Aktuelle Mitteilungen

Mitteilungen aus den Medien, Hinweise für Veranstaltungen, neue Publikationen und sonstige Mitteilungen des IPP.

©Gesundheit Berlin-Brandenburg/Foto: André Wagenzik©Gesundheit Berlin-Brandenburg/ Foto: André Wagenzik (v.l.n.r.:) Ulrike Hauffe, Prof. Annelie Keil
Preisverleihung an Bremer Wissenschaftlerin im Rahmen des Kongresses Armut und Gesundheit

Im Rahmen der Abendveranstaltung des 23. Kongresses Armut und Gesundheit wurde am 20. März 2018 der diesjährige Carola Gold-Preis an Prof. Dr. Annelie Keil und an Prof. Gehard Trabert für ihr besonderes Engagement für mehr gesundheitliche Chancengleichheit verliehen.

Prof. Dr. Annelie Keil ist Angehörige des Instituts für Public Health und Pflegeforschung (IPP) am Fachbereich 11 der Universität Bremen. Bis 2004 war Annelie Keil Professorin für Sozial- und Gesundheitswissenschaften und Dekanin des Fachbereiches 11 Human- und Gesundheitswissenschaften der Universität Bremen. „Den Menschen suchen und verstehen“ ist ein Motto der jahrzehntelangen gesundheitswissenschaftlichen Tätigkeit von Annelie Keil. Mit ihrem großen wissenschaftlicher wie persönlichen Einsatz für gesundheitliche Chancengleichheit in vielen Themenfeldern von Gesundheit und Pflege ist Annelie Keil eine wichtige Impulsgeberin nicht nur für die Bremer Gesundheits- und Pflegewissenschaften. Gleichzeitig bietet sie mit ihrem Wirken Betroffenen und Angehörigen immer wieder konkrete Hilfestellung und Unterstützung. So beleuchtet sie z.B. in ihrem neuen Buch „Wenn das Leben um Hilfe ruft. Angehörige zwischen Hingabe, Pflichtgefühl und Verzweiflung“ die Situation von pflegenden Angehörigen. Die Lau­da­tio für Annelie Keil anlässlich der Preisverleihung hielt Ul­ri­ke Hauffe, Landesbeauftragte für Frauen des Landes Bre­men a. D.: „Wenn Pro­fes­so­rin Annelie Keil hier und heute mit dem Ca­ro­la Gold-Preis aus­ge­zeich­net wird, dann stimmt al­les: Der Kon­gress Ar­mut und Ge­sund­heit als thematischer Rahmen repräsentiert ih­re Ar­beit. Und die Namensgeberin mit ih­rem En­ga­ge­ment zur Verbesserung der gesundheitlichen Si­tu­a­ti­on von Menschen in schwieriger sozialer La­ge passt auch zu dem, was Annelie Keil fast tag­täg­lich macht - und das seit Jahrzehnten.“(aus der Laudatio von U. Hauffe am 20.03.2018)

Seit 2013 wird der Preis an Menschen verliehen, die sich wie die Namensgeberin des Preises mit besonderer Aus­dau­er und Hingabe für die Be­kämp­fung gesundheitlicher Chancenungleichheit ein­set­zen. Auch in­so­fern stimmt al­les, wenn Annelie Keil auf dem 23. Kon­gress Ar­mut und Ge­sund­heit, der sich - „Gemeinsam. Gerecht. Gesund.“ - dem Schwer­punkt Health in All Policies widmet, mit dem Ca­ro­la Gold-Preis aus­ge­zeich­net wird.

Der Carola Gold-Preis

Die im April 2012 verstorbene, ehemalige Geschäftsführerin von Gesundheit Berlin-Brandenburg und Leiterin der Geschäftsstelle des Kooperationsverbundes Gesundheitliche Chancengleichheit, Carola Gold, hat sich mit besonderer Hingabe für eine Verbesserung der gesundheitlichen Situation von Menschen in schwieriger sozialer Lage eingesetzt. Die Verleihung des Carola Gold-Preises ist eine Aktivität von Gesundheit Berlin-Brandenburg und den Mitgliedern des Kooperationsverbundes Gesundheitliche Chancengleichheit. Er wurde offiziell durch den Vorstand von Gesundheit Berlin-Brandenburg sowie den Steuerungskreis des Verbundes ins Leben gerufen. Getragen wird der Preis von den Landesvereinigungen für Gesundheit sowie dem AWO Bundesverband.

