institut für Public Health und Pflegeforschung der Universität Bremen, der bereits eine Reihe von Publikationen zum gesellschaftspolitischen Umgang mit Dickleibigkeit veröffentlicht hat.
Der Band versammelt Texte aus unterschiedlichen disziplinären, professionellen und praktischen Perspektiven. Er bietet nicht nur einen umfangreichen Datenfundus zu den Lebenswelten von Menschen mit hohem Körpergewicht. Thematisiert werden darüber hinaus rechtliche Fragen des Diskriminierungsschutzes, die Darstellung von Dickleibigkeit in den medialen Öffentlichkeiten und der Umgang mit hochgewichtigen Menschen in den helfenden Berufen des Gesundheits- und Sozialwesens. Zudem werden Strategien einer anti-diskriminierenden Körperpolitik und -praxis in Kunst, Kultur, sozialer Bewegung und Wissenschaft vorgestellt.

Lotte Rose/Friedrich Schorb (Hg.): Fat Studies in Deutschland. Hohes Körpergewicht zwischen Diskriminierung und Anerkennung. Beltz/Juventa 2017

Kontakt und Information:
Dr. Friedrich Schorb
Universität Bremen, Institut für Public Health und Pflegeforschung (IPP), Abt. 6 Gesuncheit und Gesellschaft
Mail: schorb@uni-bremen.de

Aktuelle Publikationen

Was tut sich am IPP?  Forschungsergebnisse für die Praxis, Politik und interessierte Bürger*innen nutzbar machen – das ist eines der zentralen Anliegen des Instituts für Public Health und Pflegeforschung (IPP).  Um über unsere neusten Forschungsergebnisse zeitnah und direkt zu informieren, veröffentlichen wir ab sofort vierteljährlich eine aktuelle Liste unserer Publikationen. Die Publikationsliste wird an dieser Stelle jeweils zum Download bereitgestellt und bietet weiterführende Links zu den einzelnen Beiträgen. Interessierte können direkt zu den jeweiligen Autorinnen und Autoren über die Mitgliederliste des IPP Kontakt aufnehmen.

Zur Mitgliederliste

Publikationsliste

© Senatorin für Wissenschaft, Gesundheit und Verbraucherschutz© Senatorin für Wissenschaft, Gesundheit und Verbraucherschutz
Abschlusssymposium der Masterstudiengänge Public Health und Pflegeforschung im Rahmen der Ausstellung »EINFACH WISSENSWERT«

Am 07.04.2017
Veranstaltungsort: Haus der Wissenschaft, Sandstraße 4-5, 28195 Bremen
Uhrzeit: 13:00 - 16:00 Uhr

Die Erhaltung und Förderung von Gesundheit sowie die gesundheitliche und pflegerische Versorgung gehören zu den wichtigsten gesellschaftlichen Herausforderungen. Erkenntnisse aus der Forschung sollen helfen, mit neuen Risiken und Möglichkeiten umzugehen. Im Bereich Gesundheits- und Pflegewissenschaften der Universität Bremen forschen die Studierenden bereits während ihres Masterstudiums zu innovativen Verfahren und Lösungen. In der Veranstaltung stellen die Studierenden einige ausgewählte Forschungsprojekte vor. Im Anschluss besteht die Möglichkeit bei einer Erfrischung mit den Nachwuchsforscherinnen und den Nachwuchsforschern und den betreuenden Professorinnen und Professoren ins Gespräch zu kommen.

Weitere Hinweise und das Programm der Veranstaltung finden sich im angehängten Flyer.

Das Symposium findet im Rahmen der Ausstellung „Einfach Wissenswert: Gesundheitswissenschaften“ statt, die im Haus der Wissenschaft noch bis zum 22.04.17 zu sehen ist.

