Aktuelle Mitteilungen

Mitteilungen aus den Medien, Hinweise für Veranstaltungen, neue Publikationen und sonstige Mitteilungen des IPP.

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Anforderungen an Politik, Wissenschaft und Gesellschaft

Im Mittelpunkt der Diskussion wird die Frage stehen, welche Anforderungen sich an Politik, Wissenschaft und Praxis stellen, um für Ältere ein gerechtes gesundheitliches Versorgungssystem weiterzuentwickeln. Ziel ist ein Perspektivaustausch zwischen Politik, Wissenschaft und Praxis. Diskutiert wird, welche Erwartungen und Wünsche aus den verschiedenen Bereichen  an die gesundheitlichen Versorgungssysteme gestellt werden.

Professorin Ingrid Darmann-Finck vom Institut für Public Health und Pflegeforschung IPP der Universität Bremen, und Professor Hajo Zeeb vom Leibniz-Institut für Präventionsforschung und Epidemiologie – BIPS werden die Veranstaltung moderieren. Eine kostenlose, verbindliche Anmeldung ist bis zum 25. Juni unter der E-Mail: huter@uni-bremen.de  erforderlich.

Informationen zum Wissenschaftsschwerpunkt

Der Wissenschaftsschwerpunkt Gesundheitswissenschaften in Bremen ist deutschlandweit einer der größten und forschungsstärksten Standorte in diesem Bereich. Unter seinem Dach werden die Ressourcen gebündelt und die Kooperation zwischen Universität und außeruniversitären Einrichtungen gestärkt. Beteiligt sind insbesondere das Institut für Public Health und Pflegeforschung (IPP) der Universität Bremen, das Leibniz-Institut für Präventionsforschung und Epidemiologie – BIPS, das SOCIUM – Forschungszentrum Ungleichheit und Sozialpolitik der Universität Bremen sowie das Kompetenzzentrum für Klinische Studien Bremen (KKSB). Der Fokus auf Gerechtigkeit im Kontext von Gesundheit und in Gesundheitssystemen bildet eine zentrale Verbindungslinie und damit einen Forschungsschwerpunkt innerhalb dieser Kooperation.

Informationen zur Tagung unter: http://www.healthsciences.uni-bremen.de/veranstaltungen/ahe-tagung-2017.html

Weitere Informationen:

Frau Kai Huter  für den WSP Gesundheitswissenschaften

Tel.: 0421 218-58 547

E-Mail: huter@uni-bremen.de

oder

Universität Bremen

Pressestelle

Tel. 0421- 218 - 60150

Fax  0421-218 - 60152

E-Mail   presse@uni-bremen.de
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Prof. Dr. Stefan Görres vom Institut für Public Health und Pflegeforschung IPP der Universität Bremen ist Botschafter der Kampagne „Pflege ohne Gewalt“ des zentrums für Qualität in der Pflege (ZQP)

Mehr zu der Kampagne und den Botschafter*innen: https://www.zqp.de/portfolio/kampagne-pflegeohnegewalt/

Kontakt

Prof. Dr. Stefan Görres
Dekan FB 11
Universität Bremen
Mitglied des Direktoriums
Institut für Public Health und Pflegeforschung (IPP)
Sprecher Abt. 3: Interdisziplinäre Alterns- und Pflegeforschung (iap)
Tel.-Sekretariat -68901/ -68906

Email: sgoerres@uni-bremen.de

http://www.ipp.uni-bremen.de/forschung/abteilung-3-interdisziplinaere-alterns-und-pflegeforschung/

ZQP Cover
Die Broschüre „Umgang mit Scham – Praxistipps für pflegende Angehörige“ ist neu erschienen.

Herausgeber ist das Zentrum für Qualität in der Pflege (ZQP). Pflegewissenschaftliche Beratung Prof. Dr. Stefan Görres vom Institut für Public Health und Pflegeforschung IPP der Universität Bremen.