(Quelle: Marion Amler, Gesundheit Berlin-Brandenburg e.V. )

Informationen

www.anneliekeil.de

http://www.armut-und-gesundheit.de/Carola-Gold-Preis-2018.2170.0.html

https://www.gesundheitliche-chancengleichheit.de/?artikel2=1128

Kontakt:

**************************************************
Heike Mertesacker MPH
- Wissenschaftliche Geschäftsführung & Koordination -
Institut für Public Health und Pflegeforschung (IPP Bremen) – Geschäftsstelle -
Fachbereich 11 Human- und Gesundheitswissenschaften, Universität Bremen
Grazer Str. 4
D - 28359 Bremen
Phone: +49 421 218-68980
E-Mail: hmertesa@uni-bremen.de
www.ipp.uni-bremen.de
www.healthsciences.uni-bremen.de

Pressemitteilung der Universität Bremen (Nr. 76) vom 17.04.18 (Autorin: Stephanie Möller)

Im Wintersemester 2018/19 beginnt zum dritten Mal der berufsbegleitende Masterstudiengang „Palliative Care". Palliative Kompetenzen für den Umgang mit schwerstkranken und sterbenden Menschen werden zukünftig zentral zur Qualifikation der verschiedenen Berufsgruppen im Sozial- und Gesundheitswesen gehören. Dies bezieht sich auf die individuelle Beratung und Pflege, die kommunale Verwaltung, gesundheitspolitische und gesellschaftliche Institutionen sowie auf Forschung und Lehre. Das interdisziplinäre Studienangebot wendet sich an professionelle Fachkräfte mit einem ersten Hochschulabschluss, die praktisches, theoretisches und forschungsorientiertes Wissen in Palliativversorgung erwerben wollen. Sie können unter anderem aus den Pflege- und Gesundheitswissenschaften kommen, der Humanmedizin, der Psychologie, Sozialpädagogik, Pädagogik, den Rechtswissenschaften sowie den Religions- oder Sozialwissenschaften. Der Masterstudiengang bietet die Möglichkeit, Palliative Care aus einer gesundheits-, pflege- und sozialwissenschaftlichen Perspektive heraus zu betrachten, und berücksichtigt die jeweilige berufliche Praxis.

Ganzheitliches Konzept zur Begleitung von Menschen in der letzten Lebensphase

„In der Versorgung schwerstkranker und sterbender Menschen begegnen sich Individuum, Institutionen und Gesellschaft“, sagt Studiengangskoordinatorin Dr. Susanne Fleckinger. Deshalb setzt der Masterstudiengang genau an diesen Schnittstellen an und schafft Raum für eine theoretische und berufspraktische Reflexivität. „In der Beschäftigung mit Sterben und Tod“, so Fleckinger, „geht es auch immer wieder um die Frage: Wie wollen wir leben?"

Die Erstellung von Konzept und Curriculum des neuen Studienangebotes wurde inhaltlich unter anderem von der ehemaligen Professorin Annelie Keil der Universität Bremen begleitet. Die Projektleitung haben Professor Henning Schmidt-Semisch und Professor Stefan Görres. Der berufsbegleitende Studiengang Palliative Care umfasst sechs Semester und 120 Credit Points. Er ist kostenpflichtig. Bewerbungen sind ab sofort möglich.

Die Info-Veranstaltung findet am 24. April 2018 von 18 bis 19 Uhr in der Grazer Straße 2, Raum 0180, statt. Eine weitere Info-Veranstaltung wird am 27. Juni 2018 durchgeführt.