Veranstalterin: Die Senatorin für Wissenschaft, Gesundheit und Verbraucherschutz Bremen

Weitere Informationen unter:
http://www.einfach-wissenswert.de/

Prof. Dr. Ansgar Gerhardus bei Wissen um 11

Samstag, 25. Februar
Haus der Wissenschaft, Bremen

Am Samstag, den 25. Februar um 11 Uhr wird Prof. Dr. Ansgar Gerhardus in der Reihe „Wissen um 11“ den Vortrag halten: „Woher wissen wir, was wirkt?“ Ansgar Gerhardus ist Professor für Versorgungsforschung an der Universität Bremen, Vorsitzender der Deutschen Gesellschaft für Public Health, Mitglied des Direktoriums sowie Leiter der Abteilung Versorgungsforschung am Institut für Public Health und Pflegeforschung IPP der Universität Bremen.  Er hat Medizin, Politikwissenschaft, Ethnologie und Public Health studiert und in Peru, Botswana und den USA geforscht und gearbeitet. Sein Interesse gilt der Bewertung komplexer gesundheitlicher Verfahren, der Einbeziehung der Patientenperspektive und der öffentlichen Gesundheit.

Der Vortrag: „Fake news“ sind nicht nur ein Problem in der Politik. Auch zu gesundheitlichen Themen findet man viele verschiedene Informationen. Wie findet man heraus was stimmt? In seinem Vortrag wirft der Referent einen Blick hinter die Kulissen der Wissenschaft. Woran erkennt man gute Studien und wo kann getrickst werden? Welche Studientypen passen zu welchen Themen? Und welche Quellen sind zuverlässig, wenn ich mich schnell informieren möchte?

Im Anschluss an den Vortrag um 12 Uhr führt Jens Buttgereit durch die Ausstellung EINFACH WISSENSWERT: Gesundheitswissenschaften der Senatorin für Wissenschaft, Gesundheit und Verbraucherschutz.

Kontakt und Information:
http://www.ipp.uni-bremen.de/forschung/abteilung-1--versorgungsforschung/
https://hausderwissenschaft.de/Woher_wissen_wir_was_wirkt.html

Karin Wolf-Ostermann und Dirk Peschke betreuen Masterthesis zur Rekrutierung von internationalen Pflegekräften

Die Masterarbeit von Corina Schreck „Rekrutierung von internationalen Pflegefachkräften“ wurde vom Springerverlag in der Reihe „Best of Pflege“ ausgezeichnet. Die Abschlussarbeit im Masterstudiengang „Community and Family Health Nursing“ im FB 11 der Universität Bremen wurde von Prof. Dr. Karin Wolf-Ostermann und Dr. Dirk Peschke (beide Institut für Public Health und Pflegeforschung IPP) betreut. Die Arbeit kommt zu dem Schluss, dass Auslandsrekrutierungen für Pflegeeinrichtungen durchaus eine häufig genutzte Option sind, es wird jedoch auch deutlich darauf hingewiesen, dass insbesondere bei der Verringerung bürokratischer Hürden (wie z.B. bei Anerkennungsverfahren ausländischer Qualifikationen) ein deutliches Verbesserungspotential besteht.

Mit „Best of Pflege“ zeichnet Springer die besten Masterarbeiten und Dissertationen aus dem Bereich Pflege aus. Inhalte aus den etablierten Bereichen der Pflegewissenschaft, Pflegepädagogik, Pflegemanagement oder aus neuen Studienfeldern wie Health Care oder Ambient Assisted Living finden hier eine geeignete Plattform. Die mit Bestnote ausgezeichneten Arbeiten wurden durch Gutachter*innen empfohlen und behandeln aktuelle Themen rund um den Bereich Pflege. Die Reihe wendet sich an Praktiker*innen und Wissenschaftler*innen gleichermaßen und soll insbesondere auch Nachwuchswissenschaftler*innen Orientierung geben.