Weitere Informationen und der Ratgeber zum Download unter:

https://www.zqp.de/portfolio/umgang-mit-scham/

http://www.monitor-pflege.de/news/schamgefuehle-sind-im-pflegealltag-oftmals-belastend.-der-neue-zqp-ratgeber-gibt-angehoerigen-praxistipps-um-besser-mit-schamgefuehlen-umgehen-zu-koennen

Kontakt

Prof. Dr. Stefan Görres
Dekan FB 11
Universität Bremen
Mitglied des Direktoriums
Institut für Public Health und Pflegeforschung (IPP)
Sprecher Abt. 3: Interdisziplinäre Alterns- und Pflegeforschung (iap)
Tel.-Sekretariat -68901/ -68906

Email: sgoerres@uni-bremen.de

http://www.ipp.uni-bremen.de/forschung/abteilung-3-interdisziplinaere-alterns-und-pflegeforschung/

 

Prof. Dr. Karin Wolf-Ostermann ©Karin Wolf-Ostermann
Bundesministerium für Bildung und Forschung fördert das Projekt bis 2022 mit vier Millionen Euro

Pressemitteilung der Universität Bremen

Nr. 112 / 7. Juni 2017 KG

Die Pflegebranche steht in den nächsten Jahren und Jahrzenten vor großen Herausforderungen. Bedingt durch den demographischen Wandel wird die Zahl der Pflegebedürftigen deutlich ansteigen. Gleichzeitig erhöht sich in den Krankenhäusern der Anteil von Menschen, die älter als 80 Jahre sind. Die Pflege dort wird komplexer und durch verkürzte Liegezeiten auch die anschließende Pflege zu Hause anspruchsvoller. Dem steigenden Pflegebedarf steht dabei ein sinkender Anteil erwerbstätiger Menschen gegenüber, die professionelle Pflegearbeit leisten können. Der Fachkräftemangel in der Pflege wird sich weiter verschärfen. Der Beitrag, den digitale Technologien leisten können, um professionelle Pflegefachkräfte, aber auch pflegende Angehörige zu entlasten, wird bisher bei weitem noch nicht ausgeschöpft.

 

„Showrooms“ für die Fachöffentlichkeit

Mit dem „Pflegeinnovationszentrum“, startet jetzt unter Beteiligung der Universität Bremen ein auf fünf Jahre angelegtes Projekt, das durch das Bundesministerium für Bildung und Forschung mit vier Millionen Euro gefördert wird. Dort gehört es zum Programm „Zukunft der Pflege: Mensch-Technik-Interaktion für die Praxis“. Das Oldenburger Institut für Informatik (OFFIS) wird das Pflegeinnovationszentrum koordinieren. Von der Universität Bremen sind Professorin Karin Wolf-Ostermann vom Institut für Public Health und Pflegeforschung und Professor Heinz Rothgang vom SOCIUM, Forschungszentrum Ungleichheit und Sozialpolitik, maßgeblich involviert.

Ziel ist es, ein Kompetenzzentrum für Innovationen in der Pflege aufzubauen, das bedarfsgerechte technische Neuerungen zur Unterstützung der Pflege entwickelt, Produkte am Markt und aus Forschungsprojekten erprobt, sowie die Ergebnisse in Laboren und „Showrooms“ für die Fachöffentlichkeit, aber auch für die Aus- und Weiterbildung zugänglich macht.

 

Bremer Forschungsziele

Während auf der einen Seite in den letzten Jahren eine Vielzahl technologischer Lösungen entwickelt wurde, ist eine Integration dieser Entwicklungen in den pflegerischen Alltag bisher nur punktuell gelungen. Bedarfe und die Umsetzung in den Alltag der Pflegenden wurden oft nicht von vornherein mitgedacht. Ziel des Pflegeinnovationszentrums ist es, die konkreten Bedarfe aus Sicht der Pflegenden und Pflegebedürftigen bereits in die Entwicklungsprozesse einzubeziehen. Bestehende Vorbehalte sowie die Ablehnung einer zunehmenden Technisierung und Digitalisierung der Pflege müssen bei der Entwicklung von technischen Innovationen berücksichtigt werden. Wie kann das gelingen? Zentraler Ansatz ist, dass Technik die menschliche Zuwendung in der Pflege nicht ersetzt, sondern diese im Gegenteil unterstützt, indem die Pflegekräfte von anderen Tätigkeiten entlastet werden. Zu den Aufgaben der Bremer Forscher und Forscherinnen gehört zudem die Bewertung der Effektivität und Effizienz der neu entwickelten technischen Innovationen.