Weitere Informationen:

http://www.uni-bremen.de/palliative-care-master

Fragen beantwortet:

Dr. Susanne Fleckinger

Institut für Public Health und Pflegeforschung Fachbereich Human- und Gesundheitswissenschaften Universität Bremen

Tel.: +49 421 218-68 982

E-Mail: fleckinger@uni-bremen.de

Stellungnahme von Prof. Görres in der aktuellen Ausgabe „Health&Care Management“

In Zeiten des Fachkräftemangels in der Pflege ist eine Gewährleistung der Versorgungsqualität sowohl in Kliniken als auch in Altenheimen nicht gegeben. Prof. Görres erläutert die Vor- und Nachteile der Fachkraftquote, deren Lockerung die Heimbetreiber fordern, und verlangt angesichts des Pflegenotstands eine Enttabuisierung der Thematik. Für die Sicherstellung der Qualität in der pflegerischen Versorgung plädiert der Pflegewissenschaftler zu intelligenteren Lösungen des Personaleinsatzes, die die verschiedenen Qualifikationen der Pflegenden berücksichtigen.

Den aktuellen Beitrag finden Sie hier.

Website: www.hcm-magazin.de

Kontakt und Information:
Prof. Dr. Stefan Görres
Dekan FB 11
Universität Bremen
Mitglied des Direktoriums
Institut für Public Health und Pflegeforschung (IPP)
Sprecher Abt. 3: Interdisziplinäre Alterns- und Pflegeforschung Grazer Straße 4, 28359 Bremen
E-Mail: sgoerres@uni-bremen.de

Singen statt Pillen

Musiktherapien und musiktherapeutische Interventionen können zu Verbesserungen neuropsychiatrischer Symptome, wie Verhaltensauffälligkeiten, Ängste oder einer Depression beitragen, die oft in Verbindung mit einer Demenz auftreten. Außerdem werden soziale Begegnungen ermöglicht und im Vergleich zu einer Medikation sind sie u.a. frei von Nebenwirkungen.

Prof. Görres verdeutlicht den langumstrittenen Nutzen mittels drei Studien:

In einer amerikanischen Studie wurde die Musiktherapie, zwei Wochen mit je drei Einheiten, zur Behandlung demenzbegleitender Symptome untersucht. Trotz der kurzen Interventionsdauer konnten die depressiven Symptome sowie die Unruhe nachweislich gesenkt werden.

Eine in Spanien durchgeführte Studie erforschte Effekte der Musiktherapie hinsichtlich kognitiver, psychischer und verhaltensbezogener Veränderungen bei Personen mit Demenz. Abhängig von dem Stadium der Demenz zeigten sich positive Auswirkungen auf das Erinnerungsvermögen, die Orientierung, Depressionen und Ängste. Auch Halluzinationen, Delire, Reizbarkeit, Sprachstörungen und Unruhe wurden positiv beeinflusst.

Die dritte Studie, durchgeführt von einer deutschen und norwegischen Universität, analysierte Unterschiede der interaktiven Gruppenmusiktherapie und dem einfachen Singen bei Pflegeheimbewohnern mit depressiven Symptomen. Die Interventionsgruppe zeigte im Gegensatz zu der Kontrollgruppe, die nur einfaches Singen in der Gruppe ausübten, eindeutige Verbesserung der depressiven Symptomatik.

Görres, S. & Konusch, S. (2018). Singen statt Pillen. Altenpflege, 43 (03), 30-31. Hannover: Vincentz Network.

Kontakt und Information:
Prof. Dr. Stefan Görres
Dekan FB 11
Universität Bremen
Mitglied des Direktoriums
Institut für Public Health und Pflegeforschung (IPP)
Sprecher Abt. 3: Interdisziplinäre Alterns- und Pflegeforschung Grazer Straße 4, 28359 Bremen
E-Mail: sgoerres@uni-bremen.de

Prof. Görres ergänzt Erfahrungen eines pflegenden Angehörigen mittels Expertenwissens und persönlichen Einschätzungen

Die Übernahme der pflegerischen Versorgung stellt Angehörige oftmals vor große Herausforderungen, so auch Heinrich Müller, der seine Frau gepflegt hat. Rückblickend weist er nun auf die subjektiv wahrgenommenen Missstände im Pflegesystem hin, zu denen u.a. eine nicht ausreichende finanzielle Unterstützung sowie die undurchsichtige Angebotsstruktur zählen. Prof. Görres ordnet diese Erfahrungen ein und weist auf ein im internationalen Vergleich gutes Pflegesystem hin. Der Pflegewissenschaftler betont jedoch auch die Problematik ausländischer Fachkräfte in Zeiten des Fachkräftemangels sowie etwaige Versorgungslücken bei Patienten und Patientinnen mit besonderen Ansprüchen oder Krankheiten, an denen das momentane System laut eigener Einschätzung zunehmend scheitert. Aufgrund des Fachkräftemangels und der zunehmenden Bedeutung der Betreuung im häuslichen Umfeld fordert Prof. Görres daher eine erhöhte Aufmerksamkeit auf politischer Ebene.