 

Kontakt:
Prof. Dr. Karin Wolf-Ostermann
Lehrstuhl für Pflegewissenschaftliche Versorgungsforschung
Health Care Research
Abteilung 7: Pflegewissenschaftliche Versorgungsforschung am Institut für Public Health und Pflegeforschung (IPP)
Dept. 7: Health Care Research, Institute for Public Health and Nursing Research (IPP)
Universität Bremen
University of Bremen
FB 11, Human- und Gesundheitswissenschaften, Studiengang Pflegewissenschaften
Department 11, Human and Health Sciences
E-Mail: wolf-ostermann@uni-bremen.de

© Ingrid Darmann-Finck© Ingrid Darmann-Finck
„nationales Mustercurriculum Kommunikation für die Pflege“

Dem Fachbeirat, der aus Vertreter_innen von Fachverbänden und Expert_innen für Pflegebildung zusammengesetzt ist, wurde auf seiner zweiten Sitzung, am 21. Februar 2017 an der Universität Bremen das inzwischen vorliegende vorläufige Rahmencurriculum für das Mustercurriculum Kommunikative Kompetenz in der Pflege vorgestellt. Im Rahmen des BMG-geförderten Projekts wird ein bundeseinheitliches Mustercurriculum zur Förderung der Kommunikativen Kompetenz in der Pflegeausbildung im Umfang von 180-200 UStd. entwickelt, das den Pflegeschulen als Best-Practice-Beispiel zur Integration in die schuleigenen Curricula zur Verfügung gestellt werden soll. Das nun vorliegende vorläufige Rahmencurriculum stützt sich auf einen situationsorientierten curriculumtheoretischen Ansatz, d. h. es ist kompatibel mit schuleigenen Curricula, die anhand von beruflichen Situationen und Aufgabenstellungen strukturiert sind. Neben situationsorientierten Einheiten sind in das Curriculum auch stärker wissenschaftssystematisch aufgebaute und auf die Entwicklung ausgewählter Kompetenzen abhebende Unterrichtseinheiten integriert. Das Herzstück bilden sog. Lerninseln, d. h. auf Schlüsselproblemen der Berufswirklichkeit basierende, fachintegrative, komplexe und multidimensionale Unterrichtseinheiten. Das Curriculum ist zunächst halboffen. Im weiteren Verlauf sollen aber noch konkrete Unterrichtseinheiten eingepflegt werden, die einen höheren Grad an Geschlossenheit aufweisen und unmittelbar in den Pflegeunterricht übernommen werden können. Des Weiteren ist das Curriculum spiralig anhand verschiedener Entwicklungslogiken aufgebaut. Die Anregungen und Empfehlungen aus dem Fachbeirat wurden dokumentiert und fließen in die weitere Entwicklung mit ein. 

Ab Sommer 2017 wird das Mustercurriculum an drei über das Bundesgebiet verteilten Pflegeschulen, die aus 19 Bewerbungen ausgewählt wurden, implementiert und evaluiert.

Kontakt:
Prof. Dr. Ingrid Darmann-Finck
Abt. 4 Qualifikations- und Curriculumforschung
E-Mail: darmann@uni-bremen.de

© Annemarie Blohm/Diakonie Deutschland© Annemarie Blohm/Diakonie Deutschland
Dominik Domhoff im Rahmen des Berliner Demografie-Forums 2017 für Masterarbeit ausgezeichnet

Zusammen mit der Deutschen Gesellschaft für Demographie e. V. vergab die Allianz Deutschland den Allianz-Nachwuchspreis für Demographie an Dominik Domhoff. Der Preis wird jährlich für herausragende Masterarbeiten und Dissertationen vergeben, die einen Bezug zu demografischen Fragestellungen aufweisen.
Der Preis wurde dem Absolventen des Masterstudiengangs Public Health/Pflegewissenschaften für die Masterarbeit mit dem Titel „Catholicism and Mortality: Spatial Patterns and Associations of Religious Affiliation and Causes of Death in Germany“ bei einer Abendveranstaltung im Rahmen des Berliner Demografie-Forums 2017 verliehen. In seiner Masterarbeit untersuchte Dominik Domhoff, ob ein Zusammenhang zwischen regionalen Unterschieden in der Sterblichkeit und dem Anteil der in deutschen Landkreisen und kreisfreien Städten lebenden Angehörigen der katholischen Kirche vorhanden ist. Hierbei griff er auf Daten der statistischen Landesämter aus den Jahre 1987 und 2011 zurück. Es zeigte sich, dass aktuell ein Zusammenhang mit der Gesamtsterblichkeit nicht mehr gegeben ist.
Die Masterarbeit wurde betreut durch Prof. Dr. Stefan K. Lhachimi, Leiter der Forschungsgruppe „Evidence-Based Public Health“ an der Universität Bremen und Dr. Eva Kibele von der Universität Groningen in den Niederlanden. Dominik Domhoff ist als wissenschaftlicher Mitarbeiter in der Abteilung „Pflegewissenschaftliche Versorgungsforschung“ am Institut für Public Health und Pflegeforschung an der Universität Bremen tätig.