 

Realitätsgetreue Labore einrichten

Im Rahmen des Projekts werden vier realitätsgetreue Labore für verschiedene Pflegesituationen (häusliche Pflege, Pflege in Heimen, Pflege in Kliniken, Pflegedienst-/Kommunikationszentrale) aufgebaut, in denen technologische Entwicklungen einerseits erprobt, andererseits aber auch zur Demonstration und Weiterbildung genutzt werden können. Da sich durch technologische Innovationen auch neue Qualifikationsanforderungen an die Pflegefachkräfte stellen, werden im Rahmen des Projekts auch Qualifikationsmodule für die Pflegeausbildung entwickelt und getestet.

 

https://www.bmbf.de/de/pflege-von-angehoerigen-und-patienten-erleichtern-4279.html

 

Weitere Informationen:

Universität Bremen

Institut für Public Health und Pflegeforschung – IPP

Abteilung 7: Pflegewissenschaftliche Versorgungsforschung

Prof. Dr. Karin Wolf-Ostermann

Tel-: (0421) 218-68960

E-Mail: wolf-ostermann@uni-bremen.de

www.ipp.uni-bremen.de

 

SOCIUM – Forschungszentrum Ungleichheit und Sozialpolitik

Abteilung Gesundheit, Pflege und Alterssicherung

Prof. Dr. Heinz Rothgang

Tel. (0421) 218-58557

E-Mail: rothgang@uni-bremen.de

www.socium.uni-bremen.de

 

Universität Bremen

Pressestelle

Tel. 0421- 218 - 60150

Fax  0421-218 - 60152

E-Mail   presse@uni-bremen.de
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Instagram: www.instagram.com/uni_bremen

YouTube: www.youtube.com/universitaetbremen

 

Wissenswertes zur aktuellen Pflege- und Gesundheitsforschung am IPP

Was tut sich am IPP?  Forschungsergebnisse für die Praxis, Politik und interessierte Bürger*innen nutzbar machen – das ist eines der zentralen Anliegen des Instituts für Public Health und Pflegeforschung (IPP).  Um über unsere neuesten Forschungsergebnisse zeitnah und direkt zu informieren, veröffentlichen wir vierteljährlich eine aktuelle Liste unserer Publikationen. Die neueste Publikationsliste mit Beiträgen aus dem Zeitraum Januar bis März 2017 steht nun zum Download bereit. Sie bietet weiterführende Links zu den einzelnen Beiträgen, Interessierte haben die Möglichkeit direkt zu den jeweiligen Autorinnen und Autoren über die Mitgliederliste des IPP Kontakt aufzunehmen.

Zur Mitgliederliste

Publikationsliste

 

Interview mit Prof. Dr. Stefan Görres vom Institut für Public Health und Pflegeforschung (IPP) der Universität Bremen zum Pflegestärkungsgesetz

http://deutsch.medscape.com/artikelansicht/4906018

Kontakt:
Prof. Dr. Stefan Görres
Dekan FB 11
Universität Bremen
Mitglied des Direktoriums
Institut für Public Health und Pflegeforschung (IPP)
Sprecher Abt. 3: Interdisziplinäre Alterns- und Pflegeforschung (iap)
Tel.-Sekretariat -68901/ -68906

Email: sgoerres@uni-bremen.de

http://www.ipp.uni-bremen.de/forschung/abteilung-3-interdisziplinaere-alterns-und-pflegeforschung/

Beitrag zum Hauptvortrag „Pflege der Zukunft – Weiter wie bisher oder Mut zu Visionen?“ von Prof. Dr. Stefan Görres vom Institut für Public Health und Pflegeforschung (IPP) der Universität Bremen auf dem Pflegekongress in Niedersachsen „Pflege der Zukunft

https://m.hildesheimer-allgemeine.de/2983/article/wann-kommt-der-pflegeroboter/990.html

Kontakt:
Prof. Dr. Stefan Görres
Dekan FB 11
Universität Bremen
Mitglied des Direktoriums
Institut für Public Health und Pflegeforschung (IPP)
Sprecher Abt. 3: Interdisziplinäre Alterns- und Pflegeforschung (iap)
Tel.-Sekretariat -68901/ -68906

Email: sgoerres@uni-bremen.de

http://www.ipp.uni-bremen.de/forschung/abteilung-3-interdisziplinaere-alterns-und-pflegeforschung/