Bilanceri, S. (20.03.2018). Der schwierige Weg zur Pflege. Angehörige, die Schwerkranke zu Hause betreuen, stehen oft unter großem Stress – Hilfe kommt nicht immer an. Bremen: Weser Kurier.

Dieser Beitrag ist auch unter dem Titel „Wie schwer es ist, einen Angehörigen zu pflegen. Ehemann einer ALS-Patientin erzählt.“ online abrufbar unter:

https://www.weser-kurier.de/bremen/bremen-stadt_artikel,-wie-schwer-es-ist-einen-angehoerigen-zu-pflegen-_arid,1711900.html

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Prof. Dr. Stefan Görres
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Prof. Görres zum Einsatz von Robotik und weiteren Assistenzsystemen in der Pflege

Die Digitalisierung in der Pflege gewinnt vor dem Hintergrund des Fachkräftemangels bei gleichzeitigem Anstieg pflegebedürftiger Personen zunehmend an Bedeutung und war Thema des Pflegefachtages in Bremen.

Prof. Görres betont die Robotik als eine Möglichkeit zum Entgegenwirken des zunehmenden Fachkräftemangels, da diese zu einer Unterstützung sowie Entlastung der Pflegenden beitragen kann. Er weist daher auf die existierende Technik sowie auf die getesteten Prototypen hin und fordert eine schnellere Implementierung in Krankenhäusern und Pflegeeinrichtungen. Neben dem Potenzial der Serviceroboter verdeutlicht er auch den Nutzen von Assistenzsystemen, wie einer EDV-gestützten Pflegedokumentation, die z.B. zur Fehlerminimierung bei der Medikamentenabgabe beitragen kann. Da die Einführung bislang noch nicht vorangeschritten ist, verlangt er eine höhere Aufmerksamkeit und Akzeptanz dieser Thematik. Gleichzeitig betont er aber auch einen dosierten Einsatz der digitalisierten Pflege, die keine Interaktion und Zuwendung in der Versorgung ersetzen kann.

Der Beitrag von Sabine Doll und Silke Looden ist auf der Website des Weser Kuriers verfügbar unter:

https://www.weser-kurier.de/bremen/bremen-stadt_artikel,-roboter-sollen-senioren-helfen-_arid,1713086.html

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Prof. Dr. Stefan Görres
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Sprecher Abt. 3: Interdisziplinäre Alterns- und Pflegeforschung Grazer Straße 4, 28359 Bremen
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Leitung der drei Teilprojekte OUTDOOR ACTIVE, AFOOT und EQUAL im IPP

Im Februar 2018 startete die zweite Förderphase des vom BMBF geförderten Präventionsforschungsnetzwerks AEQUIPA (Physical activity and health equity: primary prevention for healthy ageing). Kernthema des Präventionsnetzwerks ist die Förderung körperlicher Aktivität als wesentlicher Baustein für gesundes Altern unter besonderer Berücksichtigung von Aspekten der gesundheitlichen Chancengleichheit. An dem Präventionsnetzwerk sind mehrere Forschungseinrichtungen innerhalb und außerhalb der Metropolregion Bremen-Oldenburg beteiligt. Es ist ein großer Erfolg, dass das Präventionsforschungsnetzwerk nun für insgesamt sechs Jahre gefördert wird. Am 06.04.2018 werden auf der Konferenz „Chancen und Grenzen bewegungsförderlicher Umwelten - Von AEQUIPA 1 zu AEQUIPA 2“ Ergebnisse aus der ersten Förderphase und die Pläne für die zweite Förderphase vorgestellt.