Im Rahmen der Preisverleihung wurden eine weitere Masterarbeit und zwei Dissertation mit dem Allianz-Nachwuchspreis für Demografie ausgezeichnet. Die Arbeiten beschäftigten sich mit den Themen Familie, Migration und Altern.

Kontakt:
Dominik Domhoff, M.A. 
Abteilung 7: Pflegewissenschaftliche Versorgungsforschung 
E-Mail: ddomhoff@uni-bremen.de

© Ingrid Darmann-Finck© Ingrid Darmann-Finck
Vorstellung der ersten Lerninsel zu Ungewissheit im pflegerischen Handeln

Zu einem spannenden Entwicklungsschritt luden die MitarbeiterInnen des Projekts „CARO - Care-Reflection-Online: Mediengestützte Reflexion beruflicher Erfahrungen in der Pflegeausbildung“ unter der Leitung von Prof. Dr. Ingrid Darmann-Finck am 15. Februar 2017 die Lehrenden aus den drei kooperierenden Pflegeschulen in die Grazerstrasse der Universität Bremen ein. In dem vom Bundesministerium für Bildung und Forschung (BMBF) und dem Europäischen Sozialfonds der Europäischen Union (ESF) geförderten Projekt werden multimedial angelegte Lehr-Lernmodule zu komplexen Fallsituationen in der Pflege entwickelt.

Im Rahmen eines Workshops wurden auf Papierbasis sowohl die aktuelle Version des ersten Lernmoduls zum Thema „Ungewissheit im pflegerischen Handeln am Beispiel von Menschen mit Demenz“ als auch eine vorläufige Version des Classroom Management Systems (CMS), mit dem die Lehrenden den Unterricht digital steuern können, vorgestellt. Das Lernmodul besteht aus drei Lernsequenzen (Menschen mit Demenz im Krankenhaus, Gewaltfreie Pflege und Ungewissheit im Pflegerischen Handeln), die sich in verschiedene untergeordnete Lerneinheiten aufschlüsseln. Drei der Lerneinheiten wurden ausgewählt und den kooperierenden Pflegeschullehrenden der Krankenpflegeschule am Ev. Krankenhaus Oldenburg, dem Bildungszentrum der Bremer Heimstiftung sowie der Bremer Krankenpflegeschule der freigemeinnützigen Krankenhäuser e.V. als komplette Unterrichtsverläufe mit Unterrichtsplan, Lehrmaterial und Arbeitsblättern zum Ausprobieren und Diskutieren vorgelegt. Des Weiteren konnten die Lehrenden die vorläufige Version des CARO Classroom Management Systems (CMS) und der geplanten mobilen App für Schülerinnen und Schüler mittels interaktivem Paperprototyping im Hinblick auf Nutzerfreundlichkeit testen. Das wertvolle und vielfältige Feedback der Teilnehmenden wird in den kommenden Monaten für die Weiterentwicklung der Lerneinheiten sowie des CMS genutzt.