Interview mit Prof. Dr. Stefan Görres vom Institut für Public Health und Pflegeforschung (IPP) der Universität Bremen zur Situation in Pflegeheimen

http://deutsch.medscape.com/artikelansicht/4905937

Kontakt:
Prof. Dr. Stefan Görres
Dekan FB 11
Universität Bremen
Mitglied des Direktoriums
Institut für Public Health und Pflegeforschung (IPP)
Sprecher Abt. 3: Interdisziplinäre Alterns- und Pflegeforschung (iap)
Tel.-Sekretariat -68901/ -68906

Email: sgoerres@uni-bremen.de

http://www.ipp.uni-bremen.de/forschung/abteilung-3-interdisziplinaere-alterns-und-pflegeforschung/

Neu erschienen:

11.04.2017
© Beltz Juventa© Beltz Juventa
Fat Studies in Deutschland

Wer heute dick ist, dem wird das Leben schwergemacht. Während vor nicht allzu langer Zeit füllige Körper als Zeichen von Attraktivität, gutem Leben, Wohlstand und Macht galten, erscheinen sie heute als geradezu anstößig. Denn: Dicke haben nicht nur Probleme, sie machen auch Probleme – so die einhellige Meinung.
Kritisch mit der alltäglichen Diskriminierung dicker Menschen beschäftigt sich in den USA schon seit einigen Jahren die akademische Disziplin der Fat Studies. Fat Studies problematisieren nicht dicke Körper, sondern drehen die Perspektive um und fragen, wann und warum Dicksein in unserer Gesellschaft zum Problem erklärt wurde. Fat Studies knüpfen dabei an die Erfahrungen anderer stigmatisierter Gruppen an, die sich gegen ihre Diskriminierung auch in der Wissenschaft erfolgreich zur Wehr gesetzt haben. Vorbilder sind unter anderem die Disability- und die Queer Studies.
Erstmalig liegt nun ein Sammelband mit Beiträgen zu Fat Studies in Deutschland vor. Herausgegeben wurde er von Lotte Rose, Essens- und Körperforscherin an der Frankfurt University of Applied Sciences, und Friedrich Schorb, Soziologe am Institut für Public Health und Pflegeforschung der Universität Bremen, der bereits eine Reihe von Publikationen zum gesellschaftspolitischen Umgang mit Dickleibigkeit veröffentlicht hat.
Der Band versammelt Texte aus unterschiedlichen disziplinären, professionellen und praktischen Perspektiven. Er bietet nicht nur einen umfangreichen Datenfundus zu den Lebenswelten von Menschen mit hohem Körpergewicht. Thematisiert werden darüber hinaus rechtliche Fragen des Diskriminierungsschutzes, die Darstellung von Dickleibigkeit in den medialen Öffentlichkeiten und der Umgang mit hochgewichtigen Menschen in den helfenden Berufen des Gesundheits- und Sozialwesens. Zudem werden Strategien einer anti-diskriminierenden Körperpolitik und -praxis in Kunst, Kultur, sozialer Bewegung und Wissenschaft vorgestellt.

Lotte Rose/Friedrich Schorb (Hg.): Fat Studies in Deutschland. Hohes Körpergewicht zwischen Diskriminierung und Anerkennung. Beltz/Juventa 2017

Kontakt und Information:
Dr. Friedrich Schorb
Universität Bremen, Institut für Public Health und Pflegeforschung (IPP), Abt. 6 Gesuncheit und Gesellschaft
Mail: schorb@uni-bremen.de

Aktuelle Publikationen

Was tut sich am IPP?  Forschungsergebnisse für die Praxis, Politik und interessierte Bürger*innen nutzbar machen – das ist eines der zentralen Anliegen des Instituts für Public Health und Pflegeforschung (IPP).  Um über unsere neusten Forschungsergebnisse zeitnah und direkt zu informieren, veröffentlichen wir ab sofort vierteljährlich eine aktuelle Liste unserer Publikationen. Die Publikationsliste wird an dieser Stelle jeweils zum Download bereitgestellt und bietet weiterführende Links zu den einzelnen Beiträgen. Interessierte können direkt zu den jeweiligen Autorinnen und Autoren über die Mitgliederliste des IPP Kontakt aufnehmen.

Zur Mitgliederliste

Publikationsliste