Am IPP werden 3 von 6 Teilprojekten federführend durchgeführt:

(1) Im Teilprojekt OUTDOOR ACTIVE (Leitung: PD Dr. Karin Bammann) wurde in der ersten Förderphase ein gemeindebasiertes Programm zur Förderung der Outdooraktivität bei älteren Erwachsenen 65+ entwickelt. In den nächsten drei Jahren werden die gewonnenen Erkenntnisse auf andere Ortsteile Bremens übertragen und die Wirksamkeit des Vorgehens im Rahmen einer cluster-randomisierten Studie formal getestet. In allen acht beteiligten Ortsteilen wird ein groß angelegter Survey durchgeführt, der sich aus einem Fragebogen, einem Fitnesstest, einer körperlichen Untersuchung und einer Bewegungsmessung zusammensetzt.

Informationen zur 1. Förderphase

(2) Im Teilprojekt AFOOT (Leitung: Prof. Dr. Gabriele Bolte) steht die Herstellung strategischer Verbindungen zwischen räumlicher Planung und Public Health zur Förderung aktiver Mobilität im Alter im Vordergrund. In der zweiten Förderphase ist neben einer Bevölkerungsbefragung zum aktiven Mobilitätsverhalten der älteren Bevölkerung im ländlichen Raum die Implementierung und Evaluation der in Phase I entwickelten Arbeitshilfe für intersektorale Zusammenarbeit geplant. Die Übertragung in die Praxis wird anhand eines Reallabors in der Gemeinde Ritterhude getestet.

Informationen zur 1. Förderphase
Informationen zur 2. Förderphase

(3) Im Teilprojekt EQUAL (Leitung: Prof. Dr. Gabriele Bolte) werden die in der ersten Förderphase entwickelten Methoden zur Abschätzung von Ungleichheitseffekten auf die in AEQUIPA umgesetzten Bewegungsinterventionen angewendet. Darüber hinaus sind eine internationale Kooperation zur gemeinsamen systematischen (Re-)Analyse von Ungleichheitseffekten weiterer Interventionsprojekte sowie ein Health equity impact assessment zur Abschätzung des bevölkerungsbezogenen Präventionspotentials von Bewegungsinterventionen geplant.

Informationen zur 1. Förderphase
Informationen zur 2. Förderphase

Kontakt:

Prof. Dr. Gabriele Bolte, MPH
Geschäftsführende Direktorin des IPP & Leiterin der Abteilung Sozialepidemiologie
Institut für Public Health und Pflegeforschung
Universität Bremen
E-Mail: gabriele.bolte@uni-bremen.de

PD Dr. Karin Bammann
Bremen Senior Researcher
Leitung der Abteilung:
AG Epidemiologie des demographischen Wandels
Institut für Public Health und Pflegeforschung
Universität Bremen
E-Mail: bammann@uni-bremen.de

ZQP-Perspektivwerkstatt

Prof. Görres und Daniela Sulmann haben zu der Perspektivwerkstatt des Instituts für Qualität in der Pflege eingeladen, die die Patientensicherheit in der ambulanten Pflege thematisierte. In der Fachkonferenz wurden die täglichen Anforderungen an die Akteure diskutiert sowie Themen wie Medikation, Informationsfluss und Hygiene erörtert. Sicherheitsrisiken, zu denen u.a. Dosierungsfehler sowie der geringe Personalschlüssel zählen, wurden ebenfalls debattiert und sollen nach der Überprüfung der Relevanz wissenschaftlich ausgewertet werden.

Nähere Informationen erhalten Sie unter:

http://www.haeusliche-pflege.net/Infopool/Nachrichten/
Patientensicherheit-in-der-ambulanten-Pflege-im-Fokus

Kontakt und Information:

Prof. Dr. Stefan Görres
Dekan FB 11
Universität Bremen
Mitglied des Direktoriums
Institut für Public Health und Pflegeforschung (IPP)
Sprecher Abt. 3: Interdisziplinäre Alterns- und Pflegeforschung
Grazer Straße 4, 28359 Bremen
E-Mail: sgoerres@uni-bremen.de

Interview mit Prof. Stefan Görres zum TatortRadio Bremen, buten un binnen
Prof. Dr. Stefan Görres in Experteninterviews zum Tatort „Im toten Winkel“

Der Bremer Tatort „Im toten Winkel“ vom 11.03.2018 mit Sabine Postel und Oliver Mommsen greift ein brisantes Thema auf. Er stellt erschütternd eindrücklich die Versorgung von Pflegebedürftigen in der häuslichen Pflege dar und gibt einen tiefen Einblick in die hohen Belastungen der pflegenden Angehörigen. Selten hat ein Tatort zu so vielen Reaktionen in den sozialen Medien gesorgt.