In den nächsten Arbeitsschritten wird zunächst im Frühjahr 2017 die Fallsituation „Ungewissheit im pflegerischen Handeln / Menschen mit Demenz“ mit Hilfe des Theaters der Versammlung und dem ZMML der Universität Bremen verfilmt. Wenn das Video geschnitten vorliegt, kann die Lerninsel inhaltlich mit allen Lerneinheiten fertig gestellt und mit der ersten CMS-Version in den drei kooperierenden Pflegeschulen implementiert und evaluiert werden.

Aktuelle Informationen zum Projekt „CARO - Care-Reflection-Online“  finden Sie unter:
https://blogs.uni-bremen.de/caroprojekt/     

Kontakt:
Prof. Dr. Ingrid Darmann-Finck
Abt. 4 Qualifikations- und Curriculumforschung
E-Mail: darmann@uni-bremen.de

© Senatorin für Wissenschaft, Gesundheit und Verbraucherschutz© Senatorin für Wissenschaft, Gesundheit und Verbraucherschutz
Ausstellung der Senatorin für Wissenschaft, Gesundheit und Verbraucherschutz vom 17.02. bis 22. 04.2017

Das Institut für Public Health und Pflegeforschung IPP der Universität Bremen präsentiert sich als einer der Akteure der Bremer Gesundheitswissenschaften im Rahmen der Ausstellung „Einfach Wissenswert: Gesundheitswissenschaften“. In der Ausstellung selbst können die Besucher*innen zwei Forschungsprojekte des IPP kennenlernen: Ein Quiz informiert spielerisch über Fakten rund um das Thema Schwangerschaft, ein weiteres Exponat präsentiert die Ergebnisse einer Studie zur gesundheitlichen Versorgung älterer Menschen im Bundesland Bremen und lädt die Besucher*innen dazu ein, ihr eigenen Einschätzungen einzubringen. In der Reihe „Wissen um 11“ hält Prof. Dr. Ansgar Gerhardus am 25.02.17 einen Vortrag zum Thema: „Woher wissen wir, was wirkt?“. Frau Prof. Dr. Gabriele Bolte, Geschäftsführende Direktorin des IPP, hält am 08.04.17 um 11 Uhr einen Vortrag zum Thema „Umweltgerechtigkeit – Was hat das mit Gesundheit zu tun?“. Konkrete Ergebnisse des forschenden Lernens am Fachbereich 11 der Bremer Universität werden im Abschlusssymposium „Forschen für eine gesunde Zukunft“ am 07.04.17 präsentiert: Masterstudierende aus den gesundheits- und pflegewissenschaftlichen Studiengängen stellen hier ausgewählte Forschungsprojekte vor, die sie im Rahmen ihres Studiums durchgeführt haben. Gleichzeitig besteht die Möglichkeit, die Studiengänge kennen zu lernen und mit Studierenden und Lehrenden in Kontakt zu kommen.

Die Ausstellung Gesundheitswissenschaften ist die siebte innerhalb der Reihe EINFACH WISSENSWERT der Senatorin für Wissenschaft, Gesundheit und Verbraucherschutz und ist bis zum 22. April im Haus der Wissenschaft zu sehen. Im Zusammenspiel mit begleitenden Vorträgen bei „Wissen um 11“ und Führungen durch die Ausstellung werden Forschung, Transfer und Anwendung in diesem wissenschaftlichen Feld konkret, anschaulich und gut verständlich präsentiert. Sieben Einrichtungen aus Bremen und Bremerhaven sind an der Ausstellung mit insgesamt 13 Beiträgen beteiligt, in denen es zum Thema Gesundheit um Ursachenforschung, Prävention und Versorgung geht.