Der Pflegewissenschaftler Professor Dr. Stefan Görres der Universität Bremen ist Interviewpartner in verschiedenen Formaten rund um den aktuellen Tatort.

buten un binnen:

https://www.butenunbinnen.de/videos/butenunbinnen-mit-sportblitz186.html

Interview mit Prof. Stefan Görres zum Tatort „Im toten Winkel“ in buten un binnen (Minute 8.30 bis 14:00).

Tatort-Faktencheck: "Es läuft viel schief in der Pflege"

„Der Bremer Tatort "Im toten Winkel" war emotional, bedrückend, aber vor allem: realistisch. Er zeigt, wie es um die Pflege in Deutschland steht. Wir klären im Faktencheck mit Pflegeexperte Professor Stefan Görres von der Uni Bremen, wie nah der Tatort an die Realität herankommt.“

https://www.butenunbinnen.de/nachrichten/tatort-faktencheck-im-toten-winkel100.html

Tatortschnack

„Und wie war er nun, der "Tatort: Im toten Winkel"? Der "Tatortschnack", die interaktive Online-Talkshow zum Bremer "Tatort", geht dieser Frage nach und zwar am Sonntag, den 11.03. – direkt im Anschluss an die Ausstrahlung im Ersten, live ab 21:45 Uhr.

Radio Bremen-Moderator Felix Krömer stellt die wichtigsten Fragen zum aktuellen Fall: Wie sieht die Pflege in Zukunft aus? Was läuft schief im derzeitigen Pflegesystem? Der Pflegeforscher Prof. Dr. Stefan Görres von der Universität Bremen kennt die Antworten.“

http://www.daserste.de/unterhaltung/krimi/tatort/videos-extras/tatort-bremen-im-toten-winkel-tatort-schnack-100.html

https://www.butenunbinnen.de/videos/tatort-schnack102.html

BRISANT:

https://www.mdr.de/brisant/video-bremen-tatort-thema-pflege-bedrueckend-real-100.html

Interview mit Prof. Stefan Görres zum Tatort „Im toten Winkel“ in BRISANT.

Kontakt und Information:

Prof. Dr. Stefan Görres

Dekan FB 11

Universität Bremen

Mitglied des Direktoriums

Institut für Public Health und Pflegeforschung (IPP)

Sprecher Abt. 3: Interdisziplinäre Alterns- und Pflegeforschung Grazer Straße 4, 28359 Bremen

E-Mail: sgoerres@uni-bremen.de

Sonderheft

12.03.2018
Health Sciences Bremen
„Altern, Gesundheit, Gerechtigkeit – Anforderungen an ein gerechtes Gesundheitssystem

Der Wissenschaftsschwerpunkt Gesundheitswissenschaften richtete im Juni 2017 die internationale Tagung „Altern, Gesundheit, Gerechtigkeit – Anforderungen an ein gerechtes Gesundheitssystem“ aus.

Ergänzend zur Tagung ist jetzt – herausgegeben von den Sprecher_innen des Wissenschaftsschwerpunktes – ein Schwerpunktheft des International Journal of Environmental Research and Health mit dem Titel “Key Issues in Current Health Research: Ageing–Health–Equity” erschienen.

Neben Beiträgen zum Zusammenhang von sozialer Ungleichheit und Gesundheit sowie von sozialer Ungleichheit und gesundheitlicher wie auch pflegerischer Versorgung von älteren Menschen, umfasst das Schwerpunktheft auch die Diskussion methodischer Fragen, wie zum Beispiel die partizipatorische Einbeziehung älterer Menschen in die Forschung und die Notwendigkeit der interkulturellen Anpassung von Forschungsinstrumenten.

Die Beiträge stehen auf der Webseite des Journals zum Download zur Verfügung:

http://www.mdpi.com/journal/ijerph/special_issues/Health_equity

Kontakt:
Prof. Dr. Ingrid Darmann-Finck
Institut für Public Health und Pflegeforschung (FB 11),
FB 11 Human- und Gesundheitswissenschaften
darmann@uni-bremen.de