Weitere Informationen unter:
http://www.einfach-wissenswert.de/

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Einfach Wissenswert: Gesundheitswissenschaften
Ausstellung, Vorträge, Diskussion
17. Februar bis 22. April 2017
Haus der Wissenschaft, Bremen

Ausstellungseröffnung:
Donnerstag, 16. Februar, 19 Uhr
Plakat zur Ausstellung 
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Kontakt und Information:
Heike Mertesacker MPH
- Wissenschaftliche Geschäftsführung & Koordination -
Institut für Public Health und Pflegeforschung (IPP Bremen) – Geschäftsstelle -
Fachbereich 11 Human- und Gesundheitswissenschaften, Universität Bremen
Grazer Str. 4
D - 28359 Bremen
Phone: +49 421 218-68980
E-Mail: hmertesa@uni-bremen.de
www.ipp.uni-bremen.de
www.healthsciences.uni-bremen.de

Die Studierenden des dritten Semesters des Masterstudiengang Public Health -Gesundheitsversorgung, -ökonomie und -management am 27.01.2017 mit Prof. Heinz Rothgang und Prof. Ansgar Gerhardus.(c) Eschin Marbin
Abschlusssymposium des Masterstudiengangs Public Health - Gesundheitsversorgung, -ökonomie und -management der Universität Bremen am 27.01.2017 im Haus der Wissenschaft.

Wie kann die Versorgung in einer Notaufnahme beschleunigt werden? Wie sollte ein kultursensibles Schulungsprogramm für türkischstämmige Diabetikerinnen und Diabetiker konzipiert sein? Welche Ansätze gibt es um die Hebammenversorgung in Bremen zu verbessern?

Studierende des Masterstudiengangs Public Health - Gesundheitsversorgung, -ökonomie und -management der Universität Bremen präsentierten vor Expertinnen und Experten aus der Praxis und der Wissenschaft ihre Konzepte zum Umgang mit diesen Fragen. In Kleingruppen hatten sie über 15 Monate für Akteure aus der Gesundheitsversorgung reale komplexe Probleme aus der Praxis mit wissenschaftlichen Methoden bearbeitet. Die Ergebnisse wurden am 27.01.2017 in einem Abschlusssymposium im Haus der Wissenschaft vorgestellt.

Prof. Ansgar Gerhardus wies auf die innovative Verknüpfung von Forschung, Lehre und Praxis in dem Studiengang hin. Studierende können durch die Projektarbeit Theorien und Methoden aus der Lehre unmittelbar anwenden und verfestigen. Der Nutzen für die Praxispartnerinnen und -partner läge in dem wissenschaftlichen Vorgehen der Studierenden, für die im Berufsalltag oft keine Zeit bliebe.
Saskia Konusch, Teilnehmerin des Studiengangs, betonte: „Auf dem Symposium konnten wir zeigen, dass wir schon im Studium wissenschaftsbasierte Lösungen für konkrete Probleme in der Praxis erarbeiten können. Darauf können wir stolz sein. Auf das Berufsleben fühle ich mich durch das Studium optimal vorbereitet.“ Während des Symposiums bestätigten die Praxispartnerinnen und -partner den Wert der studentischen Projekte für ihre Aufgaben. Herr Dr. Gröne von der OptiMedis AG lobte darüber hinaus die Präsentationen der Studierenden. „Die Qualität der Moderation und der wissenschaftlichen Vorträge der Studierenden war hervorragend. So gut habe ich es auf vielen nationalen Kongressen nicht erlebt.“
Das Konzept des Studienganges geht auf. Im November 2016 verlieh eine Jury der Universität Bremen den Lehrenden den Berninghausen-Preis für hervorragend gestaltete Lehre im Sinne des forschenden Lernens. 

Prof. Dr. Heinz Rothgang betonte, dass das Symposium der Studierenden im Haus der Wissenschaft für ihn den Höhepunkt des Studienjahres darstellt. „Mit den vorgestellten Projekten haben die Studierenden bewiesen, dass sie mit innovativen Versorgungskonzepten einen wertvollen Beitrag für das Gesundheitswesen leisten können“. 

Maike Voß & Imke Schilling, Abteilung Versorgungsforschung, IPP, Universität Bremen 

Der Bericht als Download

Kontakt:
Prof. Dr. med. Ansgar Gerhardus, M.A., MPH
Leiter der Abt.1 Versorgungsforschung
Grazer Str. 4
28359 Bremen
ansgar.gerhardus@uni-bremen